Antidepressivum

Kann CBD-Öl auch bei Depressionen helfen?

Bei CBD-Öl handelt es sich um einen alkohol- und fettlöslichen Extrakt, der mittels einer speziellen Extraktion aus der Hanfblüte gewonnen und dann in einem Basisöl, bestenfalls in einem Hanfsamenöl aus biologischem Anbau, gelöst wird. CBD, die Abkürzung für das Phytocannabinoid Cannabidiol, soll sowohl eine schmerzlindernde als auch stark entzündungsreduzierende und angstlösende Wirkung entfalten können. Etliche Studien weisen darauf hin, dass CBD auch bei zumindest leichten Depressionen erfolgreich eingesetzt werden könnte.

 

Depressionen: Das schwarze Loch im Inneren

 

Als Depression versteht man gemeinhin eine seelische Erkrankung, bei der sich der Patient niedergedrückt, energielos und erschöpft fühlt. Oftmals besteht kaum noch Interesse und Kraft, um aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen oder den Alltag zu managen. Stattdessen ist der Betroffene eher teilnahmslos und introvertiert. Meist ist er nicht mehr in der Lage, etwas zu unternehmen oder gar zu arbeiten, um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Es kommt gehäuft auch zu Schlafstörungen, Angst- und Panikattacken oder Unruhezuständen. Ebenso kann es zu weiteren körperlichen Störungen wie Schmerzen (Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder Schmerzen im Verdauungstrakt) kommen. Doch sollte beim Verdacht auf eine Depression unterschieden werden zwischen einer körperlich bedingten Depression, wie sie beispielsweise bei einer Schilddrüsenerkrankung auftreten kann, und einer Depression, die beispielsweise nach einem schweren seelischen Erlebnis oder durch eine scheinbar ausweglose, kaum zu ertragenden Situation ausgelöst werden kann.
Körperlich bedingte Depressionen sollten vorerst ursächlich abgeklärt und behandelt werden. Ist eine Depression eher psychisch bedingt, wird meist eine psychotherapeutische Behandlung wie eine Psychoanalyse nach Freud oder Jung empfohlen. Nicht selten kommen sogar Psychotherapeutika, wie beispielsweise Antidepressiva, zum Einsatz.

 

Serotonin – das gute Laune-Element

 

Meist handelt es sich bei Medikamenten, die gegen gegen Depressionen verschrieben werden, um die sogenannten Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer. Diese sorgen dafür, dass das Serotonin nicht zu schnell wieder in die Nervenzellen gelangt. Denn solange das Serotonin vorhanden ist, sorgt es für gute Laune und entspannte Stimmung beim Betroffenen. Ähnlich wie auch CBD, das ja im CBD-Öl enthalten ist, hat Serotonin Einfluss auf Vorgänge im zentralen Nervensystem und andere körperliche Prozesse wie beispielsweise:

  1. die Regulierung des Appetits bzw. des Hunger- und Sättigungsgefühls
  2. die Gefühle und Emotionen einer Person
  3. die Stimmung
  4. die Regulierung des Schlaf- und Wachrhythmus
  5. die Wahrnehmung von Schmerz

 

CBD-Öl: Empfehlenswert bei Depressionen?

 

Laut WHO leiden weltweit mehr als 300 Millionen Menschen an leichten bis schweren Depressionen. Allein in Deutschland sollen etwa 5 Prozent der Bevölkerung oder mehr an Depressionen erkrankt sein.
Der Botenstoff Serotonin scheint bei Depressionen oftmals eine wichtige Rolle zu spielen. Zwar ist nicht immer ein Serotoninmangel als Ursache für eine Depression verantwortlich, dennoch beobachtet man bei Menschen mit Depressionen recht häufig niedrige Serotoninspiegel.

