Immunsystem

CBD und seine Wirkung auf das Immunsystem

Es gibt zwar Viren und vor allem Bakterien, mit denen der Mensch friedlich zusammenleben kann, doch viele Erreger können dem Menschen auch schaden. Damit solche Krankheitserreger in Schach gehalten werden, hat das menschliche Immunsystem spezielle Mechanismen zu ihrer Abwehr entwickelt.

 

Die Immunabwehr geschieht hauptsächlich einmal über das sogenannte unspezifische Immunsystem, welches der Mensch bereits von Geburt an mitbringt. Daneben entwickelt der Organismus im Laufe der Zeit eine spezifische Immunabwehr. Mit Hilfe des spezifischen Abwehrmechanismus erkennt das Immunsystem bestimmte Erreger wieder, sofern diese bereits zu früheren Zeiten im Organismus erfolgreich bekämpft wurden. Daneben ist die spezifische Immunabwehr in der Regel in der Lage, Fremdgewebe, zum Beispiel als Viren, Bakterien oder auch Parasiten, von körpereigenem Gewebe zu unterscheiden. Diese zwei verschiedenen Abwehrsystem funktionieren zwar unterschiedlich, gehören jedoch zusammen und bieten einen umfassenden Schutz gegen das Eindringen von Erregern und den daraus folgenden Infektionen. Kommt es aufgrund durch des Eindringens von Bakterien oder Viren zu einer Entzündung, soll Studien zufolge das Cannabinoid CBD, welches immer wieder auch durch das sogenannte CBD-Öl buchstäblich in aller Munde ist, Entzündungen eindämmen können, da ihm sowohl eine antientzündliche als auch antibakterielle Wirkung zugesprochen wird.

 

Die angeborene Immunabwehr

 

Die unspezifische Immunabwehr kämpft auf verschiedene Weisen gegen pathogene Erreger:

 

  1. Sie hindert Erreger am Eindringen in den Organismus
  2. Sie sorgt notfalls für eine Entzündung, bei der verschiedene Immunzellen zu der Stelle gelangen, an der die Erreger in den Organismus eingedrungen sind.
  3. Weiße Blutkörperchen greifen die Erreger gezielt an und vernichten sie.
  4. Das unspezifische Immunsystem aktiviert die spezifische Immunabwehr.

 

Die erworbene (spezifische) Immunabwehr

 

Im Laufe der Zeit lernt das Immunsystem immer wieder neue Krankheitserreger kennen und diese anhand ihrer Antigene auch wiederzuerkennen und mit Hilfe spezieller Antikörper schneller und effektiver zu bekämpfen. Sogenannte T- und B-Lymphozyten, die im Knochenmark produziert werden, produzieren diese Antikörper. Aus manchen der T-Lymphozyten entwickeln sich dann T-Gedächtniszellen, die, wie der Name schon sagt, Erreger und deren Gefahrenpotential bei erneutem Auftreten wiedererkennen und gezielt gegen diese vorgehen können.

 

Cannabidiol scheint hier auf mehrfache Weise einen Einfluss auf das Immunsystem bzw. Infektionen ausüben zu können. Mehreren Studien zufolge sollen Cannabinoide wie CBD signifikante antibakterielle Eigenschaften besitzen. Selbst scheinbar resistente Bakterien, die oftmals schwer zu behandelnde Infektionen verursachen können, sollen durch CBD abgetötet werden können. So soll CBD auch dort noch seine Wirksamkeit entfalten können, wo starke Antibiotika bereits an ihre Grenzen stoßen. Zwar ist es nicht sichergestellt, dass auch ein höher dosiertes CBD-Öl in der Lage ist, das Immunsystem beim Kampf gegen Infektionen signifikant zu unterstützen. Dennoch behaupten dies überzeugte Anwender immer wieder, da sie gerade bei der Unterstützung des Immunsystems mit CBD gute Erfahrungen gemacht zu haben scheinen.

 

CBD und seine Vorteile auf die Komplexität des Immunsystems

 

Die Epidermis, die hauptsächlich aus Keratin besteht, muss weiter tiefer liegende Zellschichten vor Schädigungen unterschiedlicher Art (Strahlen, Hitze, Kälte, Erreger) beschützen. Auch innerhalb der Haut sorgen verschiedene Zellen für ein möglichst undurchdringliches Gewebe.
Das Mikrobiom auf der Haut wiederum unterstützt das Immunsystem ebenfalls bei seiner Aufgabe der Abwehr. Hautreinigung- und Pflege sollten daher niemals mit stark reizenden Mittlen erfolgen, da hierbei das empfindliche Mikrobiom der Haut zerstört werden könnte. Natürliche Hautpflegemittel mit CBD können die Haut bei ihrer Abwehrfunktion nachhaltig unterstützen, ohne dabei ihren Schutzmantel zu zerstören.

 

Auch das Atmungssystem verfügt über geeignete Abwehrmechanismen. Ein schützender Schleim sorgt für den schnellen Abtransport eingedrungener Fremdkörper und Keime und unterstützt damit einen produktiven Husten oder Schnupfen.

 

Ähnlich wie die Haut besitzt auch der Darm ein eigenes Mikrobiom, welches mittlerweile als grundlegender Teil des menschlichen Immunsystems anerkannt ist. Was an Erregern trotz der aggressiven Salzsäure den Magen passiert hat, sieht sich hier einem Heer von Zahlreichen Darmbakterien gegenüber, die den Organismus bei seiner Immunabwehr unterstützen. Ganze zwei Kilogramm solcher Darmbakterien stehen dem Organismus hierfür bestenfalls zur Verfügung. Leider sterben durch Antibiotikagaben auch diese wichtigen Helfer in Massen ab, so dass es sinnvoll erscheint, nach weniger schädlichen Alternativen im Kampf gegen krankmachende Mikroben und Infektionen zu suchen. Die Einnahme von CBD-Öl wiederum scheint keinen negativen Einfluss auf das Mikrobiom des Darms auszuüben.

 

CBD und Autoimmunkrankheiten

 

Nicht selten kommt es zu Störungen des Immunsystems, indem das Immunsystem eigenes Gewebe des Organismus (beispielsweise Schilddüse oder Bauchspeicheldrüse) nicht erkennt. Dieses vermeintlich „fremde“ Gewebe wird bekämpft, indem es zu starken Entzündungen kommt. Durch solche überschießenden und fehlgeleiteten Autoimmunreaktionen kann es zu verschiedenen Autoimmunerkrankungen kommen, die bereits im Kindesalter auftreten können. So sind gerade meist Kinder vor allem von Diabetes Typ 1 betroffen. Auch die rheumatoide Arthritis, Psoriasis und chronisch aggressive Schilddrüsenerkrankungen zählen zu den Autoimmunerkrankungen.
Bei Allergien wiederum reagiert die Immunabwehr überschießend auf harmlose Stoffe und provoziert hier unnötige Entzündungen, die mitunter sogar lebensbedrohliche Ausmaße annehmen können.

 

CBD soll, ähnlich wie auch das Hormon Vitamin D, überschießende Immunreaktionen reduzieren und so einen positiven Einfluss auf das gereizte Immunsystem ausüben können. Ist wie bei der Psoriasis die Haut betroffen, soll CBD-Öl oder CBD-haltige Kosmetik ebenfalls einen lindernden Effekt besitzen und den starken Juckreiz bekämpfen.

 

CBD-Öl für das Immunsystem

 

Auch im Kampf gegen Krebs spielt das Immunsystem eine erhebliche Rolle, denn auch entartete Zellen werden in der Regel durch das Immunsystem erkannt und eliminiert. Ein gut funktionierendes Immunsystem bewahrt uns also vor Krankheiten verschiedenster Art.
Doch wie kann das Immunsystem bestmöglich unterstützt werden?
Ein geregelter Schlaf-Wach-Rhythmus, ausreichend Schlaf, pflanzlich vollwertige Ernährung mit ausreichend Vitaminen und anderen lebenswichtigen Nährstoffen wie beispielsweise Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren sind unersetzlich, damit das Immunsystem seine Aufgaben erledigen kann. Hochwertiges CBD-Öl ist in einem Hanfsamenöl aus kontrolliert biologischem Anbau gelöst und enthält dadurch wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die für die Gesundheit unerlässlich sind. Es gibt also zahlreiche Gründe dafür, regelmäßig CBD-Öl als Nahrungsergänzungsmittel einzusetzen. Denn nur ein starkes Immunsystem kann den Organismus adäquat vor Krankheitserregern verschiedenster Art beschützen. Wer im Einklang mit sich selbst, seinem Mikrobiom und der Umwelt lebt, wird nicht so schnell krank, dafür aber umso schneller wieder gesund, wenn es dann doch einmal zu einer Infektion kommt.

