Der arterielle Bluthochdruck

Etwa jeder dritte Mensch deutschlandweit leidet unter dauerhaft zu hohem Blutdruck. Bei ca. 90 Prozent der Betroffenen mit arterieller Hypertonie lässt sich keine eindeutige, organische Ursache nachweisen. Lediglich 10 Prozent der Patienten weisen eine rein organische Ursache auf. Ein chronisch hoher Blutdruck kann sowohl für das Herz und Gehirn als auch für Nieren und Blutgefäße gefährlich werden. Diese Schäden wiederum können zu weiteren Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Der obere, systolische Wert eines normalen, bzw. gesunden Blutdrucks sollte nicht wesentlich höher als 120 mmHg betragen, während der untere, diastolische Wert um die 90 mmHg betragen sollte. Dabei ist der systolische Wert der Druck, der während des Zusammenziehens des Herzens besteht. Der diastolische Wert wiederum bezeichnet den Druck während der nachfolgenden Erschlaffungsphase des Herzens.

 

Zum Bluthochdruck kommt es, wenn das Herz stärker als gewöhnlich pumpen muss. Dies kann kurzfristig vorkommen, wenn mehr Blut als üblich pro Herzschlag durch den Körper befördert werden muss. Beim krankhaften arteriellen Bluthochdruck ist die Ursache jedoch meist ein erhöhter Gefäßwiderstand. Dies wiederum kann mehrere Ursachen haben und genau hier soll unter anderem auch ein CBD-Extrakt, wie er in einem CBD-Öl enthalten ist, hilfreich sein können.

 

CBD und Bluthochdruck

 

Die Cannabinoide der Hanfpflanze zeigen auf das Herz-Kreislauf-System eine positive Wirkung. So lassen beispielsweise Tierversuche vermuten, dass gerade das Cannabidiol, welches in einem hochwertigen CBD-Öl in unterschiedlichen Konzentrationen enthalten ist, einen Effekt auf das kardiovaskuläre System ausübt. In einer Veröffentlichung der „American Society for Clinical Investigation“ wird berichtet, dass das in der Hanfpflanze vorkommende Cannabinoid Cannabidiol sich blutdrucksenkend auswirken kann. Dabei schien die Frage, ob die Anwendung von CBD bei arteriellem Bluthochdruck sinnvoll erscheint, positiv beantwortet werden zu können. CBD soll demnach sogar einen blutdrucksenkenden Effekt ausüben können, wenn der Bluthochdruck mit einer erhöhten Herzfrequenz einherging. CBD soll sich dabei in Bezug auf weitere kardiovaskuläre Beschwerden als vorteilhaft erwiesen haben.

 

Bereits wenige Tropfen, die jedoch regelmäßig über einen längeren Zeitraum eingenommen werden müssten, sollen sich, Anwendern zufolge, günstig auf den Blutdruck auswirken. Allerdings scheint es sinnvoll, den behandelnden Arzt über die Einnahme zu informieren, um mögliche Wechselwirkungen mit Medikamenten ausschließen bzw. deren Dosierung gegebenenfalls anpassen zu können.

 

Mit CBD gegen die Ursachen primären Bluthochdrucks?

 

Die Ursachen des primären Bluthochdrucks sind bislang noch nicht gänzlich erforscht bzw. bekannt. Es wird jedoch vermutet, dass neben einer genetischen Disposition vor allem der Lebensstil, hormonelle Einflüsse und die Ernährung eine große Rolle bei der Entstehung der Hypertonie spielen.
Während ein ungesunder Lebensstil, schädliches Übergewicht, exzessiver Salzgenuss sowie das Rauchen durch den Betroffenen selbst geändert werden können, ist Stress als Mitverursacher eines Bluthochdrucks nicht immer so leicht zu vermeiden.
Zu viel Stress führt zu einer Stimulation des sympathischen Nervensystems, wodurch es ebenfalls zu einer Erhöhung des Blutdrucks kommt. Durch seine entspannende Wirkung könnte CBD, welches sich als Hauptinhaltsstoff im beliebten CBD-Öl einen Namen gemacht hat, sich hierbei als hilfreich erweisen, da es nachweislich eine Wirkung auf das gesamte Nervensystem, die Ausschüttung bestimmter Botenstoffe und damit auch auf den Blutdruck hat.

 

Cortisol und seine Wirkung auf den Blutdruck

 

Cortisol gilt als wichtiges Hormon, welches der Organismus situationsbedingt in unterschiedlichen Mengen selbst herstellt und in der Nebennierenrinde produziert wird. Gerade unter vermehrtem Stress wird die Ausschüttung von Cortisol massiv erhöht, was unter anderem dafür sorgt, dass der Blutzucker als Energieträger im Blut verbleibt, die Arterien sich verengen und somit für kurze Zeit der Blutdruck steigt. Dies hatte ursprünglich den Sinn, dass der Mensch so bei Lebensgefahr schneller reagieren konnte. Kampf oder Flucht, hieß die Devise und ein erhöhter Cortisolspiegel unterstützt beides. Doch während ein kurzfristig erhöhter Cortisolspiegel eher wie ein Reiz die Widerstandsfähigkeit erhöhen kann, ist ein dauerhaft stressbedingt hoher Cortisolspiegel äußerst schädlich. Denn ein dauerhaft erhöhter Cortisolspiegel, welcher eine ständige Verengung der Arterien und dadurch einen Bluthochdruck bewirkt, kann auf diesem Weg zu vielerlei gesundheitlichen Problemen führen.

 

CBD und Cortisol

 

Cannabidiol ist eines der Hauptinhaltsstoffe der Hanfpflanze und eben auch eines hochwertigen CBD-Öles.
Es kann an bestimmte Rezeptoren des Endocannabinoidsystems binden und so unter anderem auch die Ausschüttung etlicher Hormone und anderer Botenstoffe wie beispielsweise Insulin, Melatonin, Adrenalin, aber eben auch Cortisol beeinflussen. Denn die verschiedenen Organsysteme wirken als ein ganzheitliches System und bedingen und beeinflussen einander.
Das als Reaktion von Stress produzierte Hormon Cortisol ist an zahlreichen Prozessen im gesamten Stoffwechsel beteiligt.
Sogenannte Doppelblindstudien mit CBD lassen vermuten, dass Cannabidiol einen erhöhten Cortisolspiegel beeinflussen bzw. die Produktion dieses Hormons reduzieren kann. Es scheint an der Aufrechterhaltung und der Regulation eines funktionierenden Gleichgewichts (Homöostase) im Organismus beteiligt zu sein.

 

CBD und seine Wirkung auf das Gefäßsystem

 

CBD soll ebenso eine direkte Wirkung auf das kardiovaskuläre Gefäßsystem haben. Es scheint eine Erweiterung der Blutgefäße und so eine Reduzierung der Spannung von Blutgefäßwänden bewirken zu können. Dadurch könnte es zusätzlich zu einer Reduzierung des Bluthochdrucks kommen. Besonders der Ruheblutdruck, aber auch der erhöhte Blutdruck als Reaktion auf Stress, scheint hier positiv beeinflusst werden zu können.
So soll die Verabreichung von CBD innerhalb einer Studie aus dem Jahr 2017 bei untersuchten Personen sowohl einen verminderten systolischen Ruheblutdruck als auch ein vermindertes Schlag-Volumen zur Folge gehabt haben. CBD scheint also eine gefäßerweiternde Wirkung zu besitzen und somit einen besseren Blutfluss bewirken können.

 

Die Einnahme von CBD bei Bluthochdruck

 

Eine regelmäßige Einnahme von CBD, wie es als natürlicher Bestandteil von CBD-Öl vorkommt, könnte demnach gerade bei stressbedingter primärer Hypertonie empfehlenswert sein. Sollten weitere Forschungsergebnisse eine blutdrucksenkende Wirkung von CBD belegen, könnte CBD die schulmedizinische Behandlung von Bluthochdruck auf natürliche Weise zumindest ergänzen. Von Vorteil ist ebenfalls, dass CBD oder auch CBD-Öl weder mit starken Nebenwirkungen aufwarten noch einen Sucht- oder Gewöhnungseffekt hervorrufen. Dies hat selbst die WHO unlängst kundgetan und die Ungefährlichkeit von CBD bestätigt.
Besonders interessant ist die Tatsache, dass CBD nicht nur die Folgen, sondern vor allem auch die Ursachen einer Hypertonie erfolgreich zu reduzieren scheint, während die schulmedizinische Medikation eher die Folgen von stressbedingter Hypertonie bekämpft.

Fazit zum Thema CBD und Bluthochdruck

Auch beim Thema Bluthochdruck zeigt sich also einmal mehr, dass das CBD aus der Hanfpflanze in seinem möglichen Wirkspektrum und seinem therapeutischen Potential womöglich unterschätzt wird. Es bleibt abzuwarten, welche Forschungen und Studien auch in Zukunft noch für mögliche Überraschungen sorgen werden. So wird dieses Cannabinoid, von dessen angenehmer Wirkung zahlreiche Anwender von CBD-Öl ohnehin überzeugt sind, mit Sicherheit auch in Zukunft, im wahrsten Sinne des Wortes, in aller Munde sein.

CBD in der Behandlung von Kindern

Was weiß man heute von der Wirkung von CBD auf Kinder und Jugendliche? Ist eine Behandlung bei Kindern und Jugendlichen sicher? Und dürfen Kinder das Nahrungsergänzungsmittel CBD-Öl gefahrlos einnehmen? Diese und weitere Fragen stellen sich viele Anwender und Eltern von Kindern oder Jugendlichen, die von den Vorteilen von CBD für sich selbst überzeugt sind.

 

Wie sicher ist CBD für Kinder und Jugendliche?

 

Cannabidiol wirkt, anders als psychotrop wirkende illegale Cannabinoide, nicht psychoaktiv, so dass es zu keinem rauschartigen Zustand kommt. Vielmehr kann CBD sich hemmend auf die Wirkung psychotroper Cannabinoide auswirken. Neben diesen synergistischen Effekten soll es vor allem entzündungshemmende, schmerzlindernde und krampflösende Eigenschaften besitzen.
CBD, das Hauptcannabinoid im CBD-Öl, interagiert mit dem sogenannten Endocannabinoidsystem zahlreicher Säugetiere – so auch des Menschen.

 

CBD: Spektakuläre Ergebnisse in der Behandlung von kindlichen Anfallsleiden

 

Variierende Studien bezüglich der Behandlung von Säuglingen oder Kleinkindern mit Epilepsie zeigen, dass CBD, sofern es in der passenden Dosis verabreicht wird, Schwere und Häufigkeit der Krampfanfälle erheblich reduzieren kann, ohne dass mit starken Nebenwirkungen zu rechnen wäre. Herkömmliche krampflösende Medikamente dagegen bewirken nicht selten eine Abhängigkeit, besitzen eine sedierende Wirkung und beeinträchtigen die kognitiven Fähigkeiten der betroffenen Kinder.
Der spektakuläre Fall der Charlotte Figi, der erstmals 2013 im Sender CNN dokumentiert und gezeigt wurde, zeigte eindrucksvoll, wie nachhaltig die Anwendung von CBD bei einem an kindlicher Epilepsie leidendem Kind wirken kann. Während ihre
Anfälle durch die zahlreichen herkömmlichen Medikamente nicht mehr zu beeinflussen waren, wurde durch die Behandlung mit einem CBD-Extrakt wieder ein „normales“ Kleinkind aus ihr, dass spielte, lachte und ein kindgerechtes Leben führen konnte.