Auch das Endocannabinoidsystem könnte beteiligt sein, dies lassen zumindest zahlreiche Beobachtungen der verschiedenen Mechanismen vermuten. Immerhin ist das Endocannabinoidsystem neben anderen Prozessen auch an der Regulierung des Serotoninspiegels beteiligt.
CBD ist einmal als medizinisch wirksames Cannabinoid aus dem Medizinalhanf in medizinischen Präparaten zu finden und ebenso als Bestandteil des Nutzhanfs in Nahrungsergänzungsmitteln wie CBD-Öl enthalten. Es interagiert mit dem Endocannabinoidsystem und übt somit eine Wirkung auf die CB1- und CB2-Rezeptoren des Endocannabinoidsystems aus.

So soll ein CBD-Extrakt den sogenannten 5-HT1A-Serotonin-Rezeptor stimulieren, was eine depressionshemmende Wirkung zur Folge haben soll. Doch leider werden solche Vermutungen bislang viel zu selten durch aussagekräftige, klinische Studien an Mensch und Tier belegt.
Dennoch sollen die wenigen Versuche mit Tieren, beispielsweise mit Mäusen, Anlass zu Hoffnung geben. Es wird vermutet, dass es durch die Interaktionen mit den Serotoninrezeptoren zu angstlösenden Effekten und einem positiven Einfluss auf Depressionen kommt.
Auch wird angenommen, dass das Cannabidiol wie es in einem hochwertigen CBD-Öl enthalten ist, möglicherweise den Serotonin- und Glutamat-Spiegel anheben könnte.

 

Möglicher Einfluss von CBD auf Serotonin

 

CBD soll also, sofern es ausreichend vorhanden ist, unter anderem auch an zahlreiche Serotoninrezeptoren binden können. Es scheint ebenso die Wiederaufnahme des für Glücksgefühle verantwortlichen, körpereigenen Cannabinoids Anandamid hemmen zu können. Zudem soll Cannabidiol einen positiven Einfluss auf Rezeptoren ausüben können, die die Schmerzwahrnehmung, Übelkeit und Stimmungsschwankungen regulieren. Scheinbar kommt es teilweise auch zu schwer unterscheidbaren Wechselwirkungen und Einflüssen zwischen verschiedenen Systemen im Körper, die nicht immer klar erkennen lassen, welche gesundheitliche Auswirkung denn nun tatsächlich dem Cannabidiol zugeschrieben werden kann. Hierfür müssen weitere Studien stattfinden, die sowohl Ausmaß als auch Wechselwirkungen der unterschiedlichen Systeme im Organismus zum Thema haben.

 

Depressionen und Schlafstörungen

 

In Folge des Mangels an Serotonin kann es auch zu einem Mangel an dem Schlafhormon Melatonin kommen, da für die Bildung von Melatonin der Neurotransmitter Serotonin benötigt wird. Steht kein oder zu wenig Serotonin zur Verfügung, wird nicht ausreichend Melatonin gebildet, was zu Schlafstörungen führt. Auch im Alter kann es jedoch zu einer reduzierten Produktion des Schlafhormons kommen. Ein Mangel an Melatonin kann auch zu Einschlaf- und Durchschlafstörungen führen und Erschöpfung und Müdigkeit am Tage nach sich ziehen. Auch dieses Symptom kennt man von an Depressionen erkrankten Betroffenen. Bei eher leichten Schlafstörungen nehmen viele Menschen gern CBD-Schlaftropfen, die begeisterten Anwendern zufolge, Erleichterung bringen sollen. Bei schweren Formen von Schlafstörungen, die auch krankheitsbedingt sein könnenoder mit einer Depression einher gehen, sollte eine medizinische Behandlung erwogen und die Ursachen medizinisch abgeklärt werden.