 

CBD bei Diabetes

Auch wenn zahlreiche Menschen heute an Diabetes mellitus leiden, muss man doch hier Grundlegendes unterscheiden. Denn Diabetes ist nicht gleich Diabetes. Grundsätzlich kommen mehrere unterschiedliche Formen von Diabetes vor. Bei Diabetes Typ 1 beispielsweise handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, die überwiegend im kindes- und Jugendalter auftritt und nicht das Geringste mit dem typischen Alters- oder Fehlernährungsdiabetes zu tun hat. Denn beim Typ-1-Diabetes greift das körpereigene Immunsystem die in der Bauchspeicheldrüse vorhandenen Betazellen an und zerstört diese. Studien belegen, dass Kinder mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel eher eine Autoimmunerkrankung wie Typ-1-Diabetes entwickeln. Ähnlich wie Vitamin D, das kein Vitamin im eigentlichen Sinne darstellt, sondern sich eher wie ein Hormon verhält, soll auch Cannabidiol, welches bekannterweise auch in einem guten CBD-Öl enthalten ist, eine immunmodulierende, ausgleichende Wirkung ausüben können.

 

Kann CBD hier Beschwerden lindern?

 

Da die nun zerstörten Betazellen unter anderem Insulin produzieren, entsteht sehr rasch Insulinmangel. Insulin wird jedoch benötigt, um die Zellen für die Zuckeraufnahme aufzuschließen, denn in den Zellen wird dieser in Energie umgewandelt. Ohne Insulin öffnen sich die Zellen nicht zur Zuckeraufnahme und der Zucker verbliebt daraufhin im Blut. Dies führt zu einem erhöhten Blutzucker. Die Zellen bleiben jedoch ohne den nötigen Zucker zur Energiegewinnung unterversorgt. Auch die mit der Ernährung aufgenommenen Kohlenhydrate, die in Zucker aufgespalten werden, erhöhen dadurch den Blutzuckerspiegel. Aber auch auf anderem Wege gelangt Zucker ins Blut. Denn die Glukosebildung in der Leber sorgt ebenfalls für einen ansteigenden Blutzucker.

 

All dies versucht der Körper auszugleichen, indem er körpereigenes Fett und Eiweiß abbaut, um diese in Energie umzuwandeln. Daher sind Typ-1-Diabetiker eher untergewichtig, während der Typ-2-Diabetiker meist erhebliches Übergewicht mit sich herumschleppt. Menschen mit Diabetes vom Typ 1 müssen ein Leben lang nicht nur aufgenommene Kohlenhydrate ihrer Mahlzeiten zählen, sondern außerdem berechnen, wieviel Insulin pro Kohlenhydrateinheit benötigt wird und Insulin zuführen. Zusätzlich ist ein Langzeitinsulin nötig, um die Glukosebildung der Leber auszugleichen.
Zwar sind mögliche Ursachen des sogenannten juvenilen Diabetes bisher ungeklärt, fest steht jedoch, dass es sich um eine autoimmune Erkrankung durch ein fehlgeleitetes Immunsystem handelt. Gerade bei Autoimmunerkrankungen, die oftmals mit Entzündungen einhergehen, soll sich entzündungshemmendes und immunmodulierendes CBD, wie es niedrig dosierter ebenfalls im Vollspektrum CBD-Öl enthalten ist, als hilfreich erwiesen haben. Eine genetische Disposition scheint bei der Entstehung dieser Erkrankung ebenso eine Rolle zu spielen wie verschiedene Umweltfaktoren. Auch stehen etliche Viren in Verdacht, an dieser Form des Diabetes ursächlich beteiligt zu sein.

 

 

CBD als Hoffnungsträger bei Diabetes Typ 1

 

Wissenschaftler einer führenden Universitätsklinik in Israel/Jerusalem untersuchten, ob CBD Einfluss auf die Entwicklung eines Typ-1-Diabetes an genetisch vorbelasteten Mäusen ausüben kann. Es stellte sich heraus, dass täglich verabreichte Injektionen mit CBD ein 30% geringeres Auftreten von Diabetes zur Folge hatte als bei den unbehandelten Mäusen. Kam es trotz CBD, welches zahlreiche CBD-Produkte ebenfalls enthalten, zu Entzündungen der Bauchspeicheldrüse und einem daraus folgenden Typ-1-Diabetes, war dieser Prozess signifikant verlangsamt. Scheinbar wurde durch die Gabe des CBDs die Ausschüttung entzündungsfördernder Zytokine erheblich gemindert, was auch erste Laboruntersuchungen bestätigten. Die Wissenschaftler folgerten daraus, dass die rechtzeitige, kontrollierte Einnahme von CBD eventuell die Entwicklung von Typ-1-Diabetes und weiteren Autoimmunerkrankungen verhindern oder zumindest verlangsamen könnte.

 

 

Die Entstehung des Diabetes mellitus Typ 2

 

Für das Entstehen des Typ-2-Diabetes sind ebenso mehrere Ursachen verantwortlich. Eine genetische Disposition scheint auch hierbei eine Rolle zu spielen. Hauptursachen sollen jedoch durch das Alltagsverhalten des Betroffenen bedingt sein. Eine sehr kohlenhydratreiche Ernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel sind hauptsächlich ursächlich an der Entwicklung dieser Stoffwechselerkrankung beteiligt.
Ein Diabetes vom Typ 2 entwickelt sich schleichend und wird dadurch oftmals lange Zeit nicht bemerkt.
Fehlernährung in Kombination mit Bewegungsmangel führt dazu, dass die Bauchspeicheldrüse immer mehr Insulin produzieren muss. Mit der Zeit werden jedoch die Zellen unempfindlicher gegen das Hormon Insulin und es kommt zu einer Insulinresistenz.
Nun benötigt der Organismus mehr Insulin, damit er den im Blut befindlichen Zucker aufnehmen kann. Die Bauchspeicheldrüse schüttet daraufhin noch mehr Insulin aus.
Am Anfang dieser Erkrankung kommt es lediglich nach der Kohlenhydrataufnahme zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel. Doch nach und nachkommt es durch die ständig steigende
Insulinproduktion zu einer Überforderung der Bauchspeicheldüse. Mit der Zeit schaffen es die Beta-Zellen nicht mehr, ausreichend Insulin zu produzieren, bis sie die Produktion irgendwann sogar gänzlich einstellen. Ab dann muss auch der Typ-2- Diabetiker Insulin spritzen.

 

 

Kann CBD die Symptome bei Diabetes mellitus lindern?

 

Die Symptome beim Typ-1-Diabiker entwickeln sich sehr schnell und können rasch lebensbedrohlich werden. Beim Typ-2-Diabetiker dagegen zeigen sich die Symptome eher schleichend.
Folgende Beschwerden, die sowohl aus dem erhöhten Blutzucker resultieren als auch durch einen permanenten Energiemangel in den Zellen herrühren, treten bei beiden Formen des Diabetes auf:

 

  1. Vermehrter Harndrang
    Der Körper versucht, den überschüssigen Zucker über den Urin auszuscheiden. Daher enthält der Urin also ebenfalls Zucker! Der Name „Diabetes“ heißt übersetzt „honigsüßer Durchfluss oder Zuckerharnruhr“.
  2. Auffällig großer Durst
    Der Körper verliert große Mengen an Flüssigkeit. Trotz reichlicher Flüssigkeitszufuhr besteht daher besonders bei einem nicht rechtzeitig erkannten Typ-1-Diabetes die Gefahr, dass der Organismus austrocknet.
  3. Juckende und trockene Haut
    Aufgrund des enormen Wasserverlustes haben Betroffene meist trockene, juckende Haut. CBD soll sich lindernd bei Juckreiz der Haut auswirken.
  4. Extreme Müdigkeit und Energiemangel
    Den Zellen steht kaum Energie zur Verfügung, weshalb Betroffene schnell ermüden, sich energielos und dauerhaft energielos fühlen.
  5. Ketoazidose
    Schlecht eingestellte Typ 1- Diabetiker verlieren durch den Abbau der Fettreserven zusätzlich rasch an Gewicht, während Typ-2-Diabetiker eher noch an Gewicht zunehmen.
    Greift der Körper dauerhaft auf seine Energiereserven zurück, kann es zu einer sogenannten Ketoazidose mit lebensbedrohlichen Ausmaßen kommen.

 

 

CBD und die Langzeitfolgen von Diabetes mellitus

 

Nicht nur das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall ist bei Diabetikern erheblich erhöht.
Denn der hohe Blutzucker verstopft außerdem mit der Zeit besonders kleinere Kapillaren im Körper, weshalb vor allem die Gliedmaßen, die Nieren und Augen durch diese Kapillarverstopfung betroffen sind. Nicht selten müssen Betroffene nach mehreren Jahren dauerhaft hohen Blutzuckers an die Dialyse, erblinden oder verlieren Zehen, wenn nicht gar ganze Gliedmaßen, meist Beine. Denn die Verstopfung der Blutgefäße führt zu massiven Durchblutungsstörungen, wobei entsprechende Gewebe weder ausreichend Nährstoffe noch Sauerstoff erhalten und letzten Endes sogar absterben.
Außerdem kommt es so zu einer massiven Schädigung der Kapillarwände.
Der HbA1c-Wert, der die Verzuckerung des Blutes anzeigt, steigt mitunter dramatisch an. Zwar wird das verzuckerte Hämoglobin ca. alle 3 Monate wieder abgebaut und durch neues Hämoglobin ersetzt, dieses wird bei einem schlecht eingestellten Diabetes jedoch rasch wieder verzuckert.
Während der Wert bei einem Nichtdiabetiker bei ca. 5% liegt, kann er bei unzureichend behandelten Diabetikern teilweise stark erhöht sein. CBD soll sich jedoch positiv auf die Verengung der Blutgefäße auswirken.

 

 

CBD und die Folgen von Diabetes

 

Mehrere Studien weisen darauf hin, dass ein vermehrtes Aufkommen von Endocannabinoiden einen positiven Einfluss auf die Funktion der Blutgefäße ausüben kann, indem es eine Erweiterung der Blutgefäße fördert. Auch CBD soll beispielsweise bei der Behandlung der durch Diabetes geschädigten Netzhaut des Auges ähnlich positive Eigenschaften entfalten. Eine weitere Studie des Nationalen Gesundheitsinstituts der USA/Bethesda besagt, dass CBD, welches zahlreichen Anwendern von CBD-Öl bekannt ist, sowohl kardiovaskuläre Beschwerden, Stress und Entzündungen mindern als auch die Zellalterung verlangsamen kann. Teilnehmende Wissenschaftler schlussfolgerten daraus, dass CBD, wie man es aus dem beliebten CBD-Öl kennt, womöglich ein hohes therapeutisches Potential besitzt, welches eines Tages eventuell besonders bei diabetischen und kardiovaskulären Erkrankungen und ihren Folgen eingesetzt werden könnte.

Antidepressivum

Kann CBD-Öl auch bei Depressionen helfen?

Bei CBD-Öl handelt es sich um einen alkohol- und fettlöslichen Extrakt, der mittels einer speziellen Extraktion aus der Hanfblüte gewonnen und dann in einem Basisöl, bestenfalls in einem Hanfsamenöl aus biologischem Anbau, gelöst wird. CBD, die Abkürzung für das Phytocannabinoid Cannabidiol, soll sowohl eine schmerzlindernde als auch stark entzündungsreduzierende und angstlösende Wirkung entfalten können. Etliche Studien weisen darauf hin, dass CBD auch bei zumindest leichten Depressionen erfolgreich eingesetzt werden könnte.

 

Depressionen: Das schwarze Loch im Inneren

 

Als Depression versteht man gemeinhin eine seelische Erkrankung, bei der sich der Patient niedergedrückt, energielos und erschöpft fühlt. Oftmals besteht kaum noch Interesse und Kraft, um aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen oder den Alltag zu managen. Stattdessen ist der Betroffene eher teilnahmslos und introvertiert. Meist ist er nicht mehr in der Lage, etwas zu unternehmen oder gar zu arbeiten, um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Es kommt gehäuft auch zu Schlafstörungen, Angst- und Panikattacken oder Unruhezuständen. Ebenso kann es zu weiteren körperlichen Störungen wie Schmerzen (Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder Schmerzen im Verdauungstrakt) kommen. Doch sollte beim Verdacht auf eine Depression unterschieden werden zwischen einer körperlich bedingten Depression, wie sie beispielsweise bei einer Schilddrüsenerkrankung auftreten kann, und einer Depression, die beispielsweise nach einem schweren seelischen Erlebnis oder durch eine scheinbar ausweglose, kaum zu ertragenden Situation ausgelöst werden kann.
Körperlich bedingte Depressionen sollten vorerst ursächlich abgeklärt und behandelt werden. Ist eine Depression eher psychisch bedingt, wird meist eine psychotherapeutische Behandlung wie eine Psychoanalyse nach Freud oder Jung empfohlen. Nicht selten kommen sogar Psychotherapeutika, wie beispielsweise Antidepressiva, zum Einsatz.

 

Serotonin – das gute Laune-Element

 

Meist handelt es sich bei Medikamenten, die gegen gegen Depressionen verschrieben werden, um die sogenannten Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer. Diese sorgen dafür, dass das Serotonin nicht zu schnell wieder in die Nervenzellen gelangt. Denn solange das Serotonin vorhanden ist, sorgt es für gute Laune und entspannte Stimmung beim Betroffenen. Ähnlich wie auch CBD, das ja im CBD-Öl enthalten ist, hat Serotonin Einfluss auf Vorgänge im zentralen Nervensystem und andere körperliche Prozesse wie beispielsweise:

  1. die Regulierung des Appetits bzw. des Hunger- und Sättigungsgefühls
  2. die Gefühle und Emotionen einer Person
  3. die Stimmung
  4. die Regulierung des Schlaf- und Wachrhythmus
  5. die Wahrnehmung von Schmerz

 

CBD-Öl: Empfehlenswert bei Depressionen?

 

Laut WHO leiden weltweit mehr als 300 Millionen Menschen an leichten bis schweren Depressionen. Allein in Deutschland sollen etwa 5 Prozent der Bevölkerung oder mehr an Depressionen erkrankt sein.
Der Botenstoff Serotonin scheint bei Depressionen oftmals eine wichtige Rolle zu spielen. Zwar ist nicht immer ein Serotoninmangel als Ursache für eine Depression verantwortlich, dennoch beobachtet man bei Menschen mit Depressionen recht häufig niedrige Serotoninspiegel.

Auch das Endocannabinoidsystem könnte beteiligt sein, dies lassen zumindest zahlreiche Beobachtungen der verschiedenen Mechanismen vermuten. Immerhin ist das Endocannabinoidsystem neben anderen Prozessen auch an der Regulierung des Serotoninspiegels beteiligt.
CBD ist einmal als medizinisch wirksames Cannabinoid aus dem Medizinalhanf in medizinischen Präparaten zu finden und ebenso als Bestandteil des Nutzhanfs in Nahrungsergänzungsmitteln wie CBD-Öl enthalten. Es interagiert mit dem Endocannabinoidsystem und übt somit eine Wirkung auf die CB1- und CB2-Rezeptoren des Endocannabinoidsystems aus.

So soll ein CBD-Extrakt den sogenannten 5-HT1A-Serotonin-Rezeptor stimulieren, was eine depressionshemmende Wirkung zur Folge haben soll. Doch leider werden solche Vermutungen bislang viel zu selten durch aussagekräftige, klinische Studien an Mensch und Tier belegt.
Dennoch sollen die wenigen Versuche mit Tieren, beispielsweise mit Mäusen, Anlass zu Hoffnung geben. Es wird vermutet, dass es durch die Interaktionen mit den Serotoninrezeptoren zu angstlösenden Effekten und einem positiven Einfluss auf Depressionen kommt.
Auch wird angenommen, dass das Cannabidiol wie es in einem hochwertigen CBD-Öl enthalten ist, möglicherweise den Serotonin- und Glutamat-Spiegel anheben könnte.

 

Möglicher Einfluss von CBD auf Serotonin

 

CBD soll also, sofern es ausreichend vorhanden ist, unter anderem auch an zahlreiche Serotoninrezeptoren binden können. Es scheint ebenso die Wiederaufnahme des für Glücksgefühle verantwortlichen, körpereigenen Cannabinoids Anandamid hemmen zu können. Zudem soll Cannabidiol einen positiven Einfluss auf Rezeptoren ausüben können, die die Schmerzwahrnehmung, Übelkeit und Stimmungsschwankungen regulieren. Scheinbar kommt es teilweise auch zu schwer unterscheidbaren Wechselwirkungen und Einflüssen zwischen verschiedenen Systemen im Körper, die nicht immer klar erkennen lassen, welche gesundheitliche Auswirkung denn nun tatsächlich dem Cannabidiol zugeschrieben werden kann. Hierfür müssen weitere Studien stattfinden, die sowohl Ausmaß als auch Wechselwirkungen der unterschiedlichen Systeme im Organismus zum Thema haben.

 

Depressionen und Schlafstörungen

 

In Folge des Mangels an Serotonin kann es auch zu einem Mangel an dem Schlafhormon Melatonin kommen, da für die Bildung von Melatonin der Neurotransmitter Serotonin benötigt wird. Steht kein oder zu wenig Serotonin zur Verfügung, wird nicht ausreichend Melatonin gebildet, was zu Schlafstörungen führt. Auch im Alter kann es jedoch zu einer reduzierten Produktion des Schlafhormons kommen. Ein Mangel an Melatonin kann auch zu Einschlaf- und Durchschlafstörungen führen und Erschöpfung und Müdigkeit am Tage nach sich ziehen. Auch dieses Symptom kennt man von an Depressionen erkrankten Betroffenen. Bei eher leichten Schlafstörungen nehmen viele Menschen gern CBD-Schlaftropfen, die begeisterten Anwendern zufolge, Erleichterung bringen sollen. Bei schweren Formen von Schlafstörungen, die auch krankheitsbedingt sein könnenoder mit einer Depression einher gehen, sollte eine medizinische Behandlung erwogen und die Ursachen medizinisch abgeklärt werden.

 

CBD-Öl bei leichten depressiven Verstimmungen

 

Obwohl CBD-Öl lediglich den Status eines Nahrungsergänzungsmittels innehat, welches nicht mit verschreibungspflichtigen CBD-Präparaten verwechselt werden darf, sind doch immer mehr Anwender von dem hilfreichen Einfluss des CBD-Öls überzeugt. Nutzer berichten, dass die Einnahme ihres CBD-Öls auch bei seelischen Verstimmungen geholfen habe, die verloren geglaubte Lebensqualität wieder zu erlangen.
Schwere psychische Erkrankungen gehören selbstverständlich auch weiterhin in die Hand eines Psychotherapeuten oder geschulten Arztes. Doch auch dieser kann bei Bedarf CBD-haltige Präparate verschreiben. Kleinere, alltägliche seelische Stimmungsschwankungen überwinden die meisten Betroffenen jedoch von allein. Manch einem Anwender scheint hierbei ein hochwertiges CBD-Öl dabei eventuell geholfen zu haben. Nicht nur als Nahrungsergänzungsmittel, sondern auch in der Volksheilkunde hat sich die Hanfpflanze neben dem bekannten Johanniskraut, Hopfen, Melisse oder Baldrian schon etabliert und wird gern eingesetzt, um das seelische Befinden positiv zu beeinflussen. So hat die Hanfpflanze eben in vielen Bereichen Einzug gehalten.