CBD-Öl: Hoffnungsschimmer auch bei Alzheimer?

 

Nicht jeder wird im Alter dement oder bekommt gar Morbus Alzheimer, eine ganz besondere Form der Demenz. Demenz ist der Begriff für eine Beeinträchtigung der Gedächtnisleistung, des Denkvermögens oder weiterer Leistungen, die dem Gehirn zugeschrieben werden. So unterschiedlich die Ursachen ausfallen können, so unterschiedlich sind auch die verschiedenen Formen von Demenz. Wenn auch Morbus Alzheimer die bekannteste und gefürchtetste Form von Demenz ist, so ist sie doch längst nicht die einzige. Nicht immer lässt sich ein solcher Prozess vermeiden oder auch nur verlangsamen. Doch es gibt einige interessante Ansätze, die Hoffnung machen. Zu ihnen gehört die Behandlung mit CBD, dem Cannabinoid der Hanfpflanze, welches unter Anwendern von CBD-Öl bereits recht populär geworden ist.

 

Primäre und sekundäre Formen der Demenz

 

Zu den am häufigsten vorkommenden Formen der Demenz gehören:

  1. Der Morbus Alzheimer
  2. Die Vaskuläre Demenz
  3. Die Frontotemporale Demenz
  4. Die Lewy-Body-Demenz

Allen diesen Formen gemeinsam ist der Verlust geistiger Leistungsfähigkeit, wobei sich weitere, einzelne Symptome bei unterschiedlichen Demenzformen auch recht unterschiedlich zeigen können.

 

Bei einer primären Demenz kommt es schrittweise zu einem Absterben von Gehirnzellen, während die sekundäre Demenz als Folge beispielsweise einer Erkrankung, eines Nährstoffmangels oder seltener auch eines Unfalls anzusehen ist. Statistisch gesehen sind Frauen wesentlich häufiger von Demenz betroffen als Männer. Die primären Demenzformen gelten als nicht heilbar. Sekundäre Demenzformen, die unter anderem als Folge einer Erkrankung auftreten, können nach erfolgreicher Ursachenbehandlung mitunter geheilt werden.

 

Morbus Alzheimer gilt als am häufigsten vorkommende primäre Demenzform und geht, wie viele andere Demenzformen auch, mit einer Verhaltensänderung, oftmals auch mit Depressionen einher.

 

CBD bei Morbus Alzheimer

 

Statistisch gesehen erleiden etwa 30 Prozent der Menschen, die älter als 80 Jahre alt sind, an dieser Form der Demenz. Dabei kommt es zu einem Verlust an Neuronen im Gehirn, ausgelöst durch die Ablagerungen bestimmter Eiweißverbindungen.
Als Hauptrisiken gelten vor allem das Alter als solches, ferner dauerhaft zu hohe Cholesterinwerte, eine Verkalkung und Verengung der Gefäße und einige Faktoren mehr. Es kommt zu immer häufiger auftretenden Problemen mit dem Kurzzeitgedächtnis, dem Gefühl der Orientierungs- und Hilflosigkeit, Störungen der Kommunikation wie beispielsweise Wortfindungsstörungen und zu einem oftmals erschreckenden Wandel der Persönlichkeit des Betroffenen. Hinzu können depressive Phasen und eine Schwächung des Immunsystems kommen.
Morbus Alzheimer gilt als nicht heilbar und wird lediglich symptomatisch behandelt. Dies bedeutet, dass versucht wird, die unterschiedlichen Symptome in Schach zu halten, der Prozess jedoch unweigerlich voranschreitet.

 

Jüngste Forschungen mit dem Cannabinoid CBD aus der Hanfpflanze scheinen überraschende Ergebnisse mit CBD-basierter Medizin bei Alzheimer zu bringen.

 

Plaques als Ursache für Alzheimer-Demenz

 

Bei Morbus Alzheimer lagern sich im Gehirn bestimmte Proteine, sogenannte Plaques, ab. Diese Plaques, es handelt sich vor allem um Beta-Amyloid, werden mit dem Entstehen der Erkrankung in Zusammenhang gebracht. Wie und warum es zu dieser Plaquebildung- und Ablagerung kommt, ist bislang nicht gänzlich erforscht. Ob die Ernährung, Medikamente, genetische Dispositionen oder mehrere Faktoren zugleich eine Rolle spielen, kann bisher nicht eindeutig erwiesen werden. Forschungen mit CBD und weiteren Cannabinoiden aus der Hanfpflanze sollen hier vielversprechende Ergebnisse vorweisen können. So soll es unter der Behandlung mit CBD unter anderem zu einer Neutralisierung der Freien Radikale kommen, Entzündungen reduziert werden und das Gehirn vor allem von dem schädlichen Protein Beta-Amyloid befreit werden. Insgesamt scheint CBD, das bekannteste Cannabinoid im CBD-Öl, eine neuroprotektive, also nervenzellschützende, Wirkung zu besitzen.

 

CBD-Öl und die Wirkung von CBD bei Alzheimer

 

Die giftige Plaquebildung im Gewebe des Nervensystems des Gehirns gehen mit hochgradigen Entzündungen einher. Auch hier konnten Forschungen positive Ergebnisse mit den Cannabinoiden der Hanfpflanze erzielen. Diese sollen vor allem neuronenschädigende Entzündungen im Gehirn blockieren. Dr. David Schubert, der diese Studie 2008 leitete, vermutet, dass die Phytocannabinoide der Hanfpflanze, wie beispielsweise CBD ein hohes therapeutisches Potential im Hinblick auf eine Behandlung bei Morbus Alzheimer besitzen.

 

CBD-Öl im Kampf gegen Symptome

 

Auch wenn Morbus Alzheimer trotz aller Bemühungen und Forschungen nach wie vor nicht heilbar ist, so können, entsprechenden Forschungen zufolge, Cannabinoide wie CBD in Verbindungen mit weiteren Cannabinoiden der Hanfpflanze etliche Symptome lindern. Darunter auch psychische wie beispielsweise Depressionen, die oftmals bereits zu Beginn der Erkrankung auftreten. Ob sich durch die entzündungshemmenden und neuroprotektiven Eigenschaften von CBD eine bereits fortgeschrittene Erkrankung aufhalten lässt oder das Entstehen der Erkrankung gar verzögern oder vermeiden lässt, bleibt als Gegenstand weiterer Forschungen abzuwarten.

 

CBD-Öl und sein Einfluss auf die Durchblutung

 

Eine gute Durchblutung im Gehirn ist für die Gesundheit der Neuronen ebenfalls unerlässlich. Studien belegen, dass CBD die CB2-Rezeptoren anregen kann und auf diesem Weg auch einen positiven Einfluss auf die Durchblutung des Gehirns ausüben könnte. Dies kann sich ebenso unterstützend auf die Tätigkeit der Nervenzellen auswirken. Denn eine gute Durchblutung hat automatisch auch eine bessere Versorgung mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen zur Folge. Auch Anwender von CBD-Öl berichten immer wieder von einer verbesserten Konzentrations- und Leistungsfähigkeit nach der regelmäßigen Einnahme von CBD-Öl.

 

CBD-Öl und Studien zu Alzheimer und Demenz

 

Dank seiner zahlreichen Eigenschaften, die sich positiv und unterstützend auf das Nervengewebe des Gehirns auswirken, scheint Cannabidiol doch eine vielversprechende Substanz für an Alzheimer oder Demenz erkrankten Menschen sein zu können. Neben seiner angstlindernden und entspannenden Wirkung, ist auch sein positiver Einfluss auf Depressionen bei Alzheimer ein wichtiger Gegenstand entsprechender Forschungen.

 

Wenn auch hier weitere, evidenzbasierte Studien notwendig sind, um Vermutungen zu untermauern und sichere Belege für seine therapeutische Wirksamkeit zu finden, ist doch der ganzheitliche Ansatz dieser Forschungen unverkennbar.
Denn hier geht es vielmehr nicht um eine einzelne Substanz, sondern um eine synergistische Wirkung, die als „Entourage-Effekt“ bezeichnet wird. Einmal zeigen sämtliche Phytocannabinoide eine individuelle Wirkung und zum anderen ist die erwähnte synergistische Wirkung oftmals eine andere. Eine 2016 durchgeführte Studie, die an 11 Patienten mit Alzheimer-Demenz litten, zeigte nach einer Behandlung mit einem weiteren Cannabinoid eine signifikante Besserung von typischen Alzheimer-Symptomen an. Es ist also nicht das CBD allein, welches sich hier als hilfreich erweisen könnte. Durch die schonende Herstellung hochwertigen CBD-Öls ist dieser synergistische Effekt auch unter Anwendern von CBD-Öl bekannt und scheint in seriösen Studien immer wieder nachgewiesen zu werden. Alles in allem macht dies Hoffnung, dass es eines Tages doch zu einem Durchbruch in der Behandlung von Alzheimer und weiteren Demenzerkrankungen geben wird.

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar