Kann CBD-Öl bei Migräne helfen?

 

Immer mehr Menschen, vor allem Frauen, kennen diese meist einseitigen, starken Kopfschmerzattacken, die oftmals von Übelkeit, Lichtempfindlichkeit und weiteren neurologischen Symptomen begleitet sind. Diese Migräneattacken, die meist pulsierender, hämmernder oder bohrenden Natur sind, können dabei bis zu mehreren Stunden oder gar Tagen anhalten und schränken die Lebensqualität und die Belastbarkeit im Alltag massiv ein. Etliche Ursachen für die sogenannte Migräne sind im Gespräch, doch bis heute ist die eigentliche Ursache nicht eindeutig geklärt. Zudem gibt es verschiedene Formen von Migräne, die durchaus eine jeweils andere Ursache haben können. Während herkömmliche Kopfschmerzmittel kaum einen Einfluss auf die echte Migräne ausüben, macht ein Cannabinoid aus der Cannabispflanze immer mehr von sich reden. Die Rede ist von CBD, welches unter anderem entkrampfende, schmerzstillende und antientzündliche Eigenschaften besitzen soll.

 

Welche Wirkung könnte CBD-Öl ausüben? 

 

Inzwischen unterscheidet man zahlreiche Migräneformen mit oder ohne Aura(neurologische Symptome wie Sehstörungen, Schwindel usw.)aufgund ihrer verschiedensten Ursachen. Eine solche Aura, die etlichen Migräneattacken vorausgeht, ist vermutlich die Folge einer Minderdurchblutung einiger Bereiche des Gehirns, die wiederum durch einen Gefäßkrampf bedingt sein könnten. So gibt es beispielsweise die vestibuläre Migräne, die hemiplegische Migräne, die Migräne, die von den Augen herrührt oder auch eine hormonell bedingte Migräne. Auch eine Migräne, die mit einem Mangel an bestimmten Botenstoffen in Verbindung gebracht wird, ist bekannt. Um zu verstehen, wie CBD hier helfen könnte, müssen die verschiedenen Ursachen der Migräne genauer unter die Lupe genommen werden.

 

Aura ohne Kopfschmerz abklären lassen!

 

Gelegentlich kann es vorkommen, dass eine Aura auch ohne nachfolgende Kopfschmerzen auftritt. Diese als „Augen-Migräne“ bezeichnete Aura ist nicht nur schwieriger zu behandeln, sondern sollte gerade auch bei Nicht-Migräne-Patienten ernstgenommen und ärztlich abgeklärt werden, da es sich hierbei auch um Vorboten eines drohenden Schlaganfalls handeln könnte.

 

Vestibuläre Migräne

 

Bei der vestibulären Migräne ist vor allem das vestibuläre System, also das Gleichgewichtssystem betroffen. Es kommt zu Schwindelattacken, Störungen des Gleichgewichtes und gelegentlich auch zu Kopfschmerzen. Diese Form der Migräne ist recht häufig verbreitet, erinnert an die Erkrankung des Innenohres mit dem Namen „Morbus Menière“ und wird gern mit dieser verwechselt.

 

Hemiplegische Migräne

 

Bei der sogenannten hemiplegischen Migräne handelt es sich um eine Unterform der Migräne, welcher stets eine Aura vorausgeht. Dieser scheint eine genetische Disposition zugrunde zu liegen, da sie scheinbar familiär gehäuft aufzufinden ist und könnte auf einem Chromosomenfehler beruhen. Betroffene mit hemiplegischer Migräne leiden während der Attacke zusätzlich unter Bewegungseinschränkungen, infolge dessen sie bestimmte Gliedmaßen kaum oder nicht zielgerichtet bewegen können. Auch eine solche Attacke sollte ärztlich abgeklärt werden, da auch diese Symptome bei einem Schlaganfall zu finden sind. Innerhalb der hemiplegischen Migräne gibt es ebenfalls noch einmal verschiedene Formen.

 

Basiläre Migräne

 

Als basiläre Migräne wird eine weitere Unterform der Migräne mit Aura bezeichnet, Dies tritt vermehrt bei jungen Erwachsenen auf und zeichnet sich durch einen typischen Hinterhaupt-Kopfschmerz aus. Hier scheint die Ursache eine Verkrampfung der Arteria basilaris zu sein, die für die Blutversorgung des Hirnstamms und des Kleinhirns verantwortlich ist. Es kommt zu typischen Ausfallsymptomen wie Sprach- und Sehstörungen, Schwindel und Hörproblemen, Bewusstseinsstörungen und beidseitigen Parästhesien.

