CBD bei Diabetes

Auch wenn zahlreiche Menschen heute an Diabetes mellitus leiden, muss man doch hier Grundlegendes unterscheiden. Denn Diabetes ist nicht gleich Diabetes. Grundsätzlich kommen mehrere unterschiedliche Formen von Diabetes vor. Bei Diabetes Typ 1 beispielsweise handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, die überwiegend im kindes- und Jugendalter auftritt und nicht das Geringste mit dem typischen Alters- oder Fehlernährungsdiabetes zu tun hat. Denn beim Typ-1-Diabetes greift das körpereigene Immunsystem die in der Bauchspeicheldrüse vorhandenen Betazellen an und zerstört diese. Studien belegen, dass Kinder mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel eher eine Autoimmunerkrankung wie Typ-1-Diabetes entwickeln. Ähnlich wie Vitamin D, das kein Vitamin im eigentlichen Sinne darstellt, sondern sich eher wie ein Hormon verhält, soll auch Cannabidiol, welches bekannterweise auch in einem guten CBD-Öl enthalten ist, eine immunmodulierende, ausgleichende Wirkung ausüben können.

 

Kann CBD hier Beschwerden lindern?

 

Da die nun zerstörten Betazellen unter anderem Insulin produzieren, entsteht sehr rasch Insulinmangel. Insulin wird jedoch benötigt, um die Zellen für die Zuckeraufnahme aufzuschließen, denn in den Zellen wird dieser in Energie umgewandelt. Ohne Insulin öffnen sich die Zellen nicht zur Zuckeraufnahme und der Zucker verbliebt daraufhin im Blut. Dies führt zu einem erhöhten Blutzucker. Die Zellen bleiben jedoch ohne den nötigen Zucker zur Energiegewinnung unterversorgt. Auch die mit der Ernährung aufgenommenen Kohlenhydrate, die in Zucker aufgespalten werden, erhöhen dadurch den Blutzuckerspiegel. Aber auch auf anderem Wege gelangt Zucker ins Blut. Denn die Glukosebildung in der Leber sorgt ebenfalls für einen ansteigenden Blutzucker.

 

All dies versucht der Körper auszugleichen, indem er körpereigenes Fett und Eiweiß abbaut, um diese in Energie umzuwandeln. Daher sind Typ-1-Diabetiker eher untergewichtig, während der Typ-2-Diabetiker meist erhebliches Übergewicht mit sich herumschleppt. Menschen mit Diabetes vom Typ 1 müssen ein Leben lang nicht nur aufgenommene Kohlenhydrate ihrer Mahlzeiten zählen, sondern außerdem berechnen, wieviel Insulin pro Kohlenhydrateinheit benötigt wird und Insulin zuführen. Zusätzlich ist ein Langzeitinsulin nötig, um die Glukosebildung der Leber auszugleichen.
Zwar sind mögliche Ursachen des sogenannten juvenilen Diabetes bisher ungeklärt, fest steht jedoch, dass es sich um eine autoimmune Erkrankung durch ein fehlgeleitetes Immunsystem handelt. Gerade bei Autoimmunerkrankungen, die oftmals mit Entzündungen einhergehen, soll sich entzündungshemmendes und immunmodulierendes CBD, wie es niedrig dosierter ebenfalls im Vollspektrum CBD-Öl enthalten ist, als hilfreich erwiesen haben. Eine genetische Disposition scheint bei der Entstehung dieser Erkrankung ebenso eine Rolle zu spielen wie verschiedene Umweltfaktoren. Auch stehen etliche Viren in Verdacht, an dieser Form des Diabetes ursächlich beteiligt zu sein.

 

 

CBD als Hoffnungsträger bei Diabetes Typ 1

 

Wissenschaftler einer führenden Universitätsklinik in Israel/Jerusalem untersuchten, ob CBD Einfluss auf die Entwicklung eines Typ-1-Diabetes an genetisch vorbelasteten Mäusen ausüben kann. Es stellte sich heraus, dass täglich verabreichte Injektionen mit CBD ein 30% geringeres Auftreten von Diabetes zur Folge hatte als bei den unbehandelten Mäusen. Kam es trotz CBD, welches zahlreiche CBD-Produkte ebenfalls enthalten, zu Entzündungen der Bauchspeicheldrüse und einem daraus folgenden Typ-1-Diabetes, war dieser Prozess signifikant verlangsamt. Scheinbar wurde durch die Gabe des CBDs die Ausschüttung entzündungsfördernder Zytokine erheblich gemindert, was auch erste Laboruntersuchungen bestätigten. Die Wissenschaftler folgerten daraus, dass die rechtzeitige, kontrollierte Einnahme von CBD eventuell die Entwicklung von Typ-1-Diabetes und weiteren Autoimmunerkrankungen verhindern oder zumindest verlangsamen könnte.

 

 

Die Entstehung des Diabetes mellitus Typ 2

 

Für das Entstehen des Typ-2-Diabetes sind ebenso mehrere Ursachen verantwortlich. Eine genetische Disposition scheint auch hierbei eine Rolle zu spielen. Hauptursachen sollen jedoch durch das Alltagsverhalten des Betroffenen bedingt sein. Eine sehr kohlenhydratreiche Ernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel sind hauptsächlich ursächlich an der Entwicklung dieser Stoffwechselerkrankung beteiligt.
Ein Diabetes vom Typ 2 entwickelt sich schleichend und wird dadurch oftmals lange Zeit nicht bemerkt.
Fehlernährung in Kombination mit Bewegungsmangel führt dazu, dass die Bauchspeicheldrüse immer mehr Insulin produzieren muss. Mit der Zeit werden jedoch die Zellen unempfindlicher gegen das Hormon Insulin und es kommt zu einer Insulinresistenz.
Nun benötigt der Organismus mehr Insulin, damit er den im Blut befindlichen Zucker aufnehmen kann. Die Bauchspeicheldrüse schüttet daraufhin noch mehr Insulin aus.
Am Anfang dieser Erkrankung kommt es lediglich nach der Kohlenhydrataufnahme zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel. Doch nach und nachkommt es durch die ständig steigende
Insulinproduktion zu einer Überforderung der Bauchspeicheldüse. Mit der Zeit schaffen es die Beta-Zellen nicht mehr, ausreichend Insulin zu produzieren, bis sie die Produktion irgendwann sogar gänzlich einstellen. Ab dann muss auch der Typ-2- Diabetiker Insulin spritzen.

 

 

Kann CBD die Symptome bei Diabetes mellitus lindern?

 

Die Symptome beim Typ-1-Diabiker entwickeln sich sehr schnell und können rasch lebensbedrohlich werden. Beim Typ-2-Diabetiker dagegen zeigen sich die Symptome eher schleichend.
Folgende Beschwerden, die sowohl aus dem erhöhten Blutzucker resultieren als auch durch einen permanenten Energiemangel in den Zellen herrühren, treten bei beiden Formen des Diabetes auf:

 

  1. Vermehrter Harndrang
    Der Körper versucht, den überschüssigen Zucker über den Urin auszuscheiden. Daher enthält der Urin also ebenfalls Zucker! Der Name „Diabetes“ heißt übersetzt „honigsüßer Durchfluss oder Zuckerharnruhr“.
  2. Auffällig großer Durst
    Der Körper verliert große Mengen an Flüssigkeit. Trotz reichlicher Flüssigkeitszufuhr besteht daher besonders bei einem nicht rechtzeitig erkannten Typ-1-Diabetes die Gefahr, dass der Organismus austrocknet.
  3. Juckende und trockene Haut
    Aufgrund des enormen Wasserverlustes haben Betroffene meist trockene, juckende Haut. CBD soll sich lindernd bei Juckreiz der Haut auswirken.
  4. Extreme Müdigkeit und Energiemangel
    Den Zellen steht kaum Energie zur Verfügung, weshalb Betroffene schnell ermüden, sich energielos und dauerhaft energielos fühlen.
  5. Ketoazidose
    Schlecht eingestellte Typ 1- Diabetiker verlieren durch den Abbau der Fettreserven zusätzlich rasch an Gewicht, während Typ-2-Diabetiker eher noch an Gewicht zunehmen.
    Greift der Körper dauerhaft auf seine Energiereserven zurück, kann es zu einer sogenannten Ketoazidose mit lebensbedrohlichen Ausmaßen kommen.

 

 

CBD und die Langzeitfolgen von Diabetes mellitus

 

Nicht nur das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall ist bei Diabetikern erheblich erhöht.
Denn der hohe Blutzucker verstopft außerdem mit der Zeit besonders kleinere Kapillaren im Körper, weshalb vor allem die Gliedmaßen, die Nieren und Augen durch diese Kapillarverstopfung betroffen sind. Nicht selten müssen Betroffene nach mehreren Jahren dauerhaft hohen Blutzuckers an die Dialyse, erblinden oder verlieren Zehen, wenn nicht gar ganze Gliedmaßen, meist Beine. Denn die Verstopfung der Blutgefäße führt zu massiven Durchblutungsstörungen, wobei entsprechende Gewebe weder ausreichend Nährstoffe noch Sauerstoff erhalten und letzten Endes sogar absterben.
Außerdem kommt es so zu einer massiven Schädigung der Kapillarwände.
Der HbA1c-Wert, der die Verzuckerung des Blutes anzeigt, steigt mitunter dramatisch an. Zwar wird das verzuckerte Hämoglobin ca. alle 3 Monate wieder abgebaut und durch neues Hämoglobin ersetzt, dieses wird bei einem schlecht eingestellten Diabetes jedoch rasch wieder verzuckert.
Während der Wert bei einem Nichtdiabetiker bei ca. 5% liegt, kann er bei unzureichend behandelten Diabetikern teilweise stark erhöht sein. CBD soll sich jedoch positiv auf die Verengung der Blutgefäße auswirken.

 

 

CBD und die Folgen von Diabetes

 

Mehrere Studien weisen darauf hin, dass ein vermehrtes Aufkommen von Endocannabinoiden einen positiven Einfluss auf die Funktion der Blutgefäße ausüben kann, indem es eine Erweiterung der Blutgefäße fördert. Auch CBD soll beispielsweise bei der Behandlung der durch Diabetes geschädigten Netzhaut des Auges ähnlich positive Eigenschaften entfalten. Eine weitere Studie des Nationalen Gesundheitsinstituts der USA/Bethesda besagt, dass CBD, welches zahlreichen Anwendern von CBD-Öl bekannt ist, sowohl kardiovaskuläre Beschwerden, Stress und Entzündungen mindern als auch die Zellalterung verlangsamen kann. Teilnehmende Wissenschaftler schlussfolgerten daraus, dass CBD, wie man es aus dem beliebten CBD-Öl kennt, womöglich ein hohes therapeutisches Potential besitzt, welches eines Tages eventuell besonders bei diabetischen und kardiovaskulären Erkrankungen und ihren Folgen eingesetzt werden könnte.