CBD bei Stress

 

Stress ist nicht grundsätzlich negativ zu bewerten. Denn eigentlich ist er eine lebensnotwendige Reaktion des Organismus, um in Situationen der Lebensgefahr schnell und passend reagieren zu können. Nur durch dieses Anpassungsvermögen des Körpers konnte der Urmensch trotz gefährlicher Raubtiere, Hungerszeiten oder klimatischen Veränderungen überleben. Denn der Organismus fährt bei Stress ein regelrechtes Notfall-Programm hoch, wobei das Herz um einiges schneller schlägt als sonst und auch die Atmung stark beschleunigt wird. Dabei kommt es zu einer Weitung der Pupillen, unter anderem, damit diese auch besonders feine Bewegungen wahrnehmen können. Zusätzlich werden die verschiedenen Muskeln angespannt, so dass der Mensch entweder schnell fliehen kann oder kampfbereit ist, falls eine Flucht nicht mehr möglich sein sollte.

Nach überstandener Gefahr entspannt sich der Organismus wieder. Der Herzschlag kommt wieder in sein normales Tempo und auch die Atmung normalisiert sich. Diese natürliche Form von Stress, die zwischen Anspannung und Entspannung hin- und herpendelt, ist eine nicht krankmachende Form von Stress, also eine Art Notfallprogramm zum Überleben. Doch wenn Dauerstress ohne die wichtige Entspannungsphasen besteht, kann dies sowohl psychische als auf physische Folgen haben. Hier soll CBD, welches nicht nur vielen Nutzern von CBD-Öl ein Begriff sein dürfte, hilfreiche Wirkungen entfalten können.

 

CBD-Öl und moderner Stress

 

Moderner Stress sieht zwar anders aus als der Stress unserer Vorfahren, die Reaktionen des Körpers auf Stress sind jedoch die gleichen wie noch vor vielen tausend Jahren.
Der heutige Stress liegt hauptsächlich an unserem modernen Lebensstil mit seinen digitalen Arbeitsplätzen und Freizeitangeboten, übermäßigem Elektrosmog und den vielen optischen und akustischen Reizen, denen wir Tag und Nacht ausgesetzt sind und die nicht selten auch Mitauslöser für Schlafstörungen sind. Auch der stetig steigende Leitungs- und Zeitdruck, der schon im Kindesalter beginnt, private und berufliche Konfliktsituationen, Existenzängste und vieles mehr bedeuten heute ebenfalls enormen Stress. Doch diese dauerhaft existierenden Stresssituationen kannten unsere Vorfahren nicht. Auch ist unser Organismus diesem Dauerstress, dem er häufig ausgesetzt ist, nicht gewachsen. So kommt es durch Stress heute immer häufiger auch zu Burnout und physischen und psychischen Störungen mannigfaltiger Art. Da immer mehr Menschen auch in solchen Situation keine synthetisch hergestellten Schlafmittel oder Psychopharmaka einnehmen wollen, versuchen es nicht wenige Menschen mit pflanzlichen Schlaftropfen und CBD-Öl, welches ebenfalls eine entspannende Wirkung entfalten soll, wie zahlreiche Anwender immer wieder bestätigen.

 

Wie sich Stress auf den Körper auswirkt

 

Neben dem positiven Stress, dem sogenanntenEustress, der Tatkraft und Fantasie beflügeln kann, ist der krankmachende Dysstress alles andere als anregend.
Dieser Stress beeinflusst sämtliche Stoffwechselvorgänge auf so negative Weise, dass unterschiedliche Neurotransmitter und Hormone den Stoffwechsel regelrecht überschwemmen. Fehlen, wie beim Dauerstress, Zeiten zum Ausruhen und Entspannen, um von diesem hohen Stresslevel herunterzukommen, kommt es unter anderem nicht selten zu dauerhaft hohem Blutdruck- und Blutzuckerwerten und in der Folge zu den unterschiedlichsten chronischen Erkrankungen.

Studien des Massachusetts General Hospitals sowie der Harvard Medical School zufolge kann Stress auch zu kardiovaskulären Erkrankungen führen. Oftmals ist Stress auch die Hauptursache dafür, dass Menschen sich falsch ernähren. Auch Alkohol- und Zigarettenmissbrauch werden mit einem erhöhten Stressfaktor in Verbindung gebracht. In Tierversuchen wurde beobachtet, dass es bei einer dauerhaften Anspannung schneller zu Entzündungen im Gewebe kommt, was eine Verbindung zwischen chronischen Entzündungen und Dauerstress vermuten lässt.

Auch ein bestimmter Bereich im limbischen Teil des Gehirns kann unter Umständen von stressbedingten Entzündungen betroffen sein. Die Studien über die mannigfachen Auswirkungen von Dysstress auf den Organismus stehen erst am Anfang. Ebenso Studien, die belegen, dass CBD und andere Cannabinoide, die auch im CBD-Öl zu finden sind, Entzündungen vielfältiger Art positiv beeinflussen und reduzieren können. Doch immerhin werden bereits jetzt schon unter bestimmten Indikationen CBD-haltige Präparate verschrieben, die den Betroffenen Besserung bringen sollen.

 

Die Folgen von Dysstress

 

Länger anhaltender Stress bleibt nicht ohne Folgen für den Organismus. So kann es bei Dauerstress zu Stimmungsschwankungen, Schlafproblemen, Magen-Darm-Problemen, erhöhtem Blutdruck und anderen Symptomen und Beschwerden kommen.

Außerdem schadet dauerhafter Stress dem Immunsystem und kann so zu chronisch werdenden Schmerzen sowie immer wiederkehrenden Entzündungen führen. Es gibt also zahlreiche Gründe, die dafürsprechen, dass der Mensch sein Stressniveau so gering bzw. ausgewogen wie möglich halten sollte.

 

Kann CBD-Öl bei Stress-Abbau helfen?

 

Was also kann jeder Einzelne für sich selbst tun, um den Abbau von Stress zu unterstützen? Neben Ausdauersport, bei dem verschiedene Endocannabinoide und Endorphine ausgeschüttet werden, kann auch Meditation, Yoga oder Musizieren helfen, geistig-seelisch und körperlich wieder „runterzukommen“.

Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitaminen aus dem Vitamin-B-Komplex. Auch für genügend Schlaf ist zu sorgen. Hierbei kann, zahlreichen Anwendern zufolge, die Einnahme von Schlaftropfen mit dem Schlafhormon Melatonin hilfreich sein. Ein hochwertiges CBD-Öl, wie es Anwender immer wieder gern empfehlen, soll ebenfalls eine beruhigende Wirkung entfalten können, wenn es regelmäßig über einen längeren Zeitraum eingenommen wird. Doch wie kommt es dazu, dass CBD-Öl bei Stress scheinbar eine ausgleichende Wirkung entfalten kann?

 

CBD bei Stress

 

Das körpereigene Cannabinoidsystem, kurz Endocannabinoidsystem genannt, weist sowohl im Gehirn als auch im restlichen Körper etliche verschiedene Rezeptoren auf. Mit Hilfe dieser Rezeptoren und der körpereigenen Cannabinoide steuert das Endocannabinoidsystem die Stimmung, das Hunger- und Sättigungsgefühl, das Wahrnehmen von Schmerz und zahlreiche weitere geistig-seelischen und körperlichen Empfindungen. Auch die Cannabinoide der Hanfpflanze,wie beispielsweise das Cannabidiol (CBD), wirken auf dieses System ein, da die Cannabinoide der Hanfpflanze ebenfalls an diese Rezeptoren binden können. Mittlerweile gibt es etliche Studien, die darauf hinweisen, dass Cannabinoide wie CBD nicht nur für eine gesunde Entspannung sorgen, sondern zusätzlich eine angstlösende Eigenschaft besitzen und sogar Schmerzen reduzieren können.

Außerdem soll Cannabidiol, welches nicht nur in CBD-Öl, sondern auch in vielen weiteren Hanfprodukten enthalten ist, entzündungshemmende Eigenschaften entfalten können und eine regulierende Wirkung auf das Immunsystem ausüben können.

Die Ausschüttung des als Stresshormon bekannten Cortisols scheint durch Cannabidiol ebenfalls reduziert werden zu können. Cortisol wird in der Nebennierenrinde hergestellt und soll eine entzündungshemmende Wirkung besitzen. Doch wird in Zeiten von Stress übermäßig viel und oft Cortisol ausgeschüttet und dies kann toxische Wirkungen auf den Organismus ausüben. Generell scheint Cannabidiol, welches auch in einem höher dosierten CBD-Öl keine toxischen Nebenwirkungen aufweist, sich hier eher als sanft regulierend erwiesen zu haben.

 

Das Einnehmen von CBD bei Stress?

 

Anwender von CBD-Öl können dieses auch über einen längeren Zeitraum oder höher dosiert einnehmen, ohne dass sie mit schädlichen Nebenwirkungen oder einem Effekt der Gewöhnung rechnen müssen. Cannabidiol kann vielleicht dazu beitragen, sich nicht alles zu sehr zu Herzen zu nehmen, etwas gelassener zu werden und ein wenig entspannter durchs Leben zu gehen.
Wer meint, CBD aus dem Medizinalhanf als Medikament aus gesundheitlichen Gründen zu bevorzugen, benötigt jedoch einen aufgeschlossenen und informierten Arzt, denn als Medikament ist Cannabidiol verschreibungspflichtig. Hier kommt es in entsprechenden Mitteln für Epilepsie oder MS zum Einsatz.
Für den gestressten Menschen des modernen Zeitalters empfiehlt sich ein hochwertiges CBD-Öl in Form eines Nahrungsergänzungsmittels, denn hier kommt es vor allem auf die Qualität und nicht auf die Quantität eines Produktes an.

 

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