CBD-Öl in der Gesundheitsküche

Wer CBD Öl kennt, weiß, dass dieses gerade über die Mundschleimhaut optimal resorbiert wird. Nicht zuletzt aus diesem Grund findet CBD auch immer häufiger Zugang in die gesundheitsbewusste Küche, wo es herkömmliche Gerichte tropfenweise aufpeppt. Denn der CBD-Extrakt ist bestenfalls in einem hochwertigen Hanfsamenöl aus biologischem Anbau gelöst, welcher an sich schon voller gesunder Inhaltsstoffe steckt. Hanfsamen strotzen nur so voller Proteine und anderer wertvoller Vitalstoffe, die auch in einem guten CBD-Öl neben dem Cannabidiol noch enthalten sind. Der nicht immer ganz angenehme Geschmack der Tropfen wird durch die jeweiligen Zutaten überdeckt, so dass auch der kulinarische Genuss nicht beeinträchtig wird.

Wichtige Faktoren beim Kochen mit CBD-Öl

  1. Die optimale Temperatur

Die Temperatur ist ein wesentlicher Faktor beim Kochen und Backen mit CBD-Öl. So sollten die Temperaturen auf keinen Fall 160°C übersteigen, da dies ansonsten zu Lasten der Qualität der Inhaltsstoffe geht. Außerdem kann es unter zu starker Hitzeeinwirkung zu einer Geschmacksbeeinträchtigung und Entwicklung unangenehmer Bitterstoffe kommen. Deshalb scheint es am sinnvollsten, das CBD-Öl erst nach dem Kochen oder auch Backen tropfenweise hinzuzufügen.

Cannabidiol ist fettlöslich

Der fertige CBD-Extrakt ist fettlöslich, was auch beim Kochen beachtet werden sollte. Denn wenn das CBD-Öl nicht als öliger Film auf dem Essen bleiben soll, muss es am besten mit fetthaltigen Nahrungsmitteln gemischt werden. Für die optimale Anreicherung mit CBD-Öl sind deshalb besonders Salatsaucen sowie Marinaden geeignet. Fett ist ohnehin weit mehr als nur ein Geschmacksträger: Jeder Mensch benötigt dringend ungesättigte Fettsäuren, die der Organismus nicht selbst produzieren kann. Gerade Hanfsamenöl weist einen großen Anteil wertvoller ungesättigter Omega-3-Fettsäuren auf. Neben dem CBD sind auch einige der wichtigsten Vitamine, wie beispielsweise das Betacarotin, fettlöslich. Das heißt, sie können nur mit ausreichend Fett zusammen verwertet werden.

CBD-Öl für süße und pikante Speisen

CBD-Öl besitzt ein etwas bitteres Aroma. Daher empfiehlt es sich, es vor allem zu süßen und pikanten Speisen zuzugeben, die ebenfalls ein ausgeprägtes Aroma besitzen. In Süßspeisen wie Kuchen oder auch im Nachtisch, der bei eher niedrigen Temperaturen zubereitet wurde, kommt der gewöhnungsbedürftige Eigengeschmack nicht so sehr zur Geltung. Auch in scharfen Curry-Gerichten fällt der Eigengeschmack des CBD-Öls nicht sehr auf. Smoothies gehören ebenfalls zu den kulinarischen Delikatessen aus der Gesundheitsküche, deren Geschmack durch einige wenige Tropfen CBD-Öl nicht allzu sehr beeinträchtigt wird. Wichtig ist lediglich, dass dem Smoothie ein wenig Fett, beispielsweise in Form von Kokosöl, beigegeben wird, damit das CBD-Öl sich darin besser lösen kann.

Beim CBD-Öl kommt es auf die Qualität an

Die Hanfpflanzen für ein hochwertiges CBD-Öl sollten nach Möglichkeit aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. Denn Hanfpflanzen ziehen mit ihren langen Pfahlwurzeln Schadstoffe aus dem Boden, weshalb gerade der herkömmliche Nutzhanf in der Landwirtschaft oftmals als Bodenverbesserer angebaut wird. Aus der biologischen Landwirtschaft stammende Hanfpflanzen sind dagegen robuste und gesunde Pflanzen, die auch nicht zusätzlich mit Insektiziden und Pestiziden behandelt werden und auf bereits gesunden Böden wachsen. Die Ernte und vor allem die Weiterverarbeitung des Pflanzenmaterials unterliegen strengen Auflagen, die nicht selten für den Bauern und Hersteller von CBD-Öl aus biologischer Landwirtschaft mit zusätzlichen Kosten verbunden sind. Daher weisen besonders hochwertige Hanfsamen- und CBD-Produkte meist einen höheren Preis auf als Extrakte von minderer Qualität.

Anwendungsmöglichkeiten für CBD-Öl in der Gesundheitsküche

Da sich eher kalt oder nicht zu heiß zubereitete Speisen für die Anreicherung mit CBD-Öl eignen, können auch einem pikanten Salatdressing einige wenige Tropfen CBD-Öl zugegeben werden. Zu Saucen und Terrinen kann das CBD-Öl nachträglich, also kurz vor dem Servieren, gegeben werden, damit die Inhaltsstoffe durch die Hitzeeinwirkung nicht an Qualität verlieren. Ebenso passen die öligen Tropfen zu diversen pikanten Brotaufstrichen, Humus und vor allem auch den zahlreichen Pflanzendrinks aus der indischen Gesundheitsküche. Ob die sogenannte „Goldene Milch“ aus Kurkuma, ein entspannender Ashwagandha-Drink am Abend oder ein anderes fetthaltiges Getränk aus dem Ayurveda: Hier ergänzen die CBD-Tropfen wunderbar die entspannende Wirkung und fallen auch geschmacklich nicht zu sehr ins Gewicht. Bekannt ist auch die sogenannte CBD-Butter, die zusätzlich mit Kräutern und Chilipulver angereichert und in der kalten Küche vielfach Verwendung finden kann.

Tipps zur Aufbewahrung von CBD-Öl

Cannabidiol ist besonders gegenüber Hitze und Licht sehr empfindlich und sollte deshalb nur dort aufbewahrt werden, wo es eher kühl und dunkel ist. Zahlreiche Cannabinoide verlieren ansonsten ihre Wirkkraft und der Geschmack wird durch den Abbauprozess noch unangenehmer. Hier ist auf sorgfältige und sachgemäße Aufbewahrung zu achten, damit es nicht zu einem Qualitätsverlust des CBD-Öls kommt. Bei entsprechender Sorgfalt hat der Anwender jedoch ein hochwertiges CBD-Öl von bester Qualität, welches er entweder als Tropfen direkt einnehmen oder auch für seine Gesundheitsküche verwenden kann.