CBD für Tier und Mensch

CBD interagiert nicht nur mit dem menschlichen Endocannabinoidsystem, sondern ebenso mit dem Endocannabinoidsystem zahlreicher Tiere. Zwar sollte einem CBD-Öl in Form eines Nahrungsergänzungsmittels auch hier nicht die therapeutische Wirkung eines CBD-Präparates aus dem Medizinalhanf zugeschriebenwerden. Dennoch berichten auch Tierhalter immer wieder davon, dass sie bei ihren Tieren mit einem hochwertigen CBD-Öl gute Erfahrungen gemacht haben. Einige Vierbeiner, die unter Ängsten, Schmerzen und chronischen Entzündungen leiden, könnten demnach ebenso von den Inhaltsstoffen der Hanfpflanze profitieren.
Etliche Studien weisen ebenfalls darauf hin, dass CBD-Öl auch bei Tieren positive Effekte erzielen kann.

CBD-Öl für Säugetiere?

Da die meisten Säugetiere, also nicht nur der Mensch, ein endogenes Cannabinoidsystem aufweisen, sind sie aller Wahrscheinlichkeit nach auch empfänglich für die im CBD-Öl enthaltenen Cannabinoide und deren Wirkspektrum. Sowohl CB1-als auch CB2-Rezeptoren befinden sich auch bei vielen Tieren im Verdauungsapparat, im Gehirn, in weiteren Organen sowie im Nervensystem. Ebenso sind in der Haut vieler Säugetiere CB1- und CB2-Rezeptoren vorhanden.
Mit einem Endocannabinoidsystem ausgestattete Tiere können demnach, ähnlich wie der Mensch auch, im Bedarfsfall Cannabinoide selbst herstellen.

CBD-Extrakte scheinen unter anderem auch bei manchen Tieren folgende Effekte ausüben zu können:

  1. Entzündungen und Schmerzen reduzieren
    2. Ängste bekämpfen bzw. lösen
    3. Eine krebshemmende Wirkung ausüben
    4. Eine antibakterielle Wirkung zu besitzen
    5. Sich positiv auf Depressionen auswirken
    6. Eine nervenzellschützende Wirkung ausüben.

CBD und sein Einsatz bei Pferden

Pferde sind Fluchttiere. Sie rennen bei Gefahr weg, sofern sie es können. Traumatisierte, extrem schreckhafte Pferde leiden nicht selten unter regelrechten Panikattacken, während derer sie ihrem Reiter durchgehen können oder andere panische Verhaltensstörungen aufweisen. Dabei kommt es zu einer vermehrten Freisetzung verschiedener Hormone und anderer Substanzen, die eine schnelle Flucht begünstigen. Doch durch gerade diese Hormonfreisetzung kommt es erneut zu emotionalem Stress, welcher das Pferd nicht selten unter einer Art Dauerspannung (immer zur Flucht bereit) hält. Diesen Teufelskreislauf zu durchbrechen gelingt nicht immer und nur nach langer Zeit täglicher Übungen mit einer vertrauten Person. Pferdehalter, die einem traumatisierten Pferd regelmäßig CBD-Öl zuführen, sind jedoch von der beruhigenden Wirkung überzeugt und berichten, dass die angstvolle Dauerspannung, die oftmals auch schmerzhaft sein kann, sich dadurch nach und nach zu lösen beginnt. Ähnliches hört man auch immer wieder von Nutzern, die selbst CBD-haltige Produkte einnehmen und dann feststellen, dass sie sich nicht mehr so unter Strom und Stress, sondern eher erleichtert und entspannt fühlen.

CBD-Öl für Hunde

Viele Hunde leiden rassebedingt an äußerst schmerzhaften Beschwerden des Bewegungsapparates. So kommt es bei Schäferhunden häufig schon früh zu einer Hüftarthrose mit entzündlichen Prozessen und Fehlstellungen zu Lasten der Bewegungsfreiheit des betroffenen Hundes. In diesem Fall könnte ein Hund von CBD gleich doppelt profitieren. Denn erstens soll CBD eine stark antientzündliche Wirkung entfalten können und zweitens für eine Reduzierung der starken Schmerzen sorgen, die ein solches Beschwerdebild kennzeichnet. Im Erfolgsfall würde dies eine erhebliche Verbesserung der Lebensqualität des Hundes bedeuten. Im Falle einer Ellenbogenspondylose ist es ebenfalls vorstellbar, dass Cannabinoide schmerz- und entzündungslindernde Effekte ausüben könnten. Dies wäre zumindest ein Versuch wert, denkt man an die zahlreichen, teilweise gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen, die herkömmliche Schmerzmittel oftmals mit sich bringen.

Nicht für alle Hunde geeignet

Hunde mit dem seltenen Gendefekt MDR1 sollten kein CBD-Öl erhalten. Denn diese leiden an einer Unfähigkeit, bestimmte Substanzen zu verarbeiten. Hier ist es wichtig, den Tierarzt vor jeder Gabe eines Medikamentes oder Nahrungsergänzungsmittels um Rat zu fragen!

Vollspektrum CBD-Öl nicht für Katzen geeignet

Während für den Menschen ein hochwertiges Vollspektrum CBD-Öl äußerst empfehlenswert ist, sollten Katzen dieses unter keinen Umständen bekommen. Denn ein solches terpenhaltiges CBD-Produkt kann von Katzen nicht abgebaut und verwertet werden, da Katzen nicht über die nötigen Enzyme verfügen. Somit könnte ein solches Produkt zu Schäden an der Leber und den Nieren führen.
Ein reines CBD-Isolat dürfen Katzen zwar einnehmen, ein terpenhaltiges Vollspektrum CBD-Produkt jedoch nicht.

Die Einnahme von CBD-Öl bei Tieren

Darf das betreffende Tier jedoch ein niedrig dosiertes CBD-Öl einnehmen, sollte die bestmögliche Dosierung eines schwach konzentrierten Produktes ausgerechnet werden.
Hierbei ist das Gewicht des Tieres ausschlaggebend. Am besten wird das Öl dem Tier auf die Zunge geträufelt oder, wenn dies nicht funktioniert, dem Tier ins Futter gegeben.
Für Hunde empfiehlt sich eine Dosierung von 2 Tropfen pro 5 kg Körpergewicht. Bei Pferden wiederum sollte etwa eine Dosierung von 0,5 mg CBD pro kg Körpergewicht nicht überschritten werden.

Vollspektrum CBD-Öl für den Menschen das Beste

Nach wie vor ist für die Einnahme durch den Menschen ein hochwertiges Vollspektrum CBD-Öl jedoch das Sinnvollste. Denn hier entfaltet sich der wünschenswerte Entourage-Effekt, der sehr zum ganzheitlichen Wirkspektrum beiträgt. So gibt es bei vielen Gemeinsamkeiten zwischen Mensch und Tier doch auch einige Unterschiede, die es dringend zu beachten gilt.