 

Studie mit hochdosiertem CBD-Öl bei Kindern mit Epilepsie

 

2016 wurde eine Studie veröffentlicht, in deren Verlauf 201 an Epilepsie leidende Kinder hoch dosierte CBD-Öle (wie von Dr. Bonni Goldstein empfohlen) verabreicht bekamen. Dabei kam es bei 68% der Kinder zu einer über 50%igen Verbesserung und ganze 15% der betroffenen Kinder wurden durch diese Behandlung sogar gänzlich anfallsfrei. Mehr als 40% der Kinder konnten zumindest ihre herkömmliche Medikation reduzieren oder sogar ganz weglassen. Außerdem wurden eine Zunahme der Energie und Leistungsfähigkeit, eine Besserung der Stimmung, des Appetits, der Konzentration und der Schlafqualität sowie weniger notwendige Krankenhausaufenthalte beobachtet.

 

CBD im Einsatz gegen kindliche/juvenile Formen der Epilepsie

 

Entsprechende Studien mit Kindern und Jugendlichen, die am Dravet-Syndrom oder auch dem Lennox-Gaustaut-Syndrom litten, lassen vermuten, dass sich CBD durchaus positiv auf die Schwere und Häufigkeit der Anfälle auswirkt. So kommt CBD bereits heute, wenn auch nicht immer, in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit einem dieser Krankheitsbilder zum Einsatz.
Seit dem Jahre 2018 ist unter anderem das Mittel Epidiolex, bei dem es sich um oral einzunehmende Tropfen aus der Hanfpflanze handelt, von offizieller Seite, nämlich der FDA, für die Behandlung schwerer kindlicher Epilepsieerkrankungen endlich zugelassen.
Trotzdem darf eine medizinische Behandlung mit CBD bei Kindern auf keinen Fall unkontrolliert und nur unter ärztlicher Anleitung und Beobachtung durchgeführt werden. CBD-Präparate aus dem Medizinalhanf dürfen jedoch ohnehin nur mit einem gültigen ärztlichen Rezept erworben werden.

 

CBD im Einsatz bei ADHS

 

Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung, kurz ADHS genannt, ist eine vorwiegend bei Kindern und Jugendlichen, seltener auch bei Erwachsenen diagnostizierte Verhaltensauffälligkeit. Sie zeichnet sich vor allem durch unruhiges Verhalten, eine unkontrollierte Impulsivität und das sogenannte Aufmerksamkeitsdefizit aus. Neurotransmitter wie Dopamin, Serotonin und Noradrenalin scheinen hierbei eine ausschlaggebende Rolle zu spielen. Die Behandlung von ADHS besteht meist aus unterschiedlichen therapeutischen Ansätzen, wobei auch der Einsatz von Medikamenten, neben einer begleitenden Psychotherapie, nicht selten Teil dieser Maßnahmen ist. In letzter Zeit hört man auch immer wieder davon, dass das Cannabinoid CBD bei ADHS ebenfalls therapeutische Anwendung finden kann. Vor allem das entspannende und entkrampfende Potential dieses Cannabinoids soll hierbei therapeutisch wirksam sein.

 

Ritalin oder CBD bei ADHS?

 

Es wird geschätzt, dass ungefähr 2-6% aller Kinder unter dieser hyperkinetischen Störung leiden. ADHS geht vor allem mit einer verminderten Fähigkeit zur Aufmerksamkeit und motorischen Unruhezuständen, dem berühmten „Zappelphilippsyndrom“ einher. Nicht selten erfolgt eine schulmedizinische Behandlung mit dem umstrittenen Mittel Ritalin, welches zwar oft positive Erfolge, aber auch zahlreiche unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringt.
Etliche Studien lassen vermuten, dass insbesondere CBD-dominante Cannabissorten bei passender Anwendung und Dosierung einen hilfreichen Einfluss auf die Symptome dieser Störung ausüben.

 

Besonders interessant ist bei ADHS jedoch der folgende Umstand:
Während Stimulanzien bei den meisten Menschen eher eine anregende Wirkung ausüben, scheinen sie auf Kinder mit ADHS einen beruhigenden Einfluss zu haben.
Etliche Forschungen in diesem Bereich lassen vermuten, dass diese Kinder oftmals unter einem Dopaminmangel leiden. Hierbei könnte, so wird vermutet, eine Behandlung mit Cannabinoiden vor allem auf das Konzentrationsvermögen ausgleichend wirken.

 

Studien über CBD und ADHS bei Kindern

 

Dr. David Bearman, der als Experte in der Cannabisforschung gilt, untersuchte den Zusammenhang zwischen dem menschlichen Endocannabinoidsystem und ADHS und stellte fest, dass Cannabinoide wie das Cannabidiol aus dem CBD-Öl mit dem Regulationssystem für Dopamin interagieren. Laut Dr. Bearman scheint Cannabis die Verfügbarkeit dieses Neurotransmitters erhöhen zu können. Dies wiederum hat zwar die gleiche positive Wirkung wie das herkömmliche Ritalin, ihm liegt aber ein gänzlich anderer Wirkmechanismus zugrunde.

 

Weitere Studien sind nötig

 

Das evidenzbasierte Bewertungssystem „Cannabis Health Index“ bewertet die Wirksamkeit von Cannabisprodukten, einschließlich von CBD, wie es im CBD-Öl enthalten ist. Laut dieses Bewertungssystems konnte in entsprechenden Studien die Behandlung mit CBD-dominantem Cannabis eine mögliche bis wahrscheinliche Wirksamkeit für die Behandlung von ADHS erreichen. Auch wenn eine Tierstudie aus dem Jahr 2012 zeigte, dass Cannabidiol sowohl die Hyperaktivität als auch die signifikanten Mängel im Sozialverhalten erheblich reduzieren konnte, muss doch gesagt werden, dass bislang noch recht wenige Studien sich mit der CBD-Behandlung von ADHS befassten. Daher ist es immer noch umstritten, ob CBD für Kinder mit ADHS eine sinnvolle Behandlungsalternative darstellt.

 

CBD und Autismus

 

Bei den verschiedenen Formen von Autismus handelt es sich um eine neurologische Entwicklungsstörung im Kindesalter, die sich bis in das Erwachsenenalter fortsetzt. Die Ursachen für diese Störung sind bis heute nicht gänzlich geklärt. Eine gewisse genetische Disposition wird vermutet, doch auch mögliche Folgen einer Impfung oder von Arzneimitteln sind in der Diskussion.
Zwar gibt es noch nicht allzu viele Studien, die einen positiven Effekt von CBD auf die Verhaltenssymptome bei Autismus belegen. Dennoch lassen erste Ansätze und Beobachtungen darauf hoffen, mit CBD eine mögliche Alternative in der begleitenden Behandlung gefunden zu haben. Ansonsten sind herkömmliche Behandlungsmethoden eher begrenzt, so dass auch Eltern betroffener Kinder selbst das Thema CBD oder CBD-Öl beim Arzt ansprechen.

 

Studien zu CBD bei Autismus

 

Tatsächlich ergab eine im Jahr 2013 durchgeführte Studie eine Verbindung zwischen einem Protein, welches mit Autismus in Zusammenhang gebracht wird und dem sogenannten Endocannabinoidsystem.
Erste klinische Studien mit CBD, dem bekannten Cannabinoid im CBD-Öl, ergaben bereits erstaunliche Ergebnisse. Dr. Thomas Südhof(Stanford University) spricht davon, womöglich durch gezielten Einfluss auf das Endocannabinoidsystem bestimmte Autismus-Symptome umkehren zu können.
Auch hier sind also die Ergebnisse aktueller und zukünftiger Studien abzuwarten. Immerhin geben bereits abgeschlossene Studien mit CBD auch im Hinblick auf Autismus bereits jetzt Anlass zur Hoffnung.

 

CBD, welches nicht nur im CBD-Öl enthalten ist, kann also auch in der Kindermedizin als therapeutische Behandlungsalternative in Frage kommen. Auch wenn die hochdosierten Präparate aus dem Medizinalhanf andere Konzentrationen als das Nahrungsergänzungsmittel CBD-Öl aufweisen, sind doch die meisten Anwender von CBD-Öl nicht ohne Grund von dessen Qualitäten überzeugt.

 

CBD und seine Wirkung auf Krebszellen

Neuere Studien lassen hoffen: Cannabidiol, welches die meisten als Inhaltsstoff im CBD-Öl kennen, soll eventuell einen hemmenden Einfluss auf Krebszellen ausüben können. Sollte CBD sich tatsächlich als in der Krebsprävention- und Behandlung als therapeutisch wirksam erweisen, wäre vielen Betroffenen sehr geholfen. Denn immerhin bestätigte die WHO unlängst seine Ungefährlichkeit in Sachen Nebenwirkungen und Suchtpotential.

 

CBD und die Nebenwirkungen der herkömmlichen Krebstherapie

 

Schulmedizinisch wird Krebs vor allem mittels Chemo- und Immuntherapie, Bestrahlung und, wenn möglich, Operationen zu Leibe gerückt. In der Naturheilkunde sind Erwärmungs- und Misteltherapie für ihre zeitweiligen Erfolge in der Krebsbehandlung bekannt geworden. Doch sind gerade die schulmedizinischen Methoden meist mit zahlreichen unerwünschten Nebenwirkungen verbunden. Bereits hier soll das Cannabidiol helfend eingreifen können. Immer wieder berichten Betroffene, dass sich nach der Einnahme eines hochdosierten CBD-Öls Anfälle von Übelkeit, Erbrechen und anderen Nebenwirkungen stark reduzierten und sie sogar wieder neuen Appetit empfanden. Da CBD auch als angst-, schmerz- und krampflösend gilt und sich günstig auf Depressionen und Schlaflosigkeit ausüben soll, scheint es sich als echte Alternative zur begleitenden Behandlung bei einigen Krebsarten zu entpuppen. Doch welches therapeutische Potential steckt außerdem noch im CBD, das als Nahrungsergänzungsmittel in Form von CBD-Öl buchstäblich in aller Munde ist?

 

CBD als Angiogenese-Hemmer

 

Bereits vor rund 70 Jahren stellte man das erste Mal eine krebszellhemmende Wirkung von Cannabis fest. Tatsächlich belegen etliche Studien, dass Cannabidiol einen wachstumshemmenden Einfluss auf verschiedene Krebszellen ausüben kann. Darunter sollen sich vor allem die Krebszellen bei Gebärmutterhals- und Brustkrebs bei Frauen und Prostatakrebs bei Männern als empfindlich gegen CBD erwiesen haben. Aber auch einige Formen von Blutkrebs und maligne Hirntumoren sollen für die Behandlung mit CBD empfänglich sein. Womöglich kann CBD in den Stoffwechsel der Krebszellen eingreifen und so das Krebszellenwachstum hemmen. Cannabidiol soll nämlich die Angiogenese des Tumors verhindern können. Als Tumor-Angiogenese wird die Bildung von Blutgefäßen bezeichnet, durch die auch Tumorzellen mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden. CBD als möglicher Angiogenese-Hemmer scheint diese Gefäßneubildung zu verhindern, indem es dafür sorgt, dass sich die Tumorzellen nicht an die Gefäßwände „anschließen“ können. Somit wird der Tumor nicht mehr ausreichend versorgt, was ihn wahrscheinlich am Zellwachstum hindert. Ob ein niedrig dosiertes CBD-Öl als Nahrungsergänzungsmittel hier zumindest präventiv Einfluss nehmen kann, müssen zukünftige Untersuchungen zeigen.

 

CBD: Das verkannte Cannabinoid

 

Im Jahre 2018 wurde eine britische Studie veröffentlicht, in deren Verlauf der Effekt von synthetisch hergestelltem CBD auf an Krebs erkrankter Patienten untersucht wurde. Hier kam es bei etlichen Patienten zu signifikanten Verbesserungen. Bei einem Patienten konnte sogar eine 60%ige Abnahme der Tumormasse festgestellt werden. Aktuelle und zukünftige Studien mit CBD – ob synthetisch hergestellt oder aus dem Medizinalhanf gewonnen – werden mit Sicherheit mehr interessante Ergebnisse bringen. Dies wird auch das beliebte CBD-Öl aus dem Nutzhanf erneut ins Rampenlicht stellen, auch wenn dies als Nahrungsergänzungsmittel nicht als therapeutisch wirksam beworben werden darf. Dennoch berichten viele Anwender nach wie vor von positiven Erfahrungen, auch wenn dies von Seiten der Schulmedizin nicht immer ernstgenommen wird. Viele Pflanzen sind früher und noch heute ähnlich belächelt worden. Dennoch dienen sie als Vorreiter für zahlreiche medizinisch relevante Produkte – man denke nur an die Salicylsäure (im Aspirin) aus der Weidenrinde, das Johanniskraut, die Ringelblume und andere Pflanzen, die auch aus der Schulmedizin nicht mehr wegzudenken sind.

 

CBD und Krebszellen:
Erster veröffentlichter Versuch am Menschen

 

Eine im Jahre 2017 veröffentlichte Studie lässt vermuten, dass die Cannabinoide der Hanfpflanze nicht nur im Versuch mit Tieren krebszellhemmend wirken können. 21 Patienten, die an einem erneut aufgetretenen Glioblastom litten, nahmen an dieser Studie teil, in deren Verlauf 12 Patienten das herkömmliche Chemotherapeutikum „Temozolomid“ und zusätzlich einen cannabinoidreichen Hanfextrakt als einfaches Mundspray erhielten. 9 weitere Patienten bekamen lediglich das “Temozolomid“ in Verbindung mit einem Placebo verabreicht.
Ein Jahr später waren von der Gruppe, die keinen Cannabisextrakt bekommen hatten, lediglich 53 Prozent noch am Leben. Von den Patienten, die neben dem Chemotherapeutikum auch den Cannabisextrakt erhalten hatten, betrug die Überlebensrate tatsächlich ganze 82 Prozent. Diese Studie wurde bisher leider erst dieses eine Mal veröffentlicht, was Anlass zu vielerlei Spekulationen bietet.
Eine weitere Studie ähnlicher Art, die Cannabis im Zusammenhang mit den Nebenwirkungen einer Krebserkrankung und der Chemotherapie untersuchte, wurde vor wenigen Jahren in Israel veröffentlicht. Innerhalb dieser Studie wurden in einem Zeitraumes von ca. zwei Jahren rund 3000 Krebspatienten mit Cannabis behandelt. Hier stellte sich heraus, dass zahlreiche Nebenwirkungen, darunter Übelkeit, Schmerzen und Angstgefühle, positiv auf die Behandlung mit einem Extrakt der Hanfpflanze ansprachen. Auch wenn diese Studien erst der Anfang einer Reihe zukünftiger Studien und Untersuchungen an Menschen sein mögen, so lassen sie doch hoffen, dass weitere Studien im Hinblick auf CBD und seinem Einfluss auf Krebszellen und/oder einer palliativen Begleitbehandlung folgen und sein therapeutisches Potential belegen werden.

 

CBD bei durch Tabakrauch entstandenem Krebs

 

Das Protein Cytochrom P450 1A1 verursacht im Menschen in niedrigen Dosen kaum Probleme. In hohen Dosen, wie sie häufig bei Rauchern vorkommen, ist CYP1A1 jedoch stark krebserregend. CBD scheint aber das vermehrte Vorkommen dieses Proteins verhindern zu können, indem es an das Protein, ähnlich wie an einen Rezeptor, bindet. Hier könnte man von einer präventiven Wirkung des CBDs, welches zahlreichen Anwendern vom CBD-Öl her bekannt ist, sprechen. Während ein weiteres Cannabinoid der Hanfpflanze bereits bestehende Tumorzellen zum Schrumpfen bringen soll, scheint CBD die Entstehung neuer Tumorzellen verhindern zu können. Interessant ist hierbei, dass ein Extrakt, in dem sämtliche Cannabinoide und andere Inhaltstoffe enthalten sind, auch hier durch einen synergistisch ganzheitlichen Entourage-Effekt eine höhere therapeutische Wirksamkeit auszuüben scheint. Auch Dr. David Meiri, der die bisher größte israelische Studie über Cannabis in der Behandlung von Krebspatienten leitet, empfiehlt terpen- und flavonoidreiche Sorten, die einen synergistischen Effekt ausüben. Eine frühere Studie aus Großbritannien belegte ebenfalls, dass durch das Zusammenwirken mehrerer Cannabinoide in der Behandlung an Leukämie erkrankter Zellen eine bessere Wirkung erzielt wird als durch einzelne, isolierte Präparate. Ob in Vitro, am Tier oder am Mensch getestet oder als Nahrungsergänzungsmittel: Ein breites, ganzheitliches Wirkspektrum hat auch beim CBD-Öl oder einem medizinischen Präparat stets mehr zu bieten als eine einzeln isolierte Komponente, welche aus dem großen Ganzen herausgenommen wurde.

 

CBD Im Kampf gegen Krampfanfälle

Während eines typischen Krampfanfalls kommt es für einige Zeit zu einem Verlust der Körperfunktionen. Oftmals fallen Betroffene dabei zu Boden und leiden unter diversen Zuckungen und Krämpfen. Es gibt jedoch auch unscheinbarere Krampfanfälle, die von der Außenwelt als solches gar nicht immer wahrgenommen werden. In schweren Fällen dagegen droht auch ein zeitweiliger Bewusstseinsverlust. Nicht immer handelt es sich bei Krampfanfällen um bekannte Epilepsieformen. Auch insulinpflichtige Diabetiker können bei einer massiven Unterzuckerung einen Krampfanfall erleiden. Bekannt und gefürchtet sind die Fieberkrämpfe bei Kindern oder auch Krampfanfälle, die nach einem Schlaganfall auftreten können. Gerade bei den kindlichen Formen von Epilepsie kommt seit einiger Zeit auch CBD aus dem Medizinalhanf zum Einsatz. Bislang ist CBD vor allem als Bestandteil von CBD-Öl bekannt geworden.

 

Was bei einem Krampfanfall im Gehirn passiert

 

In der Regel kommt es bei einem zerebralen Krampfleiden zu einem unkontrollierten, gleichzeitigen Entladen elektrischer Impulse und Signale, welches normalerweise koordiniert ablaufen sollte. Nicht immer gibt es einen bestimmten Auslöser, der für das Auftreten eines Anfalles verantwortlich ist. Bei der idiopathischen Epilepsie jedoch gibt es solche Auslöser, die der Betroffene, so dies in seiner Macht steht, meiden sollte. So können zum Beispiel optische Reize wie das Flimmern in einer Diskothek oder beim Fernsehen einen Krampfanfall begünstigen. Nicht immer bedeutet ein Krampfanfall, dass der Betroffene tatsächlich lebenslang an Epilepsie leidet. Denn auch psychischer Druck und Stress können zeitweise zu Krampfleiden führen, die nach Verschwinden des Stressfaktors ebenfalls wieder verschwinden.

 

Studien zu CBD bei Krampfanfällen

 

Cannabidiol besitzt nicht nur nervenzellschützende Eigenschaften, sondern soll auch eine antiepileptische Wirkung ausüben können, wie diesbezügliche Tierversuche und evidenzbasierte Studien vermuten lassen.

So werden seit einiger Zeit bereits erblich bedingte Formen von Epilepsie, die überwiegend im Kindesalter auftreten (besonders das Dravet-Syndrom, das Angelmann-Syndrom und das Lennox-Gastaud-Syndrom), mit CBD-haltigen Präparaten behandelt.

CBD soll in Studien bei über 80 Prozent der an kindlicher Epilepsie leidender Kinder die Häufigkeit und die Intensität der Krampfanfälle reduzieren können. Doch wie konkret CBD bei Krampfanfällen helfen kann, zeigt unter anderem die Geschichte der kürzlich an Covid 19 verstorbenen Charlotte Figi.

 

Die Geschichte der Charlotte Figi

 

Als die in den USA lebende, kleine Charlotte Figi 6 Jahre alt wurde, litt sie immer mehr unter massiv ausgeprägten Krampfanfällen. Pro Woche sollten es mitunter mehr als 300 Anfälle gewesen sein. Den ersten Anfall bekam sie bereits mit 3 Monaten und dieser soll eine halbe Stunde gedauert haben. Die Diagnose „Dravet-Syndrom“ wurde dann gestellt, als die kleine Charlotte etwa zwei Jahre alt war.

Doch trotz zahlreicher Antiepileptika nahmen die Anzahl und die Heftigkeit der Krampfanfälle immer weiter zu. Die Situation schien hoffnungslos zu sein, bis die Familie irgendwann in einem Geschäft für medizinisches Cannabis ein CBD-Öl mit einem besonders hohen Gehalt an Cannabidiol erwarb und dieses Charlotte von nun an regelmäßig verabreichte.

Von nun an reduzierten sich die schweren Anfälle von weit über 300 pro Woche auf zwei bis drei leichtere Anfälle pro Monat. Dank dieser, damals in Olivenöl gelösten, CBD-Tropfen dieses Medizinalhanfs konnte sie noch lange Jahre ein nahezu „normales“ Leben führen. Später wurde daraufhin sogar eine medizinisch wirksame Hanfsorte nach ihr (Charlottes Web) benannt. Charlotte galt zu Lebzeiten als der lebende Beweis für die therapeutische Wirksamkeit von CBD im Hinblick auf Krampfanfälle und kindliche Epilepsie. Vor fast genau einem Jahr erkrankten mehrere ihrer Familienmitglieder an Covid 19. Auch Charlotte wurde krank und starb an den Folgen dieses Coronavirus. Doch ihre Geschichte wird für immer ein Symbol dafür sein, dass das CBD in der Hanfpflanze selbst bei scheinbar unheilbaren Krankheiten wie diesen schweren Krampfanfällen mitunter doch unerwartete Hilfe bieten kann.

 

Die Cannabinoid-Rezeptoren des Gehirns

 

Der präsynaptische CB1-Rezeptor soll in der Lage sein, überaktive Synapsen in ihrer Funktion zu hemmen. Bei einer zu hohen Ausschüttung von Neurotransmittern werden durch die Postsynapse körpereigene Cannabinoide freigesetzt, die am CB1-Rezeptor binden und dadurch die Produktion und Ausschüttung der Transmitter reduzieren. Auch die Cannabinoide der Hanfpflanze können an diese Rezeptoren binden und so scheinbar über eine sogenannte „Rückkopplungsschleife“ eine antikonvulsive Wirkung ausüben.

Vor allem während eines Krampfanfalles sollen Cannabinoide die Überaktivität der entsprechenden Synapsen beenden und regelrecht abschalten können. Dies konnte in Tierversuchen eindeutig belegt werden. Besonders für den gefährlichen „Status epilepticus“ könnte diese krampflösende Fähigkeit der Cannabinoide wie CBD, welches ebenso im CBD-Öl aus dem Nutzhanf enthalten ist, von großem Interesse sein.

Beim Status epilepticus kommt es entweder zu einem besonders langanhaltenden epileptischen Krampfanfall oder mehreren schweren Anfällen hintereinander, die innerhalb kürzester Zeit auftreten. Dies kann schwere Hirnschäden und auch den Tod des Betroffenen zur Folge haben, wenn er nicht sofortige medizinische Hilfe erhält. Meist kommen hier Barbiturate und ähnliche starke Medikamente zum Einsatz. Wenn CBD aus dem Medizinalhanf hier tatsächlich eine nebenwirkungsarme Alternative wäre, wie es bei Charlotte Figi wohl der Fall war, wäre vielen Menschen geholfen.

 

Dokumentierte Behandlungserfolge mit CBD

 

Eine israelische Studie bestätigte unlängst, dass CBD eine positive Wirkung auf die Intensität der Krampfanfälle Betroffener ausüben kann. Während die Krampfanfälle kaum noch auf herkömmliche Standardmedikamente ansprachen, konnten die Anfälle vor allem bei Kindern um signifikante 89 Prozent verringert werden. Einige der Patienten blieben sogar gänzlich anfallsfrei.

Andere Studien über die Behandlungserfolge von CBD bei Kindern, die entweder am Dravet-Syndrom oder Lennox-Syndrom und weiteren Epilepsieformen litten, wurden auf einer akademischen Tagung im Jahre 2015 diskutiert und belegten erste Erfolge bereits nach vier Wochen der Einnahme. So konnten die Krampfanfälle bereits nach einem Monat der regelmäßigen Einnahme bei über 40 Prozent der Probanden um mehr als die Hälfte reduziert werden. Etwa 9 Prozent der betroffenen Kinder sollen demnach sogar völlig anfallsfrei geblieben sein.

 

CBD in der Behandlung des Angelmann-Syndroms

 

Auch in der Behandlung des Angelmann-Syndroms, welches unter anderem mit einer verzögerten psychomotorischen Entwicklung, eingeschränkter Sprachfähigkeit und meist arzneimittelresistenter Epilepsie einhergeht, könnte eventuell mit CBD eine alternative Behandlungsmethode gefunden worden sein. Immerhin ist CBD in den USA seit 2018 für die Behandlung zweier seltener Epilepsieformen, darunter auch das Angelmann-Syndrom, zugelassen. Dies macht Hoffnung, dass auch in Zukunft weitere Studien die vielfältigen Wirkungen der Hanfpflanze und ihrer Cannabinoide belegen. Auch wenn es sich bei dem frei verkäuflichen CBD-Öl um ein Nahrungsergänzungsmittel aus dem Nutzhanf und nicht um ein medizinisches Präparat handelt, sind doch mittlerweile zahlreiche Anwender davon überzeugt, dass sich durch die regelmäßige Einnahme zumindest ihre Lebensqualität erheblich gebessert hat.

 

 

CBD-Öl und Darmbeschwerden

Gerade in den westlichen Industrieländern klagen viele Menschen immer wieder über Verdauungsprobleme zahlreicher Art. So kommt es oftmals zu harmloseren Beschwerden wie Verstopfung oder Blähungen, aber auch chronischen Erkrankungen wie Morbus Crohn oder das mit Geschwüren einhergehende Colitis Ulcerosa. Auch das sogenannte Reizdarm-Syndrom ist heute öfter anzutreffen als vielleicht noch vor 20 Jahren.

Ob hieran eine gestörte Darm-Hirn-Kommunikation oder auch eine schlecht besiedelte Darmflora ursächlich beteiligt sind, ist bis heute nicht eindeutig geklärt und wohl auch von Fall zu Fall verschieden.

Auch überempfindliche Darm-Nervengeflechte bzw. ein erhöhtes Schmerzempfinden könnten eine Rolle gerade beim Reizdarm-Syndrom spielen. Kann Kann das CBD, welches vor allem durch das beliebte CBD-Öl bekannt geworden ist, hierbei empfehlenswert sein?

 

Stress ist mit Sicherheit auch ein Faktor, der Darmprobleme fördern kann. Oftmals kommt es beim Reizdarm vorerst nicht zu diagnostizierbaren Veränderungen des Darms und so wird gern von einer rein funktionellen Störung gesprochen, die psychisch bedingt sei. Nicht leicht für die Patienten, die sich teilweise kaum noch aus dem Haus trauen, da nicht überall eine Toilette in greifbarer Nähe ist. Denn zahlreiche entzündliche Darmbeschwerden wie Reizdarm, Morbus Crohn und Colitis ulcerosa gehen unter anderem mit unwillkürlichen und schmerzhaften Durchfällen einher. Im Darm sitzt jedoch nicht nur das Immunsystem. In vielen Kulturen wird der Darm auch als Sitz oder Spiegel der Seele gesehen. Dies ist gar nicht so weit hergeholt: Kommuniziert doch der Darm über das Nervensystem auch mit Teilen des Gehirns und beeinflusst auch so das psychische Befinden.

Dies würde ebenfalls erklären, weshalb ein Tee nicht nur den Darm, sondern ebenso die Nerven beruhigen kann, ohne dass hierfür Substanzen die Blut-Hirn-Schranke überwinden müssten. Kann CBD, wie im CBD-Öl enthalten, womöglich durch seine entspannende und entzündungshemmende Wirkung ebenfalls bei Darmbeschwerden helfen?

 

CBD: Immunmodulierend und entzündungshemmend

 

Gerade in Bezug auf das Reizdarm-Syndrom, das besonders eng mit dem psychischen Wohlbefinden zu tun haben soll, scheint CBD ein Hoffnungsträger der Alternativmedizin zu sein. So gab es vor wenigen Jahren einen Artikel im „Phytotherapy Research“, der Cannabis einen positiven Einfluss beim Reizdarm zuschreibt. Gerade sein regulierender Effekt auf Immunantworten könnte hierbei eine Rolle spielen. Damit einher geht ja auch ein entzündungshemmender Effekt. Denn eine Entzündung kommt nicht von außen. Sie ist eine, im Grunde wichtige, Reaktion des Körpers auf einen Reiz, dem er zuvor ausgesetzt war. Fällt jedoch die Immunantwort zu heftig aus oder reagiert der Körper auf köpereigene Substanzen oder Gewebe, wird eine Entzündung zum Problem. Cannabidiol, welches vor allem durch das Nahrungsergänzungsmittel CBD-Öl bekannt geworden ist, soll jedoch überschießende Immunantworten regulieren und im Gleichgewicht halten können. Zudem scheint es einen positiven Einfluss auf die Neuro-Immun-Achse ausüben und Darmentzündungen eindämmen zu können.

 

CBD-Öl und körpereigene Rezeptoren

 

Das endocannabinoide System weist zahlreiche Rezeptoren auf, die im gesamten Körper verteilt sind.
Im Darm sind ebenso etliche Rezeptorstellen angesiedelt. CBD und weitere Cannabinoide der Hanfpflanze können diese Rezeptoren besetzen und üben so einen Einfluss auf viele Funktionen aus.
So ergab eine erst 2016 durchgeführte Studie, dass das Cannabidiol aus dem Medizinalhanf einen hemmenden Einfluss auf das sogenannte FAAH-Enzym ausübt und so eine Entzündung des Darms verhindert bzw. eindämmt.

Ob dies auch für das CBD im CBD-Öl gilt, welches als Nahrungsergänzungsmittel immer beliebter wird, ist wissenschaftlich bislang nicht belegt. Nicht wenige Anwender jedoch berichten von einer stetigen Zunahme der Lebensqualität nach regelmäßiger Anwendung. Und dies ist jedenfalls mehr als wünschenswert.

CBD-Öl: Hoffnungsschimmer auch bei Alzheimer?

 

Nicht jeder wird im Alter dement oder bekommt gar Morbus Alzheimer, eine ganz besondere Form der Demenz. Demenz ist der Begriff für eine Beeinträchtigung der Gedächtnisleistung, des Denkvermögens oder weiterer Leistungen, die dem Gehirn zugeschrieben werden. So unterschiedlich die Ursachen ausfallen können, so unterschiedlich sind auch die verschiedenen Formen von Demenz. Wenn auch Morbus Alzheimer die bekannteste und gefürchtetste Form von Demenz ist, so ist sie doch längst nicht die einzige. Nicht immer lässt sich ein solcher Prozess vermeiden oder auch nur verlangsamen. Doch es gibt einige interessante Ansätze, die Hoffnung machen. Zu ihnen gehört die Behandlung mit CBD, dem Cannabinoid der Hanfpflanze, welches unter Anwendern von CBD-Öl bereits recht populär geworden ist.

 

Primäre und sekundäre Formen der Demenz

 

Zu den am häufigsten vorkommenden Formen der Demenz gehören:

  1. Der Morbus Alzheimer
  2. Die Vaskuläre Demenz
  3. Die Frontotemporale Demenz
  4. Die Lewy-Body-Demenz

Allen diesen Formen gemeinsam ist der Verlust geistiger Leistungsfähigkeit, wobei sich weitere, einzelne Symptome bei unterschiedlichen Demenzformen auch recht unterschiedlich zeigen können.

 

Bei einer primären Demenz kommt es schrittweise zu einem Absterben von Gehirnzellen, während die sekundäre Demenz als Folge beispielsweise einer Erkrankung, eines Nährstoffmangels oder seltener auch eines Unfalls anzusehen ist. Statistisch gesehen sind Frauen wesentlich häufiger von Demenz betroffen als Männer. Die primären Demenzformen gelten als nicht heilbar. Sekundäre Demenzformen, die unter anderem als Folge einer Erkrankung auftreten, können nach erfolgreicher Ursachenbehandlung mitunter geheilt werden.

 

Morbus Alzheimer gilt als am häufigsten vorkommende primäre Demenzform und geht, wie viele andere Demenzformen auch, mit einer Verhaltensänderung, oftmals auch mit Depressionen einher.

 

CBD bei Morbus Alzheimer

 

Statistisch gesehen erleiden etwa 30 Prozent der Menschen, die älter als 80 Jahre alt sind, an dieser Form der Demenz. Dabei kommt es zu einem Verlust an Neuronen im Gehirn, ausgelöst durch die Ablagerungen bestimmter Eiweißverbindungen.
Als Hauptrisiken gelten vor allem das Alter als solches, ferner dauerhaft zu hohe Cholesterinwerte, eine Verkalkung und Verengung der Gefäße und einige Faktoren mehr. Es kommt zu immer häufiger auftretenden Problemen mit dem Kurzzeitgedächtnis, dem Gefühl der Orientierungs- und Hilflosigkeit, Störungen der Kommunikation wie beispielsweise Wortfindungsstörungen und zu einem oftmals erschreckenden Wandel der Persönlichkeit des Betroffenen. Hinzu können depressive Phasen und eine Schwächung des Immunsystems kommen.
Morbus Alzheimer gilt als nicht heilbar und wird lediglich symptomatisch behandelt. Dies bedeutet, dass versucht wird, die unterschiedlichen Symptome in Schach zu halten, der Prozess jedoch unweigerlich voranschreitet.

 

Jüngste Forschungen mit dem Cannabinoid CBD aus der Hanfpflanze scheinen überraschende Ergebnisse mit CBD-basierter Medizin bei Alzheimer zu bringen.

 

Plaques als Ursache für Alzheimer-Demenz

 

Bei Morbus Alzheimer lagern sich im Gehirn bestimmte Proteine, sogenannte Plaques, ab. Diese Plaques, es handelt sich vor allem um Beta-Amyloid, werden mit dem Entstehen der Erkrankung in Zusammenhang gebracht. Wie und warum es zu dieser Plaquebildung- und Ablagerung kommt, ist bislang nicht gänzlich erforscht. Ob die Ernährung, Medikamente, genetische Dispositionen oder mehrere Faktoren zugleich eine Rolle spielen, kann bisher nicht eindeutig erwiesen werden. Forschungen mit CBD und weiteren Cannabinoiden aus der Hanfpflanze sollen hier vielversprechende Ergebnisse vorweisen können. So soll es unter der Behandlung mit CBD unter anderem zu einer Neutralisierung der Freien Radikale kommen, Entzündungen reduziert werden und das Gehirn vor allem von dem schädlichen Protein Beta-Amyloid befreit werden. Insgesamt scheint CBD, das bekannteste Cannabinoid im CBD-Öl, eine neuroprotektive, also nervenzellschützende, Wirkung zu besitzen.

 

CBD-Öl und die Wirkung von CBD bei Alzheimer

 

Die giftige Plaquebildung im Gewebe des Nervensystems des Gehirns gehen mit hochgradigen Entzündungen einher. Auch hier konnten Forschungen positive Ergebnisse mit den Cannabinoiden der Hanfpflanze erzielen. Diese sollen vor allem neuronenschädigende Entzündungen im Gehirn blockieren. Dr. David Schubert, der diese Studie 2008 leitete, vermutet, dass die Phytocannabinoide der Hanfpflanze, wie beispielsweise CBD ein hohes therapeutisches Potential im Hinblick auf eine Behandlung bei Morbus Alzheimer besitzen.

 

CBD-Öl im Kampf gegen Symptome

 

Auch wenn Morbus Alzheimer trotz aller Bemühungen und Forschungen nach wie vor nicht heilbar ist, so können, entsprechenden Forschungen zufolge, Cannabinoide wie CBD in Verbindungen mit weiteren Cannabinoiden der Hanfpflanze etliche Symptome lindern. Darunter auch psychische wie beispielsweise Depressionen, die oftmals bereits zu Beginn der Erkrankung auftreten. Ob sich durch die entzündungshemmenden und neuroprotektiven Eigenschaften von CBD eine bereits fortgeschrittene Erkrankung aufhalten lässt oder das Entstehen der Erkrankung gar verzögern oder vermeiden lässt, bleibt als Gegenstand weiterer Forschungen abzuwarten.

 

CBD-Öl und sein Einfluss auf die Durchblutung

 

Eine gute Durchblutung im Gehirn ist für die Gesundheit der Neuronen ebenfalls unerlässlich. Studien belegen, dass CBD die CB2-Rezeptoren anregen kann und auf diesem Weg auch einen positiven Einfluss auf die Durchblutung des Gehirns ausüben könnte. Dies kann sich ebenso unterstützend auf die Tätigkeit der Nervenzellen auswirken. Denn eine gute Durchblutung hat automatisch auch eine bessere Versorgung mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen zur Folge. Auch Anwender von CBD-Öl berichten immer wieder von einer verbesserten Konzentrations- und Leistungsfähigkeit nach der regelmäßigen Einnahme von CBD-Öl.

 

CBD-Öl und Studien zu Alzheimer und Demenz

 

Dank seiner zahlreichen Eigenschaften, die sich positiv und unterstützend auf das Nervengewebe des Gehirns auswirken, scheint Cannabidiol doch eine vielversprechende Substanz für an Alzheimer oder Demenz erkrankten Menschen sein zu können. Neben seiner angstlindernden und entspannenden Wirkung, ist auch sein positiver Einfluss auf Depressionen bei Alzheimer ein wichtiger Gegenstand entsprechender Forschungen.

 

Wenn auch hier weitere, evidenzbasierte Studien notwendig sind, um Vermutungen zu untermauern und sichere Belege für seine therapeutische Wirksamkeit zu finden, ist doch der ganzheitliche Ansatz dieser Forschungen unverkennbar.
Denn hier geht es vielmehr nicht um eine einzelne Substanz, sondern um eine synergistische Wirkung, die als „Entourage-Effekt“ bezeichnet wird. Einmal zeigen sämtliche Phytocannabinoide eine individuelle Wirkung und zum anderen ist die erwähnte synergistische Wirkung oftmals eine andere. Eine 2016 durchgeführte Studie, die an 11 Patienten mit Alzheimer-Demenz litten, zeigte nach einer Behandlung mit einem weiteren Cannabinoid eine signifikante Besserung von typischen Alzheimer-Symptomen an. Es ist also nicht das CBD allein, welches sich hier als hilfreich erweisen könnte. Durch die schonende Herstellung hochwertigen CBD-Öls ist dieser synergistische Effekt auch unter Anwendern von CBD-Öl bekannt und scheint in seriösen Studien immer wieder nachgewiesen zu werden. Alles in allem macht dies Hoffnung, dass es eines Tages doch zu einem Durchbruch in der Behandlung von Alzheimer und weiteren Demenzerkrankungen geben wird.

CBD als Hilfe bei Fibromyalgie?

 

Die Fibromyalgie zeichnet sich überwiegend durch starke Muskelschmerzen in den unterschiedlichsten Körperregionen aus. Zudem leiden viele Betroffenen nicht selten außerdem unter Darmbeschwerden, Erschöpfungszuständen, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen und haben, auch oftmals schmerzbedingt, Schwierigkeiten beim Ein- und Durchschlafen. Als Ursache sind Störungen der Schmerzwahrnehmung- und Weiterleitung im Gespräch, die tatsächlichen Ursachen sind jedoch weitestgehend unbekannt. Dies erschwert natürlich die Behandlung enorm, zumal sich herkömmliche Schmerzmittel bei der Schmerzbehandlung von Firomyalgie als eher wirkungslos erwiesen haben. Umso interessanter ist es, dass sich scheinbar Hilfe aus einer ganz unerwarteten Richtung anbieten könnte. Denn immer mehr scheint sich herauszukristallisieren, dass das Cannabinoid Cannabidiol, welches vielen Nutzern von CBD-Öl bekannt sein dürfte, eine Hilfe im Kampf gegen die unerträglichen Schmerzen bei Fibromyalgie sein könnte.

 

CBD und die typischen Symptome bei Fibromyalgie

 

Die Faser-Muskel-Schmerzen bei Fibromylgie und die zahlreichen Begleitsymptome schränken die Leistungs- und Lebensqualität der Betroffenen stark ein und gehen meist zusammen mit Phasen der Depression und Angstattacken einher. Die Komplexität der verschiedenen Symptombilder, die bei einer Fibromyalgie auftreten, führen dazu, dass die Fibromyalgie eher als Fibromyalgie-Syndrom denn als Fibromyalgie bezeichnet wird, da zu einem Syndrom meist verschiedene Faktoren und Symptombilder gehören. Interessanterweise soll CBD jedoch über das Anbinden an Rezeptoren des Endocannabinoidsystems bei vielen dieser jeweiligen Beschwerdebilder in der Lage sein, einen positiven Einfluss auszuüben.

 

CBD bei Fibromyalgie-Schmerzen

 

Das bekannteste Symptom bei Fibromyalgie sind schmerzende Muskeln. Außerdem kann es zusätzlich zu einem Gefühl von Steifigkeit, brennenden Schmerzen und anderen Beschwerden kommen. Die Beschwerden können in den unterschiedlichsten Körperbereichen auftreten, wobei die Schmerzen wetter- bzw. temperaturabhängig auftreten und sich zudem bei Stress und Überbelastung verstärken können. Da außer die typischen Muskelschmerzen oftmals von Kopfschmerzen und Darmproblemen begleitet sind und auch Gesichts- und Kieferschmerzen auftreten können, ist der Alltag eines Betroffenen von Schmerzen jeglicher Art gekennzeichnet. Müdigkeit und Schlagprobleme jeglicher Art belasten die Betroffenen ebenfalls enorm. Manchmal kommt es zum sogenannten Fatigue-Syndrom, bei dem die Betroffenen durch die andauernde Müdigkeit daran gehindert werden, einen normalen Alltag zu meistern.

 

Die herkömmliche Behandlung der Fibromyalgie

 

Die Fibromyalgie kann bislang nicht geheilt werden. Nichtsdestotrotz werden verschiedene Therapiemaßnahmen angeboten, um den Patienten Hilfe zu gewährleisten und die Symptome, besonders die Schmerzen, zu lindern. So sollen sich manche Sportarten wie Schwimmen oder Radfahren positiv auf das Geschehen auswirken. Wärmebehandlungen sollen ebenfalls symptomlindernd wirken. Nicht selten berichten Betroffene auch, dass Sie mit Meditation, Autogenem Training auch asiatischen Bewegungslehren wie Qigong gute Erfahrungen gemacht haben. Eine medikamentöse Behandlung gezielt gegen Fibromyalgie gibt es zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht. Einige Patienten bekommen Antidepressiva und/oder Mittel zur Entkrampfung verschrieben, die manchmal gegen die Begleitsymptome helfen sollen.

 

Betroffene berichten von ihren Erfahrungen mit CBD-Öl

 

Der CBD-haltige Extrakt aus der Hanfpflanze soll sich sowohl schmerzlindernd als auch entzündungslindernd und entkrampfend auswirken. Zudem scheint er eine aufhellende Wirkung auf die Psyche ausüben zu können, ohne berauschend zu wirken. Forschungen und Studien hierüber, die eine positive Wirkung von CBD-Öl belegen, stehen noch aus.

 

CBD in medizinischen Präparaten

 

Doch viele Anwender sind bereits von der positiven Wirkung von CBD überzeugt, welches auch in frei verkäuflichen Mitteln wie CBD-Öl erhältlich ist. Immerhin ist CBD bereits seit einigen Jahren auch in verschreibungspflichtigen Mitteln enthalten, die Kindern mit einer bestimmten Form von Epilepsie oder auch an Multipler Sklerose Erkrankten verschrieben werden. Auch bei einigen Autoimmunerkrankungen soll CBD eventuell eine schützende, regulierende Wirkung ausüben können. Sollte die positive Wirkung von CBD sich auch für die Behandlung der Schmerzen und des Allgemeinbefindens von Fibromyalgie-Erkrankten belegen lassen, wäre dies mehr als nur ein Hoffnungsschimmer.

 

CBD und die Schmerzwahrnehmung

 

Da man bei Fibromyalgie von einer gestörten Schmerzwahrnehmung ausgeht, die eventuell auch etwas mit einem Serotoninmangel zu tun haben könnte, könnte hier eine Antwort zu finden sein, warum CBD Anwender zufolge schmerzlindernd wirken kann. Denn CBD soll in der Lage sein, die für Serotonin zuständigen Rezeptoren zu aktivieren. Serotonin, das auch als Glückshormon bekannt geworden ist, ist ein Neurotransmitter, der als Basis für die Herstellung von Melatonin, dem Schlafhormon, welches in hochwertigen Schlaftropfen enthalten ist, benötigt wird und außerdem die Schmerzwahrnehmung und die Stimmung nachhaltig beeinflusst. Auch ein Mangel an endogenen Cannabinoiden ist als (Mit)Ursache für eine gesteigerte Schmerzwahrnehmung im Gespräch. Hier könnte CBD also ebenfalls einen Mangel kompensieren und somit eine übermäßige Wahrnehmung von Schmerzen regulieren. Noch sind diese Thesen bei weitem nicht alle wissenschaftlich untermauert und belegt, dennoch könnte hier eine Chance auf eine alternative, nebenwirkungsarme Behandlung chronischer Schmerzen liegen, die weder auf herkömmliche Schmerzmittel noch auf andere Medikamente wirklich ansprechen.

 

Tipps zur Anwendung von CBD-Öl als Nahrungsergänzungsmittel

 

Den in Öl gelösten CBD-Extrakt kann man bei Bedarf innerlich einnehmen als auch äußerlich als Balsam auf entsprechende Körperbereiche auftragen. Die Einnahme eines hochwertigen CBD-Öls führt, im Gegensatz zu vielen Schmerzmitteln, nicht zur Gewöhnung. Anfangs empfiehlt es sich, ein niedrigdosiertes CBD-Öl zu verwenden und mit wenigen Tropfen pro Tag zu beginnen.

 

Vollspektrum-Öle aus biologischem Anbau bevorzugen

 

Allerdings scheinen Studien zu bestätigen, dass CBD seine schmerzlindernde Wirkung vor allem in Verbindung mit weiteren Cannabinoiden der Hanfpflanze entfaltet. Denn hierbei kommt es zu einem synergistischen Effekt, der in der Cannabisforschung als „Entourage-Effekt“ bekannt geworden ist. Darum sind sogenannte Vollspektrum-CBD-Öle einem reinen CBD-Isolat unbedingt vorzuziehen. Um sich vor Schadstoffen und Verunreinigungen zu schützen, empfiehlt es sich, einwandfreie und hochwertige Produkte aus Hanfpflanzen, die aus biologischem Anbau stammen, zu verwenden. Der jeweilige Extrakt sollte vorzugsweise durch eine Kohlendioxydextraktion gewonnen worden und in einem Hanfsamenöl, ebenfalls aus biologischem Anbau, gelöst sein. Denn wie so oft, gilt auch beim Thema CBD-Öl „Qualität vor Quantität“.

 

Dies sollte sich jeder potentielle Käufer von CBD-haltigen Produkten vor Augen halten und nicht am falschen Ende sparen und unüberlegt zu einem Billigprodukt greifen. Zwar ist ein CBD-Öl als Nahrungsergänzungsmittel nicht mit einem verschreibungspflichtigen hochdosierten CBD-haltigen Präparat zu vergleichen, dennoch berichten zahlreiche zufriedene Anwender immer wieder von einer verbesserten Lebensqualität und gesteigerter Leistungsfähigkeit im Alltag.

 

Fazit

 

Ob CBD also tatsächlich Erleichterung auch bei der so heimtückischen Fibromyalgie bringen kann, muss jeder Betroffene für sich selbst entscheiden. Denn nicht alles wirkt bei jedem gleich. Immerhin ist jeder Mensch mit seinem Endocannabinoidsystem einzigartig und mit niemandem zu vergleichen. Vielleicht wird ja doch die Forschung eines Tages eine Antwort auf diese Frage finden.

CBD bei Stress

 

Stress ist nicht grundsätzlich negativ zu bewerten. Denn eigentlich ist er eine lebensnotwendige Reaktion des Organismus, um in Situationen der Lebensgefahr schnell und passend reagieren zu können. Nur durch dieses Anpassungsvermögen des Körpers konnte der Urmensch trotz gefährlicher Raubtiere, Hungerszeiten oder klimatischen Veränderungen überleben. Denn der Organismus fährt bei Stress ein regelrechtes Notfall-Programm hoch, wobei das Herz um einiges schneller schlägt als sonst und auch die Atmung stark beschleunigt wird. Dabei kommt es zu einer Weitung der Pupillen, unter anderem, damit diese auch besonders feine Bewegungen wahrnehmen können. Zusätzlich werden die verschiedenen Muskeln angespannt, so dass der Mensch entweder schnell fliehen kann oder kampfbereit ist, falls eine Flucht nicht mehr möglich sein sollte.

Nach überstandener Gefahr entspannt sich der Organismus wieder. Der Herzschlag kommt wieder in sein normales Tempo und auch die Atmung normalisiert sich. Diese natürliche Form von Stress, die zwischen Anspannung und Entspannung hin- und herpendelt, ist eine nicht krankmachende Form von Stress, also eine Art Notfallprogramm zum Überleben. Doch wenn Dauerstress ohne die wichtige Entspannungsphasen besteht, kann dies sowohl psychische als auf physische Folgen haben. Hier soll CBD, welches nicht nur vielen Nutzern von CBD-Öl ein Begriff sein dürfte, hilfreiche Wirkungen entfalten können.

 

CBD-Öl und moderner Stress

 

Moderner Stress sieht zwar anders aus als der Stress unserer Vorfahren, die Reaktionen des Körpers auf Stress sind jedoch die gleichen wie noch vor vielen tausend Jahren.
Der heutige Stress liegt hauptsächlich an unserem modernen Lebensstil mit seinen digitalen Arbeitsplätzen und Freizeitangeboten, übermäßigem Elektrosmog und den vielen optischen und akustischen Reizen, denen wir Tag und Nacht ausgesetzt sind und die nicht selten auch Mitauslöser für Schlafstörungen sind. Auch der stetig steigende Leitungs- und Zeitdruck, der schon im Kindesalter beginnt, private und berufliche Konfliktsituationen, Existenzängste und vieles mehr bedeuten heute ebenfalls enormen Stress. Doch diese dauerhaft existierenden Stresssituationen kannten unsere Vorfahren nicht. Auch ist unser Organismus diesem Dauerstress, dem er häufig ausgesetzt ist, nicht gewachsen. So kommt es durch Stress heute immer häufiger auch zu Burnout und physischen und psychischen Störungen mannigfaltiger Art. Da immer mehr Menschen auch in solchen Situation keine synthetisch hergestellten Schlafmittel oder Psychopharmaka einnehmen wollen, versuchen es nicht wenige Menschen mit pflanzlichen Schlaftropfen und CBD-Öl, welches ebenfalls eine entspannende Wirkung entfalten soll, wie zahlreiche Anwender immer wieder bestätigen.

 

Wie sich Stress auf den Körper auswirkt

 

Neben dem positiven Stress, dem sogenanntenEustress, der Tatkraft und Fantasie beflügeln kann, ist der krankmachende Dysstress alles andere als anregend.
Dieser Stress beeinflusst sämtliche Stoffwechselvorgänge auf so negative Weise, dass unterschiedliche Neurotransmitter und Hormone den Stoffwechsel regelrecht überschwemmen. Fehlen, wie beim Dauerstress, Zeiten zum Ausruhen und Entspannen, um von diesem hohen Stresslevel herunterzukommen, kommt es unter anderem nicht selten zu dauerhaft hohem Blutdruck- und Blutzuckerwerten und in der Folge zu den unterschiedlichsten chronischen Erkrankungen.

Studien des Massachusetts General Hospitals sowie der Harvard Medical School zufolge kann Stress auch zu kardiovaskulären Erkrankungen führen. Oftmals ist Stress auch die Hauptursache dafür, dass Menschen sich falsch ernähren. Auch Alkohol- und Zigarettenmissbrauch werden mit einem erhöhten Stressfaktor in Verbindung gebracht. In Tierversuchen wurde beobachtet, dass es bei einer dauerhaften Anspannung schneller zu Entzündungen im Gewebe kommt, was eine Verbindung zwischen chronischen Entzündungen und Dauerstress vermuten lässt.

Auch ein bestimmter Bereich im limbischen Teil des Gehirns kann unter Umständen von stressbedingten Entzündungen betroffen sein. Die Studien über die mannigfachen Auswirkungen von Dysstress auf den Organismus stehen erst am Anfang. Ebenso Studien, die belegen, dass CBD und andere Cannabinoide, die auch im CBD-Öl zu finden sind, Entzündungen vielfältiger Art positiv beeinflussen und reduzieren können. Doch immerhin werden bereits jetzt schon unter bestimmten Indikationen CBD-haltige Präparate verschrieben, die den Betroffenen Besserung bringen sollen.

 

Die Folgen von Dysstress

 

Länger anhaltender Stress bleibt nicht ohne Folgen für den Organismus. So kann es bei Dauerstress zu Stimmungsschwankungen, Schlafproblemen, Magen-Darm-Problemen, erhöhtem Blutdruck und anderen Symptomen und Beschwerden kommen.

Außerdem schadet dauerhafter Stress dem Immunsystem und kann so zu chronisch werdenden Schmerzen sowie immer wiederkehrenden Entzündungen führen. Es gibt also zahlreiche Gründe, die dafürsprechen, dass der Mensch sein Stressniveau so gering bzw. ausgewogen wie möglich halten sollte.

 

Kann CBD-Öl bei Stress-Abbau helfen?

 

Was also kann jeder Einzelne für sich selbst tun, um den Abbau von Stress zu unterstützen? Neben Ausdauersport, bei dem verschiedene Endocannabinoide und Endorphine ausgeschüttet werden, kann auch Meditation, Yoga oder Musizieren helfen, geistig-seelisch und körperlich wieder „runterzukommen“.

Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitaminen aus dem Vitamin-B-Komplex. Auch für genügend Schlaf ist zu sorgen. Hierbei kann, zahlreichen Anwendern zufolge, die Einnahme von Schlaftropfen mit dem Schlafhormon Melatonin hilfreich sein. Ein hochwertiges CBD-Öl, wie es Anwender immer wieder gern empfehlen, soll ebenfalls eine beruhigende Wirkung entfalten können, wenn es regelmäßig über einen längeren Zeitraum eingenommen wird. Doch wie kommt es dazu, dass CBD-Öl bei Stress scheinbar eine ausgleichende Wirkung entfalten kann?

 

CBD bei Stress

 

Das körpereigene Cannabinoidsystem, kurz Endocannabinoidsystem genannt, weist sowohl im Gehirn als auch im restlichen Körper etliche verschiedene Rezeptoren auf. Mit Hilfe dieser Rezeptoren und der körpereigenen Cannabinoide steuert das Endocannabinoidsystem die Stimmung, das Hunger- und Sättigungsgefühl, das Wahrnehmen von Schmerz und zahlreiche weitere geistig-seelischen und körperlichen Empfindungen. Auch die Cannabinoide der Hanfpflanze,wie beispielsweise das Cannabidiol (CBD), wirken auf dieses System ein, da die Cannabinoide der Hanfpflanze ebenfalls an diese Rezeptoren binden können. Mittlerweile gibt es etliche Studien, die darauf hinweisen, dass Cannabinoide wie CBD nicht nur für eine gesunde Entspannung sorgen, sondern zusätzlich eine angstlösende Eigenschaft besitzen und sogar Schmerzen reduzieren können.

Außerdem soll Cannabidiol, welches nicht nur in CBD-Öl, sondern auch in vielen weiteren Hanfprodukten enthalten ist, entzündungshemmende Eigenschaften entfalten können und eine regulierende Wirkung auf das Immunsystem ausüben können.

Die Ausschüttung des als Stresshormon bekannten Cortisols scheint durch Cannabidiol ebenfalls reduziert werden zu können. Cortisol wird in der Nebennierenrinde hergestellt und soll eine entzündungshemmende Wirkung besitzen. Doch wird in Zeiten von Stress übermäßig viel und oft Cortisol ausgeschüttet und dies kann toxische Wirkungen auf den Organismus ausüben. Generell scheint Cannabidiol, welches auch in einem höher dosierten CBD-Öl keine toxischen Nebenwirkungen aufweist, sich hier eher als sanft regulierend erwiesen zu haben.

 

Das Einnehmen von CBD bei Stress?

 

Anwender von CBD-Öl können dieses auch über einen längeren Zeitraum oder höher dosiert einnehmen, ohne dass sie mit schädlichen Nebenwirkungen oder einem Effekt der Gewöhnung rechnen müssen. Cannabidiol kann vielleicht dazu beitragen, sich nicht alles zu sehr zu Herzen zu nehmen, etwas gelassener zu werden und ein wenig entspannter durchs Leben zu gehen.
Wer meint, CBD aus dem Medizinalhanf als Medikament aus gesundheitlichen Gründen zu bevorzugen, benötigt jedoch einen aufgeschlossenen und informierten Arzt, denn als Medikament ist Cannabidiol verschreibungspflichtig. Hier kommt es in entsprechenden Mitteln für Epilepsie oder MS zum Einsatz.
Für den gestressten Menschen des modernen Zeitalters empfiehlt sich ein hochwertiges CBD-Öl in Form eines Nahrungsergänzungsmittels, denn hier kommt es vor allem auf die Qualität und nicht auf die Quantität eines Produktes an.

 

Immunsystem

CBD und seine Wirkung auf das Immunsystem

Es gibt zwar Viren und vor allem Bakterien, mit denen der Mensch friedlich zusammenleben kann, doch viele Erreger können dem Menschen auch schaden. Damit solche Krankheitserreger in Schach gehalten werden, hat das menschliche Immunsystem spezielle Mechanismen zu ihrer Abwehr entwickelt.

 

Die Immunabwehr geschieht hauptsächlich einmal über das sogenannte unspezifische Immunsystem, welches der Mensch bereits von Geburt an mitbringt. Daneben entwickelt der Organismus im Laufe der Zeit eine spezifische Immunabwehr. Mit Hilfe des spezifischen Abwehrmechanismus erkennt das Immunsystem bestimmte Erreger wieder, sofern diese bereits zu früheren Zeiten im Organismus erfolgreich bekämpft wurden. Daneben ist die spezifische Immunabwehr in der Regel in der Lage, Fremdgewebe, zum Beispiel als Viren, Bakterien oder auch Parasiten, von körpereigenem Gewebe zu unterscheiden. Diese zwei verschiedenen Abwehrsystem funktionieren zwar unterschiedlich, gehören jedoch zusammen und bieten einen umfassenden Schutz gegen das Eindringen von Erregern und den daraus folgenden Infektionen. Kommt es aufgrund durch des Eindringens von Bakterien oder Viren zu einer Entzündung, soll Studien zufolge das Cannabinoid CBD, welches immer wieder auch durch das sogenannte CBD-Öl buchstäblich in aller Munde ist, Entzündungen eindämmen können, da ihm sowohl eine antientzündliche als auch antibakterielle Wirkung zugesprochen wird.

 

Die angeborene Immunabwehr

 

Die unspezifische Immunabwehr kämpft auf verschiedene Weisen gegen pathogene Erreger:

 

  1. Sie hindert Erreger am Eindringen in den Organismus
  2. Sie sorgt notfalls für eine Entzündung, bei der verschiedene Immunzellen zu der Stelle gelangen, an der die Erreger in den Organismus eingedrungen sind.
  3. Weiße Blutkörperchen greifen die Erreger gezielt an und vernichten sie.
  4. Das unspezifische Immunsystem aktiviert die spezifische Immunabwehr.

 

Die erworbene (spezifische) Immunabwehr

 

Im Laufe der Zeit lernt das Immunsystem immer wieder neue Krankheitserreger kennen und diese anhand ihrer Antigene auch wiederzuerkennen und mit Hilfe spezieller Antikörper schneller und effektiver zu bekämpfen. Sogenannte T- und B-Lymphozyten, die im Knochenmark produziert werden, produzieren diese Antikörper. Aus manchen der T-Lymphozyten entwickeln sich dann T-Gedächtniszellen, die, wie der Name schon sagt, Erreger und deren Gefahrenpotential bei erneutem Auftreten wiedererkennen und gezielt gegen diese vorgehen können.

 

Cannabidiol scheint hier auf mehrfache Weise einen Einfluss auf das Immunsystem bzw. Infektionen ausüben zu können. Mehreren Studien zufolge sollen Cannabinoide wie CBD signifikante antibakterielle Eigenschaften besitzen. Selbst scheinbar resistente Bakterien, die oftmals schwer zu behandelnde Infektionen verursachen können, sollen durch CBD abgetötet werden können. So soll CBD auch dort noch seine Wirksamkeit entfalten können, wo starke Antibiotika bereits an ihre Grenzen stoßen. Zwar ist es nicht sichergestellt, dass auch ein höher dosiertes CBD-Öl in der Lage ist, das Immunsystem beim Kampf gegen Infektionen signifikant zu unterstützen. Dennoch behaupten dies überzeugte Anwender immer wieder, da sie gerade bei der Unterstützung des Immunsystems mit CBD gute Erfahrungen gemacht zu haben scheinen.

 

CBD und seine Vorteile auf die Komplexität des Immunsystems

 

Die Epidermis, die hauptsächlich aus Keratin besteht, muss weiter tiefer liegende Zellschichten vor Schädigungen unterschiedlicher Art (Strahlen, Hitze, Kälte, Erreger) beschützen. Auch innerhalb der Haut sorgen verschiedene Zellen für ein möglichst undurchdringliches Gewebe.
Das Mikrobiom auf der Haut wiederum unterstützt das Immunsystem ebenfalls bei seiner Aufgabe der Abwehr. Hautreinigung- und Pflege sollten daher niemals mit stark reizenden Mittlen erfolgen, da hierbei das empfindliche Mikrobiom der Haut zerstört werden könnte. Natürliche Hautpflegemittel mit CBD können die Haut bei ihrer Abwehrfunktion nachhaltig unterstützen, ohne dabei ihren Schutzmantel zu zerstören.

 

Auch das Atmungssystem verfügt über geeignete Abwehrmechanismen. Ein schützender Schleim sorgt für den schnellen Abtransport eingedrungener Fremdkörper und Keime und unterstützt damit einen produktiven Husten oder Schnupfen.

 

Ähnlich wie die Haut besitzt auch der Darm ein eigenes Mikrobiom, welches mittlerweile als grundlegender Teil des menschlichen Immunsystems anerkannt ist. Was an Erregern trotz der aggressiven Salzsäure den Magen passiert hat, sieht sich hier einem Heer von Zahlreichen Darmbakterien gegenüber, die den Organismus bei seiner Immunabwehr unterstützen. Ganze zwei Kilogramm solcher Darmbakterien stehen dem Organismus hierfür bestenfalls zur Verfügung. Leider sterben durch Antibiotikagaben auch diese wichtigen Helfer in Massen ab, so dass es sinnvoll erscheint, nach weniger schädlichen Alternativen im Kampf gegen krankmachende Mikroben und Infektionen zu suchen. Die Einnahme von CBD-Öl wiederum scheint keinen negativen Einfluss auf das Mikrobiom des Darms auszuüben.

 

CBD und Autoimmunkrankheiten

 

Nicht selten kommt es zu Störungen des Immunsystems, indem das Immunsystem eigenes Gewebe des Organismus (beispielsweise Schilddüse oder Bauchspeicheldrüse) nicht erkennt. Dieses vermeintlich „fremde“ Gewebe wird bekämpft, indem es zu starken Entzündungen kommt. Durch solche überschießenden und fehlgeleiteten Autoimmunreaktionen kann es zu verschiedenen Autoimmunerkrankungen kommen, die bereits im Kindesalter auftreten können. So sind gerade meist Kinder vor allem von Diabetes Typ 1 betroffen. Auch die rheumatoide Arthritis, Psoriasis und chronisch aggressive Schilddrüsenerkrankungen zählen zu den Autoimmunerkrankungen.
Bei Allergien wiederum reagiert die Immunabwehr überschießend auf harmlose Stoffe und provoziert hier unnötige Entzündungen, die mitunter sogar lebensbedrohliche Ausmaße annehmen können.

 

CBD soll, ähnlich wie auch das Hormon Vitamin D, überschießende Immunreaktionen reduzieren und so einen positiven Einfluss auf das gereizte Immunsystem ausüben können. Ist wie bei der Psoriasis die Haut betroffen, soll CBD-Öl oder CBD-haltige Kosmetik ebenfalls einen lindernden Effekt besitzen und den starken Juckreiz bekämpfen.

 

CBD-Öl für das Immunsystem

 

Auch im Kampf gegen Krebs spielt das Immunsystem eine erhebliche Rolle, denn auch entartete Zellen werden in der Regel durch das Immunsystem erkannt und eliminiert. Ein gut funktionierendes Immunsystem bewahrt uns also vor Krankheiten verschiedenster Art.
Doch wie kann das Immunsystem bestmöglich unterstützt werden?
Ein geregelter Schlaf-Wach-Rhythmus, ausreichend Schlaf, pflanzlich vollwertige Ernährung mit ausreichend Vitaminen und anderen lebenswichtigen Nährstoffen wie beispielsweise Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren sind unersetzlich, damit das Immunsystem seine Aufgaben erledigen kann. Hochwertiges CBD-Öl ist in einem Hanfsamenöl aus kontrolliert biologischem Anbau gelöst und enthält dadurch wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die für die Gesundheit unerlässlich sind. Es gibt also zahlreiche Gründe dafür, regelmäßig CBD-Öl als Nahrungsergänzungsmittel einzusetzen. Denn nur ein starkes Immunsystem kann den Organismus adäquat vor Krankheitserregern verschiedenster Art beschützen. Wer im Einklang mit sich selbst, seinem Mikrobiom und der Umwelt lebt, wird nicht so schnell krank, dafür aber umso schneller wieder gesund, wenn es dann doch einmal zu einer Infektion kommt.

 

CBD bei Diabetes

Auch wenn zahlreiche Menschen heute an Diabetes mellitus leiden, muss man doch hier Grundlegendes unterscheiden. Denn Diabetes ist nicht gleich Diabetes. Grundsätzlich kommen mehrere unterschiedliche Formen von Diabetes vor. Bei Diabetes Typ 1 beispielsweise handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, die überwiegend im kindes- und Jugendalter auftritt und nicht das Geringste mit dem typischen Alters- oder Fehlernährungsdiabetes zu tun hat. Denn beim Typ-1-Diabetes greift das körpereigene Immunsystem die in der Bauchspeicheldrüse vorhandenen Betazellen an und zerstört diese. Studien belegen, dass Kinder mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel eher eine Autoimmunerkrankung wie Typ-1-Diabetes entwickeln. Ähnlich wie Vitamin D, das kein Vitamin im eigentlichen Sinne darstellt, sondern sich eher wie ein Hormon verhält, soll auch Cannabidiol, welches bekannterweise auch in einem guten CBD-Öl enthalten ist, eine immunmodulierende, ausgleichende Wirkung ausüben können.

 

Kann CBD hier Beschwerden lindern?

 

Da die nun zerstörten Betazellen unter anderem Insulin produzieren, entsteht sehr rasch Insulinmangel. Insulin wird jedoch benötigt, um die Zellen für die Zuckeraufnahme aufzuschließen, denn in den Zellen wird dieser in Energie umgewandelt. Ohne Insulin öffnen sich die Zellen nicht zur Zuckeraufnahme und der Zucker verbliebt daraufhin im Blut. Dies führt zu einem erhöhten Blutzucker. Die Zellen bleiben jedoch ohne den nötigen Zucker zur Energiegewinnung unterversorgt. Auch die mit der Ernährung aufgenommenen Kohlenhydrate, die in Zucker aufgespalten werden, erhöhen dadurch den Blutzuckerspiegel. Aber auch auf anderem Wege gelangt Zucker ins Blut. Denn die Glukosebildung in der Leber sorgt ebenfalls für einen ansteigenden Blutzucker.

 

All dies versucht der Körper auszugleichen, indem er körpereigenes Fett und Eiweiß abbaut, um diese in Energie umzuwandeln. Daher sind Typ-1-Diabetiker eher untergewichtig, während der Typ-2-Diabetiker meist erhebliches Übergewicht mit sich herumschleppt. Menschen mit Diabetes vom Typ 1 müssen ein Leben lang nicht nur aufgenommene Kohlenhydrate ihrer Mahlzeiten zählen, sondern außerdem berechnen, wieviel Insulin pro Kohlenhydrateinheit benötigt wird und Insulin zuführen. Zusätzlich ist ein Langzeitinsulin nötig, um die Glukosebildung der Leber auszugleichen.
Zwar sind mögliche Ursachen des sogenannten juvenilen Diabetes bisher ungeklärt, fest steht jedoch, dass es sich um eine autoimmune Erkrankung durch ein fehlgeleitetes Immunsystem handelt. Gerade bei Autoimmunerkrankungen, die oftmals mit Entzündungen einhergehen, soll sich entzündungshemmendes und immunmodulierendes CBD, wie es niedrig dosierter ebenfalls im Vollspektrum CBD-Öl enthalten ist, als hilfreich erwiesen haben. Eine genetische Disposition scheint bei der Entstehung dieser Erkrankung ebenso eine Rolle zu spielen wie verschiedene Umweltfaktoren. Auch stehen etliche Viren in Verdacht, an dieser Form des Diabetes ursächlich beteiligt zu sein.

 

 

CBD als Hoffnungsträger bei Diabetes Typ 1

 

Wissenschaftler einer führenden Universitätsklinik in Israel/Jerusalem untersuchten, ob CBD Einfluss auf die Entwicklung eines Typ-1-Diabetes an genetisch vorbelasteten Mäusen ausüben kann. Es stellte sich heraus, dass täglich verabreichte Injektionen mit CBD ein 30% geringeres Auftreten von Diabetes zur Folge hatte als bei den unbehandelten Mäusen. Kam es trotz CBD, welches zahlreiche CBD-Produkte ebenfalls enthalten, zu Entzündungen der Bauchspeicheldrüse und einem daraus folgenden Typ-1-Diabetes, war dieser Prozess signifikant verlangsamt. Scheinbar wurde durch die Gabe des CBDs die Ausschüttung entzündungsfördernder Zytokine erheblich gemindert, was auch erste Laboruntersuchungen bestätigten. Die Wissenschaftler folgerten daraus, dass die rechtzeitige, kontrollierte Einnahme von CBD eventuell die Entwicklung von Typ-1-Diabetes und weiteren Autoimmunerkrankungen verhindern oder zumindest verlangsamen könnte.

 

 

Die Entstehung des Diabetes mellitus Typ 2

 

Für das Entstehen des Typ-2-Diabetes sind ebenso mehrere Ursachen verantwortlich. Eine genetische Disposition scheint auch hierbei eine Rolle zu spielen. Hauptursachen sollen jedoch durch das Alltagsverhalten des Betroffenen bedingt sein. Eine sehr kohlenhydratreiche Ernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel sind hauptsächlich ursächlich an der Entwicklung dieser Stoffwechselerkrankung beteiligt.
Ein Diabetes vom Typ 2 entwickelt sich schleichend und wird dadurch oftmals lange Zeit nicht bemerkt.
Fehlernährung in Kombination mit Bewegungsmangel führt dazu, dass die Bauchspeicheldrüse immer mehr Insulin produzieren muss. Mit der Zeit werden jedoch die Zellen unempfindlicher gegen das Hormon Insulin und es kommt zu einer Insulinresistenz.
Nun benötigt der Organismus mehr Insulin, damit er den im Blut befindlichen Zucker aufnehmen kann. Die Bauchspeicheldrüse schüttet daraufhin noch mehr Insulin aus.
Am Anfang dieser Erkrankung kommt es lediglich nach der Kohlenhydrataufnahme zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel. Doch nach und nachkommt es durch die ständig steigende
Insulinproduktion zu einer Überforderung der Bauchspeicheldüse. Mit der Zeit schaffen es die Beta-Zellen nicht mehr, ausreichend Insulin zu produzieren, bis sie die Produktion irgendwann sogar gänzlich einstellen. Ab dann muss auch der Typ-2- Diabetiker Insulin spritzen.

 

 

Kann CBD die Symptome bei Diabetes mellitus lindern?

 

Die Symptome beim Typ-1-Diabiker entwickeln sich sehr schnell und können rasch lebensbedrohlich werden. Beim Typ-2-Diabetiker dagegen zeigen sich die Symptome eher schleichend.
Folgende Beschwerden, die sowohl aus dem erhöhten Blutzucker resultieren als auch durch einen permanenten Energiemangel in den Zellen herrühren, treten bei beiden Formen des Diabetes auf:

 

  1. Vermehrter Harndrang
    Der Körper versucht, den überschüssigen Zucker über den Urin auszuscheiden. Daher enthält der Urin also ebenfalls Zucker! Der Name „Diabetes“ heißt übersetzt „honigsüßer Durchfluss oder Zuckerharnruhr“.
  2. Auffällig großer Durst
    Der Körper verliert große Mengen an Flüssigkeit. Trotz reichlicher Flüssigkeitszufuhr besteht daher besonders bei einem nicht rechtzeitig erkannten Typ-1-Diabetes die Gefahr, dass der Organismus austrocknet.
  3. Juckende und trockene Haut
    Aufgrund des enormen Wasserverlustes haben Betroffene meist trockene, juckende Haut. CBD soll sich lindernd bei Juckreiz der Haut auswirken.
  4. Extreme Müdigkeit und Energiemangel
    Den Zellen steht kaum Energie zur Verfügung, weshalb Betroffene schnell ermüden, sich energielos und dauerhaft energielos fühlen.
  5. Ketoazidose
    Schlecht eingestellte Typ 1- Diabetiker verlieren durch den Abbau der Fettreserven zusätzlich rasch an Gewicht, während Typ-2-Diabetiker eher noch an Gewicht zunehmen.
    Greift der Körper dauerhaft auf seine Energiereserven zurück, kann es zu einer sogenannten Ketoazidose mit lebensbedrohlichen Ausmaßen kommen.

 

 

CBD und die Langzeitfolgen von Diabetes mellitus

 

Nicht nur das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall ist bei Diabetikern erheblich erhöht.
Denn der hohe Blutzucker verstopft außerdem mit der Zeit besonders kleinere Kapillaren im Körper, weshalb vor allem die Gliedmaßen, die Nieren und Augen durch diese Kapillarverstopfung betroffen sind. Nicht selten müssen Betroffene nach mehreren Jahren dauerhaft hohen Blutzuckers an die Dialyse, erblinden oder verlieren Zehen, wenn nicht gar ganze Gliedmaßen, meist Beine. Denn die Verstopfung der Blutgefäße führt zu massiven Durchblutungsstörungen, wobei entsprechende Gewebe weder ausreichend Nährstoffe noch Sauerstoff erhalten und letzten Endes sogar absterben.
Außerdem kommt es so zu einer massiven Schädigung der Kapillarwände.
Der HbA1c-Wert, der die Verzuckerung des Blutes anzeigt, steigt mitunter dramatisch an. Zwar wird das verzuckerte Hämoglobin ca. alle 3 Monate wieder abgebaut und durch neues Hämoglobin ersetzt, dieses wird bei einem schlecht eingestellten Diabetes jedoch rasch wieder verzuckert.
Während der Wert bei einem Nichtdiabetiker bei ca. 5% liegt, kann er bei unzureichend behandelten Diabetikern teilweise stark erhöht sein. CBD soll sich jedoch positiv auf die Verengung der Blutgefäße auswirken.

 

 

CBD und die Folgen von Diabetes

 

Mehrere Studien weisen darauf hin, dass ein vermehrtes Aufkommen von Endocannabinoiden einen positiven Einfluss auf die Funktion der Blutgefäße ausüben kann, indem es eine Erweiterung der Blutgefäße fördert. Auch CBD soll beispielsweise bei der Behandlung der durch Diabetes geschädigten Netzhaut des Auges ähnlich positive Eigenschaften entfalten. Eine weitere Studie des Nationalen Gesundheitsinstituts der USA/Bethesda besagt, dass CBD, welches zahlreichen Anwendern von CBD-Öl bekannt ist, sowohl kardiovaskuläre Beschwerden, Stress und Entzündungen mindern als auch die Zellalterung verlangsamen kann. Teilnehmende Wissenschaftler schlussfolgerten daraus, dass CBD, wie man es aus dem beliebten CBD-Öl kennt, womöglich ein hohes therapeutisches Potential besitzt, welches eines Tages eventuell besonders bei diabetischen und kardiovaskulären Erkrankungen und ihren Folgen eingesetzt werden könnte.