 

CBD-Öl bei leichten depressiven Verstimmungen

 

Obwohl CBD-Öl lediglich den Status eines Nahrungsergänzungsmittels innehat, welches nicht mit verschreibungspflichtigen CBD-Präparaten verwechselt werden darf, sind doch immer mehr Anwender von dem hilfreichen Einfluss des CBD-Öls überzeugt. Nutzer berichten, dass die Einnahme ihres CBD-Öls auch bei seelischen Verstimmungen geholfen habe, die verloren geglaubte Lebensqualität wieder zu erlangen.
Schwere psychische Erkrankungen gehören selbstverständlich auch weiterhin in die Hand eines Psychotherapeuten oder geschulten Arztes. Doch auch dieser kann bei Bedarf CBD-haltige Präparate verschreiben. Kleinere, alltägliche seelische Stimmungsschwankungen überwinden die meisten Betroffenen jedoch von allein. Manch einem Anwender scheint hierbei ein hochwertiges CBD-Öl dabei eventuell geholfen zu haben. Nicht nur als Nahrungsergänzungsmittel, sondern auch in der Volksheilkunde hat sich die Hanfpflanze neben dem bekannten Johanniskraut, Hopfen, Melisse oder Baldrian schon etabliert und wird gern eingesetzt, um das seelische Befinden positiv zu beeinflussen. So hat die Hanfpflanze eben in vielen Bereichen Einzug gehalten.

Kann CBD-Öl auch bei Depressionen helfen?

 

Bei CBD-Öl handelt es sich um einen alkohol- und fettlöslichen Extrakt, der mittels einer speziellen Extraktion aus der Hanfblüte gewonnen und dann in einem Basisöl, bestenfalls in einem Hanfsamenöl aus biologischem Anbau, gelöst wird. CBD, die Abkürzung für das Phytocannabinoid Cannabidiol, soll sowohl eine schmerzlindernde als auch stark entzündungsreduzierende und angstlösende Wirkung entfalten können. Etliche Studien weisen darauf hin, dass CBD auch bei zumindest leichten Depressionen erfolgreich eingesetzt werden könnte.

 

Depressionen: Das schwarze Loch im Inneren

 

Als Depression versteht man gemeinhin eine seelische Erkrankung, bei der sich der Patient niedergedrückt, energielos und erschöpft fühlt. Oftmals besteht kaum noch Interesse und Kraft, um aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen oder den Alltag zu managen. Stattdessen ist der Betroffene eher teilnahmslos und introvertiert. Meist ist er nicht mehr in der Lage, etwas zu unternehmen oder gar zu arbeiten, um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Es kommt gehäuft auch zu Schlafstörungen, Angst- und Panikattacken oder Unruhezuständen. Ebenso kann es zu weiteren körperlichen Störungen wie Schmerzen (Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder Schmerzen im Verdauungstrakt) kommen. Doch sollte beim Verdacht auf eine Depression unterschieden werden zwischen einer körperlich bedingten Depression, wie sie beispielsweise bei einer Schilddrüsenerkrankung auftreten kann, und einer Depression, die beispielsweise nach einem schweren seelischen Erlebnis oder durch eine scheinbar ausweglose, kaum zu ertragenden Situation ausgelöst werden kann.
Körperlich bedingte Depressionen sollten vorerst ursächlich abgeklärt und behandelt werden. Ist eine Depression eher psychisch bedingt, wird meist eine psychotherapeutische Behandlung wie eine Psychoanalyse nach Freud oder Jung empfohlen. Nicht selten kommen sogar Psychotherapeutika, wie beispielsweise Antidepressiva, zum Einsatz.

 

Serotonin – das gute Laune-Element

 

Meist handelt es sich bei Medikamenten, die gegen gegen Depressionen verschrieben werden, um die sogenannten Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer. Diese sorgen dafür, dass das Serotonin nicht zu schnell wieder in die Nervenzellen gelangt. Denn solange das Serotonin vorhanden ist, sorgt es für gute Laune und entspannte Stimmung beim Betroffenen. Ähnlich wie auch CBD, das ja im CBD-Öl enthalten ist, hat Serotonin Einfluss auf Vorgänge im zentralen Nervensystem und andere körperliche Prozesse wie beispielsweise:

1. die Regulierung des Appetits bzw. des Hunger- und Sättigungsgefühls
2. die Gefühle und Emotionen einer Person
3. die Stimmung
4. die Regulierung des Schlaf- und Wachrhythmus
5. die Wahrnehmung von Schmerz

CBD-Öl: Empfehlenswert bei Depressionen?

