CBD als Hilfe bei Fibromyalgie?

 

Die Fibromyalgie zeichnet sich überwiegend durch starke Muskelschmerzen in den unterschiedlichsten Körperregionen aus. Zudem leiden viele Betroffenen nicht selten außerdem unter Darmbeschwerden, Erschöpfungszuständen, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen und haben, auch oftmals schmerzbedingt, Schwierigkeiten beim Ein- und Durchschlafen. Als Ursache sind Störungen der Schmerzwahrnehmung- und Weiterleitung im Gespräch, die tatsächlichen Ursachen sind jedoch weitestgehend unbekannt. Dies erschwert natürlich die Behandlung enorm, zumal sich herkömmliche Schmerzmittel bei der Schmerzbehandlung von Firomyalgie als eher wirkungslos erwiesen haben. Umso interessanter ist es, dass sich scheinbar Hilfe aus einer ganz unerwarteten Richtung anbieten könnte. Denn immer mehr scheint sich herauszukristallisieren, dass das Cannabinoid Cannabidiol, welches vielen Nutzern von CBD-Öl bekannt sein dürfte, eine Hilfe im Kampf gegen die unerträglichen Schmerzen bei Fibromyalgie sein könnte.

 

CBD und die typischen Symptome bei Fibromyalgie

 

Die Faser-Muskel-Schmerzen bei Fibromylgie und die zahlreichen Begleitsymptome schränken die Leistungs- und Lebensqualität der Betroffenen stark ein und gehen meist zusammen mit Phasen der Depression und Angstattacken einher. Die Komplexität der verschiedenen Symptombilder, die bei einer Fibromyalgie auftreten, führen dazu, dass die Fibromyalgie eher als Fibromyalgie-Syndrom denn als Fibromyalgie bezeichnet wird, da zu einem Syndrom meist verschiedene Faktoren und Symptombilder gehören. Interessanterweise soll CBD jedoch über das Anbinden an Rezeptoren des Endocannabinoidsystems bei vielen dieser jeweiligen Beschwerdebilder in der Lage sein, einen positiven Einfluss auszuüben.

 

CBD bei Fibromyalgie-Schmerzen

 

Das bekannteste Symptom bei Fibromyalgie sind schmerzende Muskeln. Außerdem kann es zusätzlich zu einem Gefühl von Steifigkeit, brennenden Schmerzen und anderen Beschwerden kommen. Die Beschwerden können in den unterschiedlichsten Körperbereichen auftreten, wobei die Schmerzen wetter- bzw. temperaturabhängig auftreten und sich zudem bei Stress und Überbelastung verstärken können. Da außer die typischen Muskelschmerzen oftmals von Kopfschmerzen und Darmproblemen begleitet sind und auch Gesichts- und Kieferschmerzen auftreten können, ist der Alltag eines Betroffenen von Schmerzen jeglicher Art gekennzeichnet. Müdigkeit und Schlagprobleme jeglicher Art belasten die Betroffenen ebenfalls enorm. Manchmal kommt es zum sogenannten Fatigue-Syndrom, bei dem die Betroffenen durch die andauernde Müdigkeit daran gehindert werden, einen normalen Alltag zu meistern.

 

Die herkömmliche Behandlung der Fibromyalgie

 

Die Fibromyalgie kann bislang nicht geheilt werden. Nichtsdestotrotz werden verschiedene Therapiemaßnahmen angeboten, um den Patienten Hilfe zu gewährleisten und die Symptome, besonders die Schmerzen, zu lindern. So sollen sich manche Sportarten wie Schwimmen oder Radfahren positiv auf das Geschehen auswirken. Wärmebehandlungen sollen ebenfalls symptomlindernd wirken. Nicht selten berichten Betroffene auch, dass Sie mit Meditation, Autogenem Training auch asiatischen Bewegungslehren wie Qigong gute Erfahrungen gemacht haben. Eine medikamentöse Behandlung gezielt gegen Fibromyalgie gibt es zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht. Einige Patienten bekommen Antidepressiva und/oder Mittel zur Entkrampfung verschrieben, die manchmal gegen die Begleitsymptome helfen sollen.

 

Betroffene berichten von ihren Erfahrungen mit CBD-Öl

 

Der CBD-haltige Extrakt aus der Hanfpflanze soll sich sowohl schmerzlindernd als auch entzündungslindernd und entkrampfend auswirken. Zudem scheint er eine aufhellende Wirkung auf die Psyche ausüben zu können, ohne berauschend zu wirken. Forschungen und Studien hierüber, die eine positive Wirkung von CBD-Öl belegen, stehen noch aus.

 

CBD in medizinischen Präparaten

 

Doch viele Anwender sind bereits von der positiven Wirkung von CBD überzeugt, welches auch in frei verkäuflichen Mitteln wie CBD-Öl erhältlich ist. Immerhin ist CBD bereits seit einigen Jahren auch in verschreibungspflichtigen Mitteln enthalten, die Kindern mit einer bestimmten Form von Epilepsie oder auch an Multipler Sklerose Erkrankten verschrieben werden. Auch bei einigen Autoimmunerkrankungen soll CBD eventuell eine schützende, regulierende Wirkung ausüben können. Sollte die positive Wirkung von CBD sich auch für die Behandlung der Schmerzen und des Allgemeinbefindens von Fibromyalgie-Erkrankten belegen lassen, wäre dies mehr als nur ein Hoffnungsschimmer.

 

CBD und die Schmerzwahrnehmung

 

Da man bei Fibromyalgie von einer gestörten Schmerzwahrnehmung ausgeht, die eventuell auch etwas mit einem Serotoninmangel zu tun haben könnte, könnte hier eine Antwort zu finden sein, warum CBD Anwender zufolge schmerzlindernd wirken kann. Denn CBD soll in der Lage sein, die für Serotonin zuständigen Rezeptoren zu aktivieren. Serotonin, das auch als Glückshormon bekannt geworden ist, ist ein Neurotransmitter, der als Basis für die Herstellung von Melatonin, dem Schlafhormon, welches in hochwertigen Schlaftropfen enthalten ist, benötigt wird und außerdem die Schmerzwahrnehmung und die Stimmung nachhaltig beeinflusst. Auch ein Mangel an endogenen Cannabinoiden ist als (Mit)Ursache für eine gesteigerte Schmerzwahrnehmung im Gespräch. Hier könnte CBD also ebenfalls einen Mangel kompensieren und somit eine übermäßige Wahrnehmung von Schmerzen regulieren. Noch sind diese Thesen bei weitem nicht alle wissenschaftlich untermauert und belegt, dennoch könnte hier eine Chance auf eine alternative, nebenwirkungsarme Behandlung chronischer Schmerzen liegen, die weder auf herkömmliche Schmerzmittel noch auf andere Medikamente wirklich ansprechen.

 

Tipps zur Anwendung von CBD-Öl als Nahrungsergänzungsmittel

 

Den in Öl gelösten CBD-Extrakt kann man bei Bedarf innerlich einnehmen als auch äußerlich als Balsam auf entsprechende Körperbereiche auftragen. Die Einnahme eines hochwertigen CBD-Öls führt, im Gegensatz zu vielen Schmerzmitteln, nicht zur Gewöhnung. Anfangs empfiehlt es sich, ein niedrigdosiertes CBD-Öl zu verwenden und mit wenigen Tropfen pro Tag zu beginnen.

 

Vollspektrum-Öle aus biologischem Anbau bevorzugen

 

Allerdings scheinen Studien zu bestätigen, dass CBD seine schmerzlindernde Wirkung vor allem in Verbindung mit weiteren Cannabinoiden der Hanfpflanze entfaltet. Denn hierbei kommt es zu einem synergistischen Effekt, der in der Cannabisforschung als „Entourage-Effekt“ bekannt geworden ist. Darum sind sogenannte Vollspektrum-CBD-Öle einem reinen CBD-Isolat unbedingt vorzuziehen. Um sich vor Schadstoffen und Verunreinigungen zu schützen, empfiehlt es sich, einwandfreie und hochwertige Produkte aus Hanfpflanzen, die aus biologischem Anbau stammen, zu verwenden. Der jeweilige Extrakt sollte vorzugsweise durch eine Kohlendioxydextraktion gewonnen worden und in einem Hanfsamenöl, ebenfalls aus biologischem Anbau, gelöst sein. Denn wie so oft, gilt auch beim Thema CBD-Öl „Qualität vor Quantität“.

 

Dies sollte sich jeder potentielle Käufer von CBD-haltigen Produkten vor Augen halten und nicht am falschen Ende sparen und unüberlegt zu einem Billigprodukt greifen. Zwar ist ein CBD-Öl als Nahrungsergänzungsmittel nicht mit einem verschreibungspflichtigen hochdosierten CBD-haltigen Präparat zu vergleichen, dennoch berichten zahlreiche zufriedene Anwender immer wieder von einer verbesserten Lebensqualität und gesteigerter Leistungsfähigkeit im Alltag.

 

Fazit

 

Ob CBD also tatsächlich Erleichterung auch bei der so heimtückischen Fibromyalgie bringen kann, muss jeder Betroffene für sich selbst entscheiden. Denn nicht alles wirkt bei jedem gleich. Immerhin ist jeder Mensch mit seinem Endocannabinoidsystem einzigartig und mit niemandem zu vergleichen. Vielleicht wird ja doch die Forschung eines Tages eine Antwort auf diese Frage finden.

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