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Cannabispflanze als Arzneimittel

Was ist CBD?

CBD steht für Cannabidiol, welches ein natürlicher Bestandteil der Hanfpflanze ist. Sobald es in einem Öl enthalten ist, spricht man von CBD-Öl. Deshalb ist es ratsam, vor dem Kauf eines Öls den CBD-Anteil zu überprüfen. Eine starke Abgrenzung findet zum Hanföl statt, das nur aus Hanfsamen hergestellt wird – diese liefern allerdings kein wertvolles CBD. CBD-Öl enthält nie mehr als 0,2 % THC und hat daher nichts mit dem umgangssprachlichen und illegalen “Gras” zu tun. Es ist in Deutschland für jeden frei zugänglich und legal erhältlich.

Schon lange vor Christus wurde die Cannabispflanze für verschiedene Beschwerden als Heilmittel verwendet. Dazu zählten Rheuma, Gicht, Frauenkrankheiten und Verstopfungen. Auch in den Büchern von Hildegard von Bingen wird die Verwendung von Cannabis zur Beruhigung, Schmerz- und Krampflinderung beschrieben. In zahlreichen Studien werden die positiven Auswirkungen der Cannabispflanze belegt. Anwendungsgebiete, bei denen Cannabis deshalb zum Einsatz kommt, sind heute u. a. Angstzustände und Panikattacken, Übelkeit sowie chronische Schmerzzustände.

Herstellung

Die Hanfpflanze (Cannabis) enthält über 480 Inhaltsstoffe, zu denen auch Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabinoid (CBD) zählen. Das THC wird dabei hauptsächlich aus den weiblichen, unbefruchteten Blütenständen gewonnen. Wegen seiner berauschenden Wirkung ist es in Deutschland illegal. CBD hingegen hat keinerlei Rauschwirkung auf den menschlichen Körper und wird durch die Extraktion mittels CO² oder Alkohol gewonnen. Anschließend wird es einer Tinktur oder einem Öl zugesetzt, um die Inhaltsstoffe natürlich zu erhalten.

Rechtslage in Deutschland

CBD ist laut §2(3) des deutschen Arzneimittelgesetzes ein Nahrungsergänzungsmittel.

CBD vorbeugend nehmen

Auch wenn keine Beschwerden bestehen, kann CBD-Konsum als Präventivmaßnahme sinnvoll sein.

Medizinisches Cannabis

Was steckt dahinter?

Im Gegensatz zu allgemeinmedizinischen Medikamenten bringt Cannabis sehr viel weniger Nebenwirkungen mit sich. Ständig kommt es in der Forschung zu neuen, positiven Erkenntnissen der Heilpflanze. Beim Kauf von Produkten mit Cannabis sollte allerdings darauf geachtet werden, dass diese aus rein pflanzlichen Inhaltsstoffen bestehen.

Medizinisches Cannabis

Kann Cannabis gegen Krebs helfen?

Im Frühstadium entdeckt ist Krebs sehr gut heilbar. Cannabis spielt bei der Krebstherapie mittlerweile eine große Rolle, die sogar die Schulmedizin immer mehr anerkennt. Laut einer Studie mit neun Hirntumorpatienten unterdrückt THC das Wachstum von Krebszellen, doch auch CBD kann bestimmte Rezeptoren im Körper aktivieren. Diese haben eine direkte Auswirkung auf das Immun- und zentrale Nervensystem.

THC-Gehalt

Wie viel THC darf CBD-Öl enthalten?

Da THC in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz fällt, darf es nur in äußerst geringen Mengen verkauft werden. Bestandteile und die Konzentration dieser sind also entscheidend dafür, ob ein CBD-Öl frei verkäuflich ist. Das Hauptkriterium dafür ist ein THC-Gehalt unter 0,2 Prozent. Dazu muss das Öl als Nahrungsergänzungsmittel und ohne ein Heilversprechen verkauft werden. Die Abgabe darf nur an volljährige Personen erfolgen. Produkte mit beispielsweise höherem THC-Gehalt sind verschreibungspflichtig und können nur in Apotheken erworben werden.

Wirkungsvolles Schmerzmittel

Cannabis gegen Nervenschmerzen

Die Ursachen von Schmerzen sind unterschiedlich und komplex, ebenso ist es die Schmerztherapie. Wo Medikamente aus der allgemeinen Schulmedizin nicht mehr greifen, kommt oft Cannabis zum Einsatz. Dies betrifft vor allem Schmerzen, die auf der Schädigung des Nervensystems beruhen, die sogenannten neuropathischen oder Nervenschmerzen. Bei diesen ist das schmerzleitende System gestört, was durch eine Durchtrennung oder Quetschung von Nervenbahnen, aber auch durch Stoffwechselerkrankungen oder Virusinfektionen verursacht werden kann. Die Folge sind plötzliche, starke Schmerzen, die schnell chronisch werden können.

Bereits aus dem 19. Jahrhundert ist die positive Wirkung von Cannabis bei Migräne, Menstruationsschmerzen und verschiedenen Nervenschmerzen bekannt. Jüngste Untersuchungen ergeben deutliche Hinweise auf die positiven Auswirkungen von Cannabis bei Nervenschmerzen, verursacht durch Krankheitsbilder wie multipler Sklerose, HIV-Infektionen, Diabetes oder Krebs.

Andere Auswirkungen von CBD

Darf ich nach der Einnahme von CBD noch Autofahren?

Im Gegensatz zu Cannabisprodukten mit einem hohen THC-Gehalt fällt CBD nicht unter das Betäubungsmittelgesetz, da es keine Rauschwirkung auf den menschlichen Körper hat. Es ist daher frei auf dem Markt erhältlich und darf unbedenklich verzehrt werden. Dosierung, Frequenz und Zeitraum der Einnahme sowie Alter des Konsumenten oder die Probezeit spielen dabei keine Rolle für das Autofahren. Bei CBD-Öl handelt es sich um ein legales, pflanzliches Produkt, das keine nachweislichen Nebenwirkungen mit sich bringt und daher auch nicht für den Straßenverkehr beeinträchtigend ist.

Medizinisches Cannabis

Mögliche Anwendung von Cannabis als Medizin

Medizinisches Cannabis kann bei vielen Erkrankungen und Beschwerden zu einer Linderung führen. Dazu zählen z. B.:

Übelkeit und Erbrechen, Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit, Magersucht, Arthritis, Migräne, Glaukom, chronische Schmerzen, Psychosen, Multiple Sklerose (MS), Epilepsie, Bewegungsprobleme, Posttraumatische Belastungsstörung, Typ-1-Diabetes, Krebs, Alzheimer, Chorea Huntington, Parkinson-Krankheit, Tourette-Syndrom, Angst- und Panikattacken, Verdauungsstörungen, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Fibromyalgie

Unterwegs mit CBD

CBD-Öl auf Reisen

Vor einer Reise ins Ausland sollten auf jeden Fall die aktuellen Bestimmungen zur Verwendung von CBD-haltigen Produkten im jeweiligen Zielland recherchiert werden. Selbst für EU-Länder gibt es bislang keine einheitliche Regelung. Informationen hierzu können in den diplomatischen Vertretungen des Reiselandes, z. B. bei Botschaften oder Konsulaten, eingeholt werