Immunsystem

CBD und seine Wirkung auf das Immunsystem

Es gibt zwar Viren und vor allem Bakterien, mit denen der Mensch friedlich zusammenleben kann, doch viele Erreger können dem Menschen auch schaden. Damit solche Krankheitserreger in Schach gehalten werden, hat das menschliche Immunsystem spezielle Mechanismen zu ihrer Abwehr entwickelt.

 

Die Immunabwehr geschieht hauptsächlich einmal über das sogenannte unspezifische Immunsystem, welches der Mensch bereits von Geburt an mitbringt. Daneben entwickelt der Organismus im Laufe der Zeit eine spezifische Immunabwehr. Mit Hilfe des spezifischen Abwehrmechanismus erkennt das Immunsystem bestimmte Erreger wieder, sofern diese bereits zu früheren Zeiten im Organismus erfolgreich bekämpft wurden. Daneben ist die spezifische Immunabwehr in der Regel in der Lage, Fremdgewebe, zum Beispiel als Viren, Bakterien oder auch Parasiten, von körpereigenem Gewebe zu unterscheiden. Diese zwei verschiedenen Abwehrsystem funktionieren zwar unterschiedlich, gehören jedoch zusammen und bieten einen umfassenden Schutz gegen das Eindringen von Erregern und den daraus folgenden Infektionen. Kommt es aufgrund durch des Eindringens von Bakterien oder Viren zu einer Entzündung, soll Studien zufolge das Cannabinoid CBD, welches immer wieder auch durch das sogenannte CBD-Öl buchstäblich in aller Munde ist, Entzündungen eindämmen können, da ihm sowohl eine antientzündliche als auch antibakterielle Wirkung zugesprochen wird.

 

Die angeborene Immunabwehr

 

Die unspezifische Immunabwehr kämpft auf verschiedene Weisen gegen pathogene Erreger:

 

  1. Sie hindert Erreger am Eindringen in den Organismus
  2. Sie sorgt notfalls für eine Entzündung, bei der verschiedene Immunzellen zu der Stelle gelangen, an der die Erreger in den Organismus eingedrungen sind.
  3. Weiße Blutkörperchen greifen die Erreger gezielt an und vernichten sie.
  4. Das unspezifische Immunsystem aktiviert die spezifische Immunabwehr.

 

Die erworbene (spezifische) Immunabwehr

 

Im Laufe der Zeit lernt das Immunsystem immer wieder neue Krankheitserreger kennen und diese anhand ihrer Antigene auch wiederzuerkennen und mit Hilfe spezieller Antikörper schneller und effektiver zu bekämpfen. Sogenannte T- und B-Lymphozyten, die im Knochenmark produziert werden, produzieren diese Antikörper. Aus manchen der T-Lymphozyten entwickeln sich dann T-Gedächtniszellen, die, wie der Name schon sagt, Erreger und deren Gefahrenpotential bei erneutem Auftreten wiedererkennen und gezielt gegen diese vorgehen können.

 

Cannabidiol scheint hier auf mehrfache Weise einen Einfluss auf das Immunsystem bzw. Infektionen ausüben zu können. Mehreren Studien zufolge sollen Cannabinoide wie CBD signifikante antibakterielle Eigenschaften besitzen. Selbst scheinbar resistente Bakterien, die oftmals schwer zu behandelnde Infektionen verursachen können, sollen durch CBD abgetötet werden können. So soll CBD auch dort noch seine Wirksamkeit entfalten können, wo starke Antibiotika bereits an ihre Grenzen stoßen. Zwar ist es nicht sichergestellt, dass auch ein höher dosiertes CBD-Öl in der Lage ist, das Immunsystem beim Kampf gegen Infektionen signifikant zu unterstützen. Dennoch behaupten dies überzeugte Anwender immer wieder, da sie gerade bei der Unterstützung des Immunsystems mit CBD gute Erfahrungen gemacht zu haben scheinen.

 

CBD und seine Vorteile auf die Komplexität des Immunsystems

 

Die Epidermis, die hauptsächlich aus Keratin besteht, muss weiter tiefer liegende Zellschichten vor Schädigungen unterschiedlicher Art (Strahlen, Hitze, Kälte, Erreger) beschützen. Auch innerhalb der Haut sorgen verschiedene Zellen für ein möglichst undurchdringliches Gewebe.
Das Mikrobiom auf der Haut wiederum unterstützt das Immunsystem ebenfalls bei seiner Aufgabe der Abwehr. Hautreinigung- und Pflege sollten daher niemals mit stark reizenden Mittlen erfolgen, da hierbei das empfindliche Mikrobiom der Haut zerstört werden könnte. Natürliche Hautpflegemittel mit CBD können die Haut bei ihrer Abwehrfunktion nachhaltig unterstützen, ohne dabei ihren Schutzmantel zu zerstören.

 

Auch das Atmungssystem verfügt über geeignete Abwehrmechanismen. Ein schützender Schleim sorgt für den schnellen Abtransport eingedrungener Fremdkörper und Keime und unterstützt damit einen produktiven Husten oder Schnupfen.

 

Ähnlich wie die Haut besitzt auch der Darm ein eigenes Mikrobiom, welches mittlerweile als grundlegender Teil des menschlichen Immunsystems anerkannt ist. Was an Erregern trotz der aggressiven Salzsäure den Magen passiert hat, sieht sich hier einem Heer von Zahlreichen Darmbakterien gegenüber, die den Organismus bei seiner Immunabwehr unterstützen. Ganze zwei Kilogramm solcher Darmbakterien stehen dem Organismus hierfür bestenfalls zur Verfügung. Leider sterben durch Antibiotikagaben auch diese wichtigen Helfer in Massen ab, so dass es sinnvoll erscheint, nach weniger schädlichen Alternativen im Kampf gegen krankmachende Mikroben und Infektionen zu suchen. Die Einnahme von CBD-Öl wiederum scheint keinen negativen Einfluss auf das Mikrobiom des Darms auszuüben.

 

CBD und Autoimmunkrankheiten

 

Nicht selten kommt es zu Störungen des Immunsystems, indem das Immunsystem eigenes Gewebe des Organismus (beispielsweise Schilddüse oder Bauchspeicheldrüse) nicht erkennt. Dieses vermeintlich „fremde“ Gewebe wird bekämpft, indem es zu starken Entzündungen kommt. Durch solche überschießenden und fehlgeleiteten Autoimmunreaktionen kann es zu verschiedenen Autoimmunerkrankungen kommen, die bereits im Kindesalter auftreten können. So sind gerade meist Kinder vor allem von Diabetes Typ 1 betroffen. Auch die rheumatoide Arthritis, Psoriasis und chronisch aggressive Schilddrüsenerkrankungen zählen zu den Autoimmunerkrankungen.
Bei Allergien wiederum reagiert die Immunabwehr überschießend auf harmlose Stoffe und provoziert hier unnötige Entzündungen, die mitunter sogar lebensbedrohliche Ausmaße annehmen können.

 

CBD soll, ähnlich wie auch das Hormon Vitamin D, überschießende Immunreaktionen reduzieren und so einen positiven Einfluss auf das gereizte Immunsystem ausüben können. Ist wie bei der Psoriasis die Haut betroffen, soll CBD-Öl oder CBD-haltige Kosmetik ebenfalls einen lindernden Effekt besitzen und den starken Juckreiz bekämpfen.

 

CBD-Öl für das Immunsystem

 

Auch im Kampf gegen Krebs spielt das Immunsystem eine erhebliche Rolle, denn auch entartete Zellen werden in der Regel durch das Immunsystem erkannt und eliminiert. Ein gut funktionierendes Immunsystem bewahrt uns also vor Krankheiten verschiedenster Art.
Doch wie kann das Immunsystem bestmöglich unterstützt werden?
Ein geregelter Schlaf-Wach-Rhythmus, ausreichend Schlaf, pflanzlich vollwertige Ernährung mit ausreichend Vitaminen und anderen lebenswichtigen Nährstoffen wie beispielsweise Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren sind unersetzlich, damit das Immunsystem seine Aufgaben erledigen kann. Hochwertiges CBD-Öl ist in einem Hanfsamenöl aus kontrolliert biologischem Anbau gelöst und enthält dadurch wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die für die Gesundheit unerlässlich sind. Es gibt also zahlreiche Gründe dafür, regelmäßig CBD-Öl als Nahrungsergänzungsmittel einzusetzen. Denn nur ein starkes Immunsystem kann den Organismus adäquat vor Krankheitserregern verschiedenster Art beschützen. Wer im Einklang mit sich selbst, seinem Mikrobiom und der Umwelt lebt, wird nicht so schnell krank, dafür aber umso schneller wieder gesund, wenn es dann doch einmal zu einer Infektion kommt.