Gehirnzellen

Der Aufbau der Gehirnzellen

Auch das Gehirn besteht aus unterschiedlichen Zellen. Zu den wichtigsten Gehirnzellen gehören die Nervenzellen, die als Neurone bekannt sind. Etwa 200 Milliarden dieser Nervenzellen gibt es im menschlichen Gehirn. Eine Nervenzelle besteht aus dem Zellkörper sowie seinen Nervenzellfortsätzen, die als Dentriten bezeichnet werden und teilweise bis zu einem Meter lang werden können. Neben diesen gibt es noch den als Axon bezeichneten Achsenzylinder. An den Enden der Axone, den sogenannten Endplatten, sind die Synapsen ansässig. Hier kommt es zu Kontakten und Austausch von Neurotransmittern mit Nachbarzellen. Über diese Synapsen kommt es jedoch nicht nur zu Verbindungen der direkt benachbarten Zellen, sondern ebenso zu Verbindungen mit anderen Körperbereichen. Kaum zu glauben, dass auch CBD, wie man es vom CBD-Öl her kennt, Einfluss auf dieses komplexe System ausüben kann.

Über die Synapsen kommt es also zum Austausch unterschiedlicher Botenstoffe, Neurotransmitter genannt. Wichtiger als die Anzahl der Neuronen in einem Bereich ist die der Synapsen pro Nervenzelle, da von dieser die Anzahl der Informationsübermittlungen abhängt. Neurone besitzen eine Umhüllung von bestimmten Zellen, den Gliazellen. Diese werden je nach ihrer Funktion aufgeteilt in


    • Astrozyten,
    • Oligodendrozyten,
    • Ependymzellen und
    • Mikrogliazellen.

Während Astrozyten am Stoffwechsel, am Aufbau der sogenannten Blut-Hirn-Schranke und der Versorgung des Gehirns beteiligt sind, handelt es sich bei den Oligodendrozyten um die Markscheiden der Nervenzellfortsätze. Die Ependymzellen wiederum kleiden das Innere der einzelnen Gehirnkammern aus. Die aus dem Knochenmark stammenden Mikrogliazellen sind bei der Infektabwehr des Immunsystems beteiligt.

Das neuroprotektive CBD

Selbstverständlich können auch die unterschiedlichen Gehirnzellen durch Unfälle, Gifte, Krankheitserreger oder andere Schädigungen in Mitleidenschaft gezogen werden. Interessanterweise soll CBD eine neuroprotektive, also nervenzellschützende Wirkung besitzen und die Neuronen vor altersbedingten Schäden bewahren können. Zudem soll es ebenfalls altersbedingten Schlaganfällen und kognitivem Abbau vorbeugen können. Einer Studie mit Wüstenrennmäusen zufolge sollen innerhalb dieser Studie sogar die Folgen einer ischämischen Verletzung durch CBD geringer ausgefallen sein als bei den Tieren, die kein Cannabidiol bekamen. Dies scheint die Neuronen schützende Wirkung von CBD, welches auch im CBD-Öl enthalten ist, gerade nach einem erfolgten Schlaganfall einmal mehr zu bestätigen.

Mögliche Folge einer Unterversorgung von Gehirnzellen: Der ischämische Schlaganfall

Schlaganfälle sind eine häufige Todesursache und ziehen nicht selten neurologisch bedingt körperliche Einschränkungen nach sich.
Nicht jeder Überlebende eines Schlaganfalls erholt sich wieder vollständig. Viele Patienten können nach einem Schlaganfall kaum mehr sprechen, laufen oder sich im Alltag selbstständig versorgen. Da es bis heute wenig Behandlungsmöglichkeiten für die Betroffenen gibt, wären auch alternative Behandlungsmethoden eine willkommene Möglichkeit, die Lebensqualität im Alltag der Patienten zu verbessern. So haben neueste Studien beispielsweise ergeben, dass die Lebensqualität Betroffener möglicherweise durch die Einnahme von eher höher dosiertem CBD-Öl verbessert werden könnte.

Zu einem Schlaganfall kommt es, wenn in unterschiedlichen Bereichen des Gehirns die lebensnotwendige Blutzufuhr unterbrochenen wird und dadurch die Nährstoffe und Sauerstoff die Gehirnzellen nicht mehr erreichen können. Als Folge davon treten meist schwere Schädigungen auf. Je länger dieser Zustand andauert, desto mehr Gehirnzellen sterben ab, was meist zu Langzeitschäden führt. Eine solche Unterversorgung des Gehirns stellt einen medizinischen Notfall dar und endet nicht selten auch tödlich. Es gilt, die Blutversorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen, um mögliche Langzeitschäden zu verhindern. Oftmals dauert es jedoch mehrere Monate oder gar Jahre, bis sich Betroffene von einem Schlaganfall vollständig oder teilweise erholt haben.

Die Ursachen einer plötzlichen Unterversorgung der Gehirnzellen

Zu einem ischämischen Schlaganfall kommt es in der Regel, wenn die Blutzufuhr zu einem bestimmten Bereich des Gehirns unterbrochen wird. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn ein Blut- oder Cholesteringerinnsel im Gehirn den Blutfluss in den Arterien blockiert. Ist eine Arterie erst einmal verstopft, wird die betroffene Region nicht mehr mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt.
Innerhalb weniger als drei Minuten ersticken die Nervenzellen (Neuronen) im Gehirn und sterben ab. Dieser Tod der so wichtigen Gehirnzellen ist unwiderruflich, da sich keine neuen Neuronen mehr bilden bzw. nachwachsen. Je nach betroffener Hirnregion, ist mit unterschiedlichen Folgen zu rechnen.
Ist beispielsweise die für die Sprache zuständige Hirnregion betroffen, verliert der Betroffene die Fähigkeit, zu kommunizieren.

Als häufige Ursachen bzw. Risiko für die Bildung eines solchen Gerinnsels, welches zu einem Absterben der Gehirnzellen und damit zu einem Schlaganfall führen kann, sind unter anderem folgende Faktoren im Gespräch.


    • Starkes Übergewicht
    • Übermäßiger Alkoholkonsum
    • Mangelhafte körperliche Betätigung
    • Exzessiver Drogenmissbrauch
    • Jahrelanges Rauchen
    • Ein dauerhaft erhöhter Cholesterinspiegel
    • Schlecht eingestellter Diabetes mellitus
    • Schlecht eingestellter Bluthochdruck
    • Diverse Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Im Gegensatz zum hämorrhagischen Schlaganfall, bei dem es zu einem Platzen einer betroffenen Arterie kommt und der deshalb fast immer tödlich endet, haben Betroffene nach einem ischämischen Schlaganfall eine gute Chance ins Leben zurückzukehren und dann mögliche Risiken zu senken.

Symptome, die auf Schlaganfall deuten:


    • Schwierigkeiten beim Sprechen oder Verstehen von Gesagtem
    • Missempfindungen, die in der Regel auf einer Seite des Körpers auftreten
    • Starke Kopfschmerzen
    • Unerklärliche und plötzlich auftretende Sehstörungen
    • Lähmungen an Gesicht, Armen oder Beinen
    • Schwierigkeiten bei der Fortbewegung

Nach dem Schlaganfall kommt es häufig zu andauernden Folgeerscheinungen wie beispielsweise:


    • Einseitige Schwierigkeiten bei der Wahrnehmung und Bewegung
    • Nervenschmerzen
    • Massive Schluckbeschwerden
    • Anhaltende Schwierigkeiten beim Sprechen
    • Taubheit bzw. Kribbelgefühle (Ameisenlaufen) in den Gliedmaßen
    • Partieller Verlust des Gedächtnisses
    • Eventuell Verhaltensveränderungen und Unfähigkeit, sich selbst zu versorgen
    • Leichte bis schwere Depressionen
  1. CBD bei der Unterstützung geschädigter Gehirnzellen

CBD soll die Gesundheit der Neuronen nachhaltig verbessern können, indem es den Kalziumionen-Transport, der für das Aussenden elektrischer Impulse benötigt wird, sowie den Neuronen-Stoffwechsel unterstützt. So soll Cannabidiol, welches sowohl in hoch dosierten medizinischen Präparaten als auch im Vollspektrum CBD-Öl die Hauptrolle spielt, sogar die Zelltod-Rate positiv beeinflussen, indem es den Gesundungsprozess geschädigter Neuronen unterstützt. Dies könnte für die Behandlung von Patienten mit einem unfallbedingten Schädel-Hirn-Trauma oder nach einem Schlaganfall, aber auch mit altersbedingten Schäden von Interesse sein.

  1. CBD als Antioxydans

Sämtliche Körperzellen, auch Gehirnzellen, benötigen Nährstoffe und Sauerstoff, um leben zu können. Diese werden mit dem Blut den Zellen zugeführt. Bei Sauerstoffmangel kommt es zur Produktion giftiger Stoffwechselprodukte. Es entstehen sogenannte Freie Radikale, die die Zellstrukturen schädigen, um ihre instabile Struktur aufrecht zu erhalten und zu stabilisieren. CBD, wie es auch in einem hochwertigen CBD-Öl enthalten ist, wirkt als Antioxydans. Diese helfen, die Freien Radikale vorab zu stabilisieren, bevor diese im Körper Schäden anrichten können. Gerade nach einem Schlaganfall sind solche oxidativen Schäden ein Hauptproblem der Folgen eines Schlaganfalls. Ein qualitativ hochwertiges Vollspektrum CBD-Öl kontrolliert biologischer Herkunft enthält Antioxidantien in hoher Konzentration. Diese helfen dabei, die Neuronen, also wichtige Gehirnzellen, vor den Schäden Freier Radikale zu schützen.

  1. CBD als Unterstützung für die Blutzufuhr im Gehirn

Der für den Duft und das Aroma der Hanfpflanze verantwortliche Terpen-Anteil im CBD soll den Blutfluss im Gehirn ebenfalls verbessern.
Auch durch seine regulierende Wirkung auf die sogenannten Serotonin-Rezeptoren soll es zu einer Verbesserung der Blutzufuhr im Gehirn kommen.

  1. CBD als Unterstützung bei hohem Blutdruck

Langanhaltender Bluthochdruck gilt als einer der Hauptursachen für Schlaganfälle und sollte unbedingt gezielt behandelt werden. Eine klinische Studie hat ergeben, dass eine Cannabidiol-Dosis von 600 Milligramm den Wert des Ruheblutdrucks um 6 mmHg senken konnte.

Cannabidiol, Terpene, Flavonoide und weitere wertvolle Inhaltsstoffe der Hanfpflanze, die ein hochwertiges CBD-Öl ausmachen, wirken synergistisch und können somit, Studien zufolge, neurologische Funktionen der Gehirnzellen unterstützen.