Schmerzen allgemein

Die Einnahme von CBD-Öl bei Schmerzen

Schmerzen sind immer als ein Warnsignal des Körpers zu betrachten, der uns damit auf etwas hinweisen möchte, was unsere Aufmerksamkeit benötigt. Schmerzen sollten also niemals einfach wegtherapiert werden, ohne dass nach den genauen Ursachen geforscht wird. Doch genau dies geschieht recht oft mit verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln, die zudem häufig noch jede Menge Nebenwirkungen und zum Teil einen Gewöhnungseffekt aufweisen. Manchmal gewöhnt sich der Organismus aber auch an Schmerzen selbst. Denn der Körper besitzt eine Art Schmerzgedächtnis. So kommt es auch immer wieder vor, dass Menschen unter chronischen Schmerzen leiden, obwohl die organische Ursache schon längst beseitigt ist. Dies gilt mittlerweile sogar als eigenständiges Krankheitsbild mit dem Namen Schmerzkrankheit oder Schmerzsyndrom.

Herkömmliche Schmerzmittel helfen hier wenig, so dass es dringend geraten sein kann, nach Alternativen in der Behandlung zu suchen, die möglichst keine oder kaum Nebenwirkungen verursachen.

CBD-Öl und die Rolle des Endocannabinoidsystems bei den häufigsten Schmerzarten

Die meisten Menschen mit chronischen Schmerzen klagen immer wieder über Kopf- und Rückenschmerzen. Viele Mediziner, sowohl in der Schulmedizin als auch naturheilkundlich orientierte Ärzte, empfehlen hier multifunktionale Therapieansätze. Denn nicht immer hilft eine einseitig orientierte, fachspezifische Therapie. Vor allem Bereiche, die einen Einfluss auf das Cannabinoidsystem des Menschen vermuten lassen, werden immer häufiger als begleittherapeutische Maßnahmen empfohlen.

Das Endocannabinoidsystem des Menschen weist zahlreiche Rezeptoren auf, die sich unter anderem auch im Gehirn und gesamten Nervensystem befinden. Besonders die Schmerzweiterleitung und die Schmerzverarbeitung werden maßgeblich durch das körpereigene Cannabinoidsystem beeinflusst. Denn die körpereigenen Cannabinoide binden bei Bedarf an die Rezeptoren und wirken unter anderem auf das Schlafbedürfnis, den Appetit und eben auch auf das Schmerzempfinden ein.

Da die im CBD-Öl befindlichen Cannabinoide ebenso an die vorhandenen Rezeptoren binden können und somit einen positiven Einfluss auf das Schmerzempfinden ausüben sollen, wird auch immer häufiger CBD-Öl als begleitende Therapie bei der Behandlung chronischer Schmerzen empfohlen.

Der Einfluss von CBD auf das körpereigene Cannabinoid Anandamid

Vielen Sportlern ist das sogenannte „Läufer- oder Sportlerhoch“ bekannt, das sich oft während und nach eines anstrengenden Ausdauertrainings einstellt und von einem euphorischen Gefühl der Freude begleitet wird. Während man früher dachte, dieses Hoch sei den körpereigenen Endorphinen zuzuschreiben, weiß man heute, dass hauptsächlich der Fettsäure-Neurotransmitter Anandamid dafür verantwortlich ist. Dieser kursiert während des Trainings und sogar längere Zeit danach im Blut des Sportlers und wurde erstmals im Jahre 1992 durch das Team rund um den israelischen Forscher Raphael Mechoulam gefunden. Der Name Anandamid ist im Sanskrit gebräuchlich und hat die Bedeutung von Glückseligkeit. Ein recht passender Name für einen Neurotransmitter, der sich nachweislich an die CB1- und CB2-Rezeptoren binden und so beispielsweise einen Einfluss auf das Nervensystem haben soll. Interessanterweise ähnelt Anandamid einem recht bekannten Cannabinoid der Hanfpflanze, welches ebenfalls für seine psychoaktive Wirkung bekannt geworden ist.

Anandamid hat als Endocannabinoid noch einen weiteren Namen erhalten, der aufgrund seiner Struktur und seines Aufbaus N-Arachidonylethanolamid lautet.

Was Anandamid im Körper bewirkt

Anandamid beeinflusst im Körper unter anderem auch das Schmerzempfinden, weshalb Hochleistungssportler oft noch trotz schmerzhafter Verletzungen in der Lage sind weiterzumachen. Vor allem hat Anandamid einen Einfluss auf das Belohnungssystem, welches im Gehirn ansässig ist. Hier kommt es durch seinen Einfluss zu intensiven Freudegefühlen, welche andere unangenehme Empfindungen wie beispielsweise Schmerzen völlig verdrängen. Sportliche Betätigung, insbesondere Ausdauersport, soll unter anderem die Produktion von Anandamid also fördern.

Wie Anandamid auf- und abgebaut wird

Um Anandamid produzieren zu können, wird im Körper vor allem die Vorstufe N-Arachidonolyphosphatidylethanolamin benötigt. Für die Herstellung dieser Vorstufe jedoch ist ein bestimmtes Enzym verantwortlich. Dieses wird für die Bindung von Arachidonsäure mit einem speziellen Amin benötigt. Doch wenn mit der Nahrung zu wenig Arachidonsäure in den Organismus gelangt, kann dieser nicht ausreichend Anandamid produzieren.