 

Laut WHO leiden weltweit mehr als 300 Millionen Menschen an leichten bis schweren Depressionen. Allein in Deutschland sollen etwa 5 Prozent der Bevölkerung oder mehr an Depressionen erkrankt sein.
Der Botenstoff Serotonin scheint bei Depressionen oftmals eine wichtige Rolle zu spielen. Zwar ist nicht immer ein Serotoninmangel als Ursache für eine Depression verantwortlich, dennoch beobachtet man bei Menschen mit Depressionen recht häufig niedrige Serotoninspiegel.

 

Auch das Endocannabinoidsystem könnte beteiligt sein, dies lassen zumindest zahlreiche Beobachtungen der verschiedenen Mechanismen vermuten. Immerhin ist das Endocannabinoidsystem neben anderen Prozessen auch an der Regulierung des Serotoninspiegels beteiligt.
CBD ist einmal als medizinisch wirksames Cannabinoid aus dem Medizinalhanf in medizinischen Präparaten zu finden und ebenso als Bestandteil des Nutzhanfs in Nahrungsergänzungsmitteln wie CBD-Öl enthalten. Es interagiert mit dem Endocannabinoidsystem und übt somit eine Wirkung auf die CB1- und CB2-Rezeptoren des Endocannabinoidsystems aus.

 

So soll ein CBD-Extrakt den sogenannten 5-HT1A-Serotonin-Rezeptor stimulieren, was eine depressionshemmende Wirkung zur Folge haben soll. Doch leider werden solche Vermutungen bislang viel zu selten durch aussagekräftige, klinische Studien an Mensch und Tier belegt.
Dennoch sollen die wenigen Versuche mit Tieren, beispielsweise mit Mäusen, Anlass zu Hoffnung geben. Es wird vermutet, dass es durch die Interaktionen mit den Serotoninrezeptoren zu angstlösenden Effekten und einem positiven Einfluss auf Depressionen kommt.
Auch wird angenommen, dass das Cannabidiol wie es in einem hochwertigen CBD-Öl enthalten ist, möglicherweise den Serotonin- und Glutamat-Spiegel anheben könnte.

 

Möglicher Einfluss von CBD auf Serotonin

 

CBD soll also, sofern es ausreichend vorhanden ist, unter anderem auch an zahlreiche Serotoninrezeptoren binden können. Es scheint ebenso die Wiederaufnahme des für Glücksgefühle verantwortlichen, körpereigenen Cannabinoids Anandamid hemmen zu können. Zudem soll Cannabidiol einen positiven Einfluss auf Rezeptoren ausüben können, die die Schmerzwahrnehmung, Übelkeit und Stimmungsschwankungen regulieren. Scheinbar kommt es teilweise auch zu schwer unterscheidbaren Wechselwirkungen und Einflüssen zwischen verschiedenen Systemen im Körper, die nicht immer klar erkennen lassen, welche gesundheitliche Auswirkung denn nun tatsächlich dem Cannabidiol zugeschrieben werden kann. Hierfür müssen weitere Studien stattfinden, die sowohl Ausmaß als auch Wechselwirkungen der unterschiedlichen Systeme im Organismus zum Thema haben.

