CBD und sein Einfluss auf das kardiovaskuläre System

Die Phytocannabinoide der Hanfpflanze scheinen sich günstig auf das Herz-Kreislauf-System auswirken zu können. Diesbezügliche Tierversuche belegen, dass besonders das Cannabinoid CBD, welches der Hauptbestandteil von CBD-Öl ist, eine günstige Wirkung auf das kardiovaskuläre System ausüben kann. Berichten der „American Society for Clinical Investigation“ zufolge könnte sich das Cannabinoid CBD unter anderem blutdrucksenkend und gefäßentspannend auswirken. Selbst auf Bluthochdruck mit erhöhter Herzfrequenz und weitere Beschwerden des kardiovaskulären Systems soll Cannabidiol einen positiven Einfluss haben.

Hilft CBD bei primärem Bluthochdruck?

Welche Ursachen dem primären Bluthochdruck zugrunde liegen, konnte bisher noch nicht eindeutig geklärt werden. Neben einer angeborenen Veranlagung spielen beim Bluthochdruck, der nicht durch eine weitere Vorerkrankung verursacht wird, vermutlich eine ungesunde Lebensweise mit einseitiger Ernährung sowie hormonelle Prozesse eine Rolle.
Auch seelische Belastungen und Stress, der ja nicht grundsätzlich vermieden werden kann, gelten als mögliche Ursache für die Hypertonie.
Denn gerade Stress wirkt sich auf das sympathische Nervensystem aus, was wiederum zu einer krankhaften Erhöhung des Blutdrucks führen kann. CBD jedoch ist für seine entspannende Wirkung bekannt, da es einen Einfluss auf die Ausschüttung wesentlicher Neurotransmitter und somit ebenfalls auf die Anspannung der Blutgefäße und die Höhe des Blutdrucks ausübt.

Die Rolle des Cortisols bei der Entstehung des Blutdruckhochdrucks

Cortisol ist ein Hormon, das vom Körper bei Bedarf selbst hergestellt werden kann. Unter Stress kommt es zu einer erhöhten Produktion von Cortisol. Dies führt vor allem zu einer Verengung der Arterien und somit ebenso für eine Blutdrucksteigerung. Für einen kurzen Zeitraum hat dies keine negativen gesundheitliche Folgen. Im Gegenteil: Der Sinn dieses Mechanismus lag ursprünglich in einem schnelleren Reaktionsvermögen bei Lebensgefahr, der der Mensch früher oftmals ausgesetzt war, beispielsweise bei einem Zusammenstoß mit einem Raubtier. Ein vorübergehend erhöhter Cortisolspiegel ist also eher positiv zu bewerten. Heute ist Stress jedoch eher ein Dauerzustand, als eine Ausnahme. Somit kommt es durch unseren heutigen Alltagsstress- und Druck zu einem oftmals dauerhaft hohen Cortisolspiegel. Dieser bewirkt unter anderem, dass es durch die ständige Verengung der Arterien zu einem ebenso dauerhaften Bluthochdruck kommt, der dann wiederum zahlreiche gesundheitsschädigende Folgen hat.

CBD und sein Einfluss auf Cortisol

Cannabidiol bindet nicht nur an verschiedene Rezeptoren des Endocannabinoidsystems. Es verursacht damit auch die Ausschüttung oder gegebenenfalls Reduzierung wichtiger Neurotransmitter und Hormone, zu denen auch das Cortisol gehört, welches wiederum bei vielen Stoffwechselprozessen eine wesentliche Rolle spielt. Placebokontrollierte Doppelblindstudien mit Cannabidiol scheinen zu belegen, dass CBD eine Senkung des Cortisolspiegels zur Folge haben kann. Es scheint sich hierbei regulierend auf die Homöostase auszuwirken und für ein gesundes Gleichgewicht zwischen zu viel und zu wenig Cortisol und anderer Hormone und Neurotransmitter zu sorgen.

CBD und das kardiovaskuläre Gefäßsystem

Auch auf das kardiovaskuläre Gefäßsystem soll CBD, welches vor allem durch das beliebte CBD-Öl bekannt wurde, eine positive Wirkung haben. Denn die Einnahme von hochdosiertem CBD scheint eine Blutgefäßerweiterung und Entspannung der Blutgefäßwände zur Folge zu haben, was sich wiederum günstig auf die Höhe des Blutdrucks auswirken kann. Sowohl der Ruheblutdruck als auch stressbedingt erhöhter Blutdruck könnte sich hierdurch gut beeinflussen lassen.

Bekämpft CBD die Ursachen von Bluthochdruck?

CBD, welches als natürlicher Bestandteil von CBD-Öl gilt, könnte demnach eventuell ein therapeutisches Potential besitzen, das sich für die Begleitbehandlung primären Bluthochdrucks eignet. Noch müssen weitere Forschungen auf diesem Gebiet die Annahme über eine blutdrucksenkende Wirkung von CBD und seinen gesundheitlichen Nutzen für das kardiovaskuläre System untermauern. Fest steht aber auf jeden Fall, dass CBD bzw. hochwertiges CBD-Öl keine Nebenwirkungen mit sich bringt und auch keinen Sucht- oder Gewöhnungseffekt nach sich zieht, was vor wenigen Monaten selbst die WHO bestätigt hat. Außerdem bekämpft CBD hierbei in erster Linie die Ursachen und nicht nur die Folgen eines vor allem stressbedingten Bluthochdrucks.

Therapeutischer Nutzen nicht gänzlich erforscht

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das Cannabinoid CBD bislang allgemein unterschätzt und sein möglicher therapeutischer Nutzen wahrscheinlich noch nicht gänzlich genutzt wird. Zukünftige Forschungen und Untersuchungen sind nötig, um sein volles Wirkspektrum zu erfahren und nutzen zu können. In der Zwischenzeit wird es jedoch immer mehr interessierte Anwender von CBD-Öl geben, die sich über die Cannabinoide der Hanfpflanze und ihre Einsatzmöglichkeiten informieren und sich über ihre positiven Erfahrungen austauschen. Nicht selten sind es ja die persönlichen Erfahrungen, die überzeugen und nicht empirische Beweise, die oftmals lange auf sich warten lassen.