Der Abbau wird ebenfalls durch ein Enzym gefördert. Dieses Enzym mit dem Namen Fettsäureamidhydrolas bewirkt eine Aufspaltung von Anandamid, so dass dieses wieder in die Bestandteile Arachidonsäure und Ethanolamin zerfällt. Anandamid gilt als fettlöslich und wird dadurch auch extrem schnell abgebaut wird, so dass seine Wirkung manchmal nur von kurzer Dauer ist.

Die Beziehung zwischen Anandamid und den Cannanbinoiden der Hanfpflanze

Da Anandamid eine markante Ähnlichkeit mit einem in der Hanfpflanze enthaltenen Cannabinoid aufweist, wird vermutet, dass ein CBD-Öl, welches das volle Spektrum wertvoller Cannabinoide enthält, einen ebensolchen positiven Einfluss auf das körpereigene Cannabinoidsystem aufweist.

Es ist zu vermuten, dass Menschen mit einem Mangel an körpereigenen Cannabinoiden, durch diesen Mangel bedingt, vermehrt an depressiven Phasen und/oder chronischen Schmerzen leiden. Die Cannabinoide der Hanfpflanze könnten demnach eine Möglichkeit bieten, diesen Mangel an Endocannabinoiden zu kompensieren.

Zudem weisen bereits einige Studien darauf hin, dass CBD den Abbau des endogenen Anandamids verlangsamen könnte. Dies hätte zur Folge, dass das Anandamid für einen längeren Zeitraum vorhanden wäre und seine schmerzstillende und Euphorie fördernde Wirkung auch über längere Zeit entfalten könnte. CBD scheint also einen Einfluss auf diesen Neurotransmitter bzw. dieses Endocannabinoid ausüben zu können.
Gerade Menschen mit chronischen Schmerzen könnten so von der Wirkung sowohl des CBDs und weiteren Cannabinoiden der Hanfpflanze als auch von der Wirkung des Anandamids profitieren.

CBD-Öl ist längst kein Geheimtipp mehr

Auch die entzündungshemmende Wirkung von CBD lässt sich in den Studien rund um die Hanfpflanze immer mehr belegen. Kein Wunder also, dann auch CBD-Öl immer mehr bei entzündungsbedingten Schmerzen zum Einsatz kommt. Denn nicht selten verursachen latent vorhandene Entzündungen immer wieder aufflammende Schmerzen, für die anfangs nicht immer eine Ursache gefunden werden kann. Solche Schmerzen dennoch abklären zu lassen und Ursachenforschung zu betreiben, ist sehr wichtig. Denn nicht immer stecken harmlose Ursachen dahinter. Sind die Ursachen jedoch bekannt oder konnten auch nach zahlreichen Untersuchungen nicht ermittelt werden, spricht kaum etwas dagegen, in Absprache mit dem behandelnden Arzt, zu pflanzlichen Mitteln wie beispielsweise CBD-Öl zu greifen. Immer wieder berichten begeisterte Anwender von Erfolgen, die sie der Einnahme eines hochwertigen Vollspektrum CBD-Öls zuschreiben. Wer von einem vollwertigen CBD-Öl spricht, meint in der Regel ein Vollspektrum CBD-Öl aus biologischem Anbau. Einer dieser begeisterten Anwender eines solchen CBD-Öls ist der britische Rockmusiker „Ozzy Osbourne“ der konsequent alle harten Schmerzmittel oder gar Drogen von sich wies, nachdem er sich bei einem häuslichen Unfall so schwer verletzt hatte, das er nicht auf Tour gehen konnte.

Dies nahm ihn auch seelisch sehr mit und Ozzy begann, den Angaben seiner Frau Sharon zufolge, neben der Physiotherapie auch täglich CBD-Öl einzunehmen. Sie war es auch, die im Interview verlauten ließ, dass er außer dem CBD-Öl keine weiteren Schmerzmittel mehr benötigen würde.

CBD-Öl – ein Nahrungsergänzungsmittel ganz besonderer Art

Aus dem Medizinalhanf werden CBD-haltige Arzneimittel hergestellt, die unter anderem bei frühkindlicher Epilepsie, Multipler Sklerose und auch starken Schmerzen verschrieben werden. Doch auch ein CBD-haltiges Nahrungsergänzungsmittel soll, wie Anwender gern berichten, die Lebensqualität erheblich beeinflussen und lässt ebenfalls positive Effekte vermuten. Daher nehmen immer mehr Menschen, die beispielsweise unter Kopf- und Rückenschmerzen oder Frauen, die unter Regelschmerzen leiden, CBD-Öl ein.

Immerhin soll CBD neben diesen chronischen Schmerzen auch bei durch Arthritis bedingten und anderen Schmerzen hilfreich sein. Für Schmerzen, die durch eine Überbeanspruchung oder Sportverletzung hervorgerufen wurden, soll CBD auch äußerlich angewandt werden können. Einige Studie bestätigen, dass CBD-Öl auch immer häufiger von Sportlern eingenommen und weiterempfohlen wird, da es nicht nur bei der Schmerzbewältigung hilft, sondern auch die Regeneration des Organismus fördert.  Zudem bestätigte auch die WHO, dass CBD weder Süchte erzeugt noch auch nach längerer Einnahmedauer einen Gewöhnungseffekt zur Folge hat.  Beides kann man von den meisten verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln leider nicht immer sagen.