 

Depressionen und Schlafstörungen

 

In Folge des Mangels an Serotonin kann es auch zu einem Mangel an dem Schlafhormon Melatonin kommen, da für die Bildung von Melatonin der Neurotransmitter Serotonin benötigt wird. Steht kein oder zu wenig Serotonin zur Verfügung, wird nicht ausreichend Melatonin gebildet, was zu Schlafstörungen führt. Auch im Alter kann es jedoch zu einer reduzierten Produktion des Schlafhormons kommen. Ein Mangel an Melatonin kann auch zu Einschlaf- und Durchschlafstörungen führen und Erschöpfung und Müdigkeit am Tage nach sich ziehen. Auch dieses Symptom kennt man von an Depressionen erkrankten Betroffenen. Bei eher leichten Schlafstörungen nehmen viele Menschen gern CBD-Schlaftropfen, die begeisterten Anwendern zufolge, Erleichterung bringen sollen. Bei schweren Formen von Schlafstörungen, die auch krankheitsbedingt sein könnenoder mit einer Depression einher gehen, sollte eine medizinische Behandlung erwogen und die Ursachen medizinisch abgeklärt werden.

 

CBD-Öl bei leichten depressiven Verstimmungen

 

Obwohl CBD-Öl lediglich den Status eines Nahrungsergänzungsmittels innehat, welches nicht mit verschreibungspflichtigen CBD-Präparaten verwechselt werden darf, sind doch immer mehr Anwender von dem hilfreichen Einfluss des CBD-Öls überzeugt. Nutzer berichten, dass die Einnahme ihres CBD-Öls auch bei seelischen Verstimmungen geholfen habe, die verloren geglaubte Lebensqualität wieder zu erlangen.
Schwere psychische Erkrankungen gehören selbstverständlich auch weiterhin in die Hand eines Psychotherapeuten oder geschulten Arztes. Doch auch dieser kann bei Bedarf CBD-haltige Präparate verschreiben. Kleinere, alltägliche seelische Stimmungsschwankungen überwinden die meisten Betroffenen jedoch von allein. Manch einem Anwender scheint hierbei ein hochwertiges CBD-Öl dabei eventuell geholfen zu haben. Nicht nur als Nahrungsergänzungsmittel, sondern auch in der Volksheilkunde hat sich die Hanfpflanze neben dem bekannten Johanniskraut, Hopfen, Melisse oder Baldrian schon etabliert und wird gern eingesetzt, um das seelische Befinden positiv zu beeinflussen. So hat die Hanfpflanze eben in vielen Bereichen Einzug gehalten.

Wie hilfreich ist CBD-Öl bei Depressionen?

CBD-Öl, ein Extrakt aus der Hanfblüte, wird meist in einem Basisöl, vorzugsweise Hanfsamenöl, gelöst. CBD, was als Abkürzung für Cannabidiol steht, ist ein Cannabinoid aus der Hanfblüte. Dieses Cannabinoid soll, besonders im Zusammenspiel mit weiteren, wertvollen Cannabinoiden und Inhaltsstoffen der Hanfpflanze, sowohl schmerzlindernd, als auch entzündungshemmend und angstlösend wirken. Zahlreiche Studien lassen zumindest vermuten, dass es auch bei Depressionen hilfreich eingesetzt werden kann.

 

Depressionen: Die verschlossene Tür im Inneren

Als Depression wird eine seelische Erkrankung bezeichnet, bei der sich die Patienten wie niedergedrückt, kraftlos und erschöpft fühlen. Es besteht meist kaum noch Interesse an Dingen und Geschehnissen, die im Außen stattfinden. Stattdessen sind Betroffene meist sehr nach innen gekehrt und fühlen sich meist nicht mehr in der Lage, etwas zu unternehmen und aktiv am Leben teilzunehmen. Oftmals bestehen gleichzeitig Schlafstörungen, Angst- und Panikstörungen und Unruhezustände. Es kann zudem zu weiteren körperlichen Symptomen wie verschiedenen Schmerzen (Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und Verdauungsproblemen) kommen. Es muss unterschieden werden zwischen einer endogenen Depression, wie sie beispielsweise bei Schilddrüsenerkrankungen oder eklatanten Mangelerscheinungen auftreten können, und auch Depressionen anderer Art, wie beispielsweise nach schweren seelischen Traumata oder seit längerem bestehenden, belastenden und scheinbar ausweglosen Situationen.

Sind die Depressionen eher durch körperliche Ursachen bedingt, sollten vorerst die Ursachen beseitigt werden. Können die Depressionen eher psychischen Ursachen zugeordnet werden, werden Betroffene meist psychotherapeutisch behandelt. Oftmals kommen auch Psychotherapeutika, wie Antidepressiva, zum Einsatz.

 

Serotonin und Depressionen

Oftmals beinhalten Antidepressiva sogenannte Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer. Diese verhindern, dass das als Glückshormon bezeichnete Serotonin wieder in die Nervenzellen aufgenommen wird. Stattdessen bindet das freie Serotonin an die entsprechenden Rezeptoren im Gehirn und sorgt so für eine gelöste und angenehme Stimmung. Ähnlich wie CBD, welches als Bestandteil von CBD-Öl bekannt geworden ist, beeinflusst Serotonin im zentralen Nervensystem unter anderem folgende Prozesse:

  • 1. Appetit bzw. Hunger- und Sättigungsgefühl
  • 2. Emotionen und Gefühle
  • 3. die allgemeine Stimmung und das Antriebsvermögen
  • 4. den Schlaf- und Wachrhythmus
  • 5. die Schmerzwahrnehmung

 

CBD-Öl: Auch denkbar zur Behandlung von Depressionen?

Schätzungen der WHO zufolge leiden weltweit über 300 Millionen Menschen an Depressionen unterschiedlichen Schweregrades. Die WHO vermutet, dass alleine in Deutschland mehr als 5 Prozent der Bevölkerung unter Depressionen leiden. Eine diesbezügliche Studie, die in mehreren europäischen Ländern durchgeführt wurde, scheint diese Vermutung zu bestätigen.
Serotonin spielt wahrscheinlich bei Depressionen eine wichtige Rolle, auch wenn nicht nur ein Serotoninmangel eine Depression auslösen kann, fallen doch oftmals niedrige Serotoninspiegel im Zusammenhang mit Depressionen auf.

Inwieweit hier das Endocannbinoidsystem involviert ist, das ja auch bei der Einnahme von CBD eine Rolle spielt, wird deutlich, wenn man einen Blick auf dieses körpereigene System mit seinen zahlreichen Mechanismen wirft. Denn das Endocannabinoidsystem ist unter anderem auch für die Serotoninregulierung mit verantwortlich. CBD, das sowohl in medizinisch wirksamen Präparaten als auch im Nahrungsergänzungsmittel CBD-Öl enthalten ist, interagiert ebenso mit dem Endocannabinoidsystem und wirkt auf die entsprechenden CB1- und CB2-Rezeptoren ein. Unter anderem soll ein CBD-Extrakt den 5-HT1A-Serotonin-Rezeptor anregen bzw. stimulieren, was wiederum mit einer depressionshemmenden Wirkung in Verbindung gebracht wird. Noch mangelt es an entsprechenden aussagekräftigen, klinischen Studien am Menschen.

Dennoch scheinen Versuche mit Tieren, insbesondere mit Mäusen diese Vermutung zu untermauern. Man nimmt an, dass sich die angstlösenden und antidepressiven Effekte auf die Interaktion mit den Serotoninrezeptoren zurückführen lassen. Auch wurden Hinweise gefunden, die vermuten lassen, dass CBD eventuell sogar eine Steigerung des Serotonin- und den Glutamat-Spiegels bewirken könnte. Glutamat, ebenfalls ein wichtiger Botenstoff, wirkt im Übermaß zwar giftig. Jedoch wird überflüssiges Glutamat im Organismus mit Hilfe sogenannter Astrozyten in nicht giftige Stoffe umgewandelt.