 

Die retinale und die ophthalmoplegische Migräne der Augen

 

Von der retinalen Migräne sind meist nur Kinder und Jugendliche betroffen. Sie beginnt oftmals mit neurologischen Symptomen, die mit dem Beginn der Kopfschmerzen verschwinden. Auch bei der opthalmoplegischen Migräne kommt es zu Sehstörungen, die hier meist beide Augen betreffen.

 

Menstruale Migräne

 

Diese Form der Migräne findet man ausschließlich in Zusammenhang mit der Menstruation. Sie tritt meist zwei Tage vor bis zwei Tage nach der Menstruation auf und scheint mit dem abfallenden Östrogenspiegel in Zusammenhang zu stehen. Sie kann länger dauern als eine herkömmliche Migräne, mit oder auch ohne Aura auftreten und sehr intensiv sein.

 

Es existieren zahlreiche weitere Formen und Unterformen der Migräne, die sich in vielen Symptomen ähneln oder auch unterscheiden können.

 

Kann CBD-Öl den Ursachen der Migräne entgegenwirken?

 

Die Ursachen der verschiedenen Formen von Migräne sind noch nicht gänzlich geklärt. Wahrscheinlich spielen, wie so oft, verschiedene Faktoren eine Rolle, die in jedem speziellen Fall zusammenwirken. Es wird jedoch eine Fehlfunktion oder ein Mangel eines Botenstoffes im Gehirn vermutet, aber auch Durchblutungsstörungen, Gefäßkrämpfe und genetische Faktoren könnten als Ursache der Migräne in Frage kommen. Auch Stress, Schlafmangel oder ein gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus sowie Schlafstörungen gehören mit Sicherheit zu den Faktoren, die eine Migräne mit verursachen oder triggern können. Der Neurotransmitter Serotonin, der unter anderem auch für die Synthese des Schlafhormons Melatonin benötigt wird, könnte bei der Entstehung der Migräne eine besondere Rolle spielen. Ein Mangel bestimmter endogener Cannabinoide sowie Entzündungen kommen ebenso als Ursache in Frage.

 

CBD und seine entkrampfende Wirkung

 

CBD ist für seine entkrampfende und schmerzstillende Wirkung bekannt und soll die Entspannung fördern. Dr. Allan Frankel, der seine Migränepatienten mit dem Cannabinoid CBD behandelt, ist der Meinung, dass die meisten Migränepatienten unter Ängsten und Verspannungen leiden, die sich gut mit CBD beeinflussen lassen. Da jedoch nicht nur CBD allein für die Schmerzlinderung verantwortlich sein soll, werden Präparate empfohlen, die sämtliche Cannabinoide der Hanfpflanze als auch weitere wertvolle Inhaltsstoffe enthalten. Solche Vollspektrum-Präparate scheinen eine höhere analgetische Wirkung aufzuweisen. Auch typische Stresssymptome sollen sich, Anwendern zufolge, mit CBD-Öl positiv beeinflussen lassen. Ein gestörter Schlafwachrhythmus, der sowohl auf Stress als auch auf Schlafstörungen beruhen kann, und ebenfalls als möglicher Trigger für Migräne gilt, kann von einem entsprechenden pflanzlichen Präparat profitieren, welches die beiden schlaffördernden Komponenten CBD und Melatonin enthält. Anwender solcher Schlaftropfen berichten häufig von einer Besserung der Lebensqualität und einem entspannteren Schlaf.
Sollte ein Mangel an körpereigenen Cannabinoiden die Ursache sein, wäre die Einnahme von CBD oder weiteren Cannabinoiden der Hanfpflanze, wie sie auch in dem beliebten Nahrungsergänzungsmittel CBD-Öl enthalten sind, möglicherweise ebenfalls ein hilfreicher Ansatz in der Behandlung von Migräne.

 

CBD als Hoffnungsträger für die Zukunft in punkto Migräne

 

Immerhin laufen auch etliche Studien im Hinblick auf CBD und seine Wirksamkeit bei Migräne. Diese werden mit dem Cannabis Health Index ausgewertet, wobei es hier um die Wirksamkeit von Cannabisprodukten wie CBD-Öl bei gesundheitlichen Problemen geht.
Eine solche Studie aus dem Jahre 2014 konnte belegen, dass medizinisch wirksames Cannabis einen positiven Einfluss auf die Häufigkeit der Migräneanfälle ausüben könnte. Es bleibt abzuwarten, ob auch es auch in Zukunft weitere Studien geben wird, die den Einfluss von CBD auf gesundheitliche Leiden wie die Migräne untersuchen. Das Interesse in der Bevölkerung an solchen alternativen und pflanzlichen Präparaten ist jedenfalls vorhanden, was die steigende Zahl der gesundheitsinteressierten Menschen immer wieder beweist.

CBD-Öl bei Gelenkbeschwerden

 

Fast die Hälfte aller Menschen unter 50 Jahren haben regelmäßig Gelenkschmerzen, wobei die Kniegelenke am häufigsten Beschwerden bereiten. Sehr häufig handelt es sich dabei um Arthrose, also sogenannte Verschleißerscheinungen. Jedoch sind oftmals auch Entzündungen der Gelenke für die Schmerzen verantwortlich. Eine solche als Arthritis bezeichnete Entzündung der Gelenke kann aber auch in Folge einer jahrelangen Arthrose zusätzlich entstehen. Immer mehr Menschen berichten nun von subjektiven Verbesserungen der Beweglichkeit und des Schmerzempfindens nach der regelmäßigen Einnahme eines hochwertigen CBD-Öls – unabhängig davon, ob sie unter einer Arthrose oder einer Entzündung der Gelenke leiden. Was ist dran an diesen hoffnungsvollen Aussagen zahlreicher Betroffener

 

Die unterschiedlichen Gelenkbeschwerden – kann CBD-Öl hier wirklich helfen?

 

Gelenkbeschwerden können entweder an einzelnen Gelenken oder auch an mehreren Gelenken auftreten. Es gibt zudem chronische oder auch akute Beschwerden, die entweder in Ruhe oder vermehrt bei Bewegung auftreten. Auch die Ursachen sind recht unterschiedlich und längst nicht alle einer Gelenkabnutzung zuzuschreiben. So können zum Beispiel eine bakterielle Gelenkentzündung, eine Schuppenflechte mit Gelenkbeteiligung oder auch die rheumatoide Arthritis dahinterstecken und zu massiven Bewegungseinschränkungen und Schmerzen führen. Morbus Reiter, Borreliose oder weitere Infektionen können ebenfalls Gelenkprobleme nach sich ziehen. Grundsätzlich sollen Betroffene länger anhaltende Gelenkschmerzen immer ärztlich abklären lassen. Jedoch spricht nichts dagegen, alternative Heilmethoden wie die Behandlung mit CBD-Öl auch bei Gelenkschmerzen- und Entzündungen einzusetzen.

 

Diese Gelenke bereiten am häufigsten Probleme

  1. Arthrose:

Sehr häufig tritt zum Beispiel die Arthrose als Ursache von Gelenkschmerzen auf. Meist sind stark belastete Gelenke wie Knie-, Sprung- und Hüftgelenke von Arthrose betroffen. Doch können bei ungünstigen, einseitigen Überbelastungen auch einzelne, kleinere Gelenke betroffen sein. Bei der Arthrose kommt es mit der Zeit zur einer Zerstörung des Gelenkknorpels und dadurch zu einer Einschränkung der Beweglichkeit. Häufig führt die Arthrose auch zu pathologischen Veränderungen im Bereich der Knochen in Gelenknähe. Es kommt zu Entzündungen mit den typischen Anzeichen:
Schmerz, Rötung, Schwellung und Wärme.

Rheumatoide Arthritis

Die rheumatoide Arthritis ist eine Autoimmunerkrankung, kommt ebenfalls relativ häufig vor und betrifft meist zuerst die Hand- und Fingergelenke. Jedoch kann sie sich auch an Knien, Ellenbogen und Schultern bemerkbar machen. Die Zehengrundgelenke schmerzen bei rheumatoider Arthritis ebenfalls auffallend häufig. Die rheumatoide Arthritis zählt zu den häufigsten entzündlichen Gelenkerkrankungen, ist meist chronischer Natur und führt zu einer Zerstörung der betroffenen Gelenke. Im Verlauf kommt es typischerweise zu schmerzenden, steifen Finger- und Handgelenken sowie Schwellungen der Gelenke. Diese Beschwerden sind am Morgen oftmals so stark, dass Betroffene unfähig sind, eine Faust zu machen.

Gicht

Auch bei der Gicht kommt es zu Schmerzen an den Gelenken, die überwiegend die Großzehengrundgelenke betreffen, jedoch auch Sprung- und Kniegelenke befallen können. Der Gicht liegt eine erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut zugrunde, die dazu führt, dass sich überschüssige Harnsäurekristalle vor allem in den Gelenken ablagern. Dadurch kommt es dann zum akuten Gichtanfall, der mit heftigen Gelenkschmerzen, Schwellungen und Rötungen einhergeht. Meist ist das Grundgelenk der Großzehe betroffen.

 

Zahlreiche weitere Erkrankung können die Schmerzen an den Gelenken verursachen. Nicht alle sind dabei entzündlicher Natur, viele ziehen im Verlauf jedoch Entzündungen nach sich.

 

CBD-Öl bei Arthrose

 

Da CBD, wie es in hochwertigem CBD-Öl als Nahrungsergänzungsmittel enthalten ist, sowohl schmerzlindernde als auch entzündungshemmende Eigenschaften besitzen soll, soll es dabei helfen, Folgeerscheinungen wie Entzündungen, die eine Arthrose zusätzlich häufig nach sich zieht, zu reduzieren. Zwar kann auch CBD die Knorpelsubstanz nicht zurückbringen, seine schmerz- und entzündungsstillende Wirkung wurde jedoch im Jahre 2000 in einer Studie der Kenneth S. Warren Laboratories/ New York eingehend untersucht und in einer neueren Studie im Jahr 2013 erneut bestätigt. Auch Arthrose-Patienten, die regelmäßig ein CBD-Öl einnehmen, berichten immer wieder von einer Reduzierung der Schmerzen und einer verbesserten Beweglichkeit.

 

CBD-Öl bei Rheumatoider Arthritis

 

Auch auf die rheumatoide Arthritis soll CBD eine positive Wirkung ausüben. Dies könnte zum einen an der entzündungshemmenden Wirkung liegen, die CBD ausüben soll. Zum anderen handelt es sich bei der rheumatoiden Arthritis um eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem fälschlicherweise körpereigenes Gewebe angreift, wodurch es zu heftigen Entzündungsreaktionen kommt. Studien zufolge soll CBD, ähnlich wie Vitamin D, eine immunmodulierende Wirkung ausüben und ein überschießendes Immunsystem in seinen Immunantworten auf ein gesundes Niveau herabsenken können. Auch dies mag eine Erklärung dafür sein, dass so viele Betroffene nach einer regelmäßigen Einnahme eines CBD-Öls über Verbesserung der Symptome berichten.

 

CBD-Öl bei Gicht

 

CBD kann zwar nicht den Harnsäurespeigel beeinflussen, jedoch berichten Anwender von CBD-Öl häufig von einer Besserung der Symptome beim akuten Gichtanfall. Extrakte der Hanfblüte, denen CBD ja zuzuordnen ist, sollen bereits im antiken China gegen Gicht zur Anwendung gekommen sein. Deshalb kann es sinnvoll sein, neben einer Ausleitung der Harnsäurekristalle auch den Versuch mit einem Vollspektrum CBD-Öl zu wagen, zumal CBD unter anderem mit dem Endocannabinoidsystem des Menschen agiert, indem es an Rezeptoren anbindet, die für die Schmerzweiterleitung zuständig sind. So könnte CBD eventuell auch hier schmerzreduzierend wirken, was häufig Gegenstand verschiedener Forschungen ist.

 

Die Vorteile von CBD-Öl als Nahrungsergänzungsmittel

 

CBD ist als außerordentlich verträglich bekannt und löst laut neuesten Erkenntnissen der WHO weder Nebenwirkungen noch Gewöhnungseffekte bzw. Süchte aus. Die gute Verträglichkeit von CBD macht CBD-Öl zu einem der beliebtesten Nahrungsergänzungsmittel überhaupt. Gerade für Menschen, die bei leichteren Beschwerden gern auf natürliche Substanzen bzw. Naturprodukte zurückgreifen, ist CBD-Öl oft das Mittel der Wahl.

 

Auf die Qualität des Produktes kommt es an

 

Hierzu muss jedoch gesagt werden, dass die Hanfpflanze die Eigenschaft besitzt, Giftstoffe und Schwermetalle aus dem Boden aufzunehmen. Daher empfiehlt sich für die Einnahme von CBD der Erwerb von CBD-Produkten aus kontrolliert biologischem Anbau. Hochwertige CBD-Produkte aus biologischem Anbau garantieren zudem, dass weder im Anbau noch im Zuge der Verarbeitung Pestizide, Herbizide oder bedenkliche, chemische Lösungsmittel zum Einsatz kamen. Nur Produkte, die ihre Herkunft mit entsprechenden Zertifizierungen belegen können, können zur Einnahme empfohlen werden. Nicht nur bei ohnehin gesundheitlich angeschlagenen Menschen spielt die Ernährung eine überragende Rolle auf das körperliche und seelische Wohlbefinden. So sollten auch bei einer Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln diese nach strengen Kriterien ausgesucht werden, wenn diese bei Gelenkschmerzen zusätzlich eingenommen werden.