 

CBD und Serotonin

CBD scheint also einen nicht unerhebliche Einfluss auf das Serotoninsystem ausüben zu können. Denn wenn CBD in ausreichend hohem Maß vorhanden ist, kann es an zahlreiche Serotoninrezeptoren binden. Denn CBD kann an etliche verschiedene Rezeptortypen binden. Interessant ist in diesem Zusammenhang natürlich die Tatsache, dass CBD ebenfalls die Wiederaufnahme eines für Glücksgefühle verantwortlichen Endocannabinoids, des sogenannten Anandamids, hemmt. Auch auf verschiedene andere Rezeptoren, die im Zusammenhang mit Stimmungsschwankungen, Schmerzwahrnehmung und Übelkeit stehen, soll Cannabidiol (CBD) einen nicht zu unterschätzenden Einfluss haben. Da es nicht immer klar zu unterscheiden ist, welche Effekte nun auf das Endocannabinoidsystem und welche auf das serotonerge System zurückzuführen sind und es hier oftmals zu untrennbaren Wechselwirkungen und Einflüssen beider Systeme kommt, ist nicht sicher, welche gesundheitlichen Auswirkungen nun in diesem Zusammenhang CBD zugeschrieben werden können. Hierfür sind weitere klinische Studien notwendig, die das Ausmaß und die Wechselwirkungen der verschiedenen Systeme untereinander zum Thema haben.

 

Schlafstörungen bei Depressionen

Bei einem Mangel an Serotonin kann es ebenso zu einem Mangel an Melatonin kommen, da der als Schlafhormon bekannte Wirkstoff unter anderem aus dem Neurotransmitter Serotonin gebildet wird.
Fehlt ausreichend frei verfügbares Serotonin kann nicht genügend Melatonin gebildet werden. Doch auch mit dem Alter kann es zu einer Abnahme der Melatonin-Produktion kommen.
Ohne ausreichend Melatonin kann es zu Einschlaf- und Durchschlafstörungen kommen, während Betroffene sich tagsüber gleichzeitig erschöpft und müde fühlen. Dieses Phänomen ist auch von an Depressionen erkrankten Personen bekannt. Ob bei leichten Schlafstörungen CBD-Schlaftropfen helfen können, muss jeder für sich entscheiden. Bei schwereren Schlafstörungen, die im Zusammenhang mit einer Depression stehen, ist eine ärztliche Behandlung notwendig, in deren Rahmen der Arzt entsprechende Medikamente verschreiben kann.

 

CBD-Öl im Alltag

Auch wenn es sich bei CBD-Öl um ein Nahrungsergänzungsmittel handelt, welches nicht mit einem verschreibungspflichtigen CBD-Präparat verwechselt werden sollte, scheinen viele Anwender von CBD-Öl von seinem Einfluss auf das geistig-seelische Wohlbefinden mehr als überzeugt zu sein. Immer wieder berichten Nutzer davon, dass ihnen die regelmäßige Einnahme von CBD-Öl auch bei seelischen Beschwerden geholfen haben, ihre Lebensqualität wieder zu steigern. Während schwere seelische Erkrankungen wie Depressionen in die Hand eines erfahrenen Arztes oder Psychotherapeuten gehören, der auch CBD-haltige Präparate verschreiben kann, können kleinere seelische, alltägliche Verstimmungen oft selbst wieder überwunden werden. Ob ein CBD-Öl hier hilfreich sein kann, muss jeder Anwender für sich entscheiden. Doch auch in der Volksheilkunde hat die Hanfpflanze neben weiteren Pflanzen wie Johanniskraut, Hopfen, Melisse und Baldrian schon längst ihren Platz gefunden, wenn es um das seelische Befinden des Menschen geht. Die Wissenschaft hängt auch hier eben manchmal etwas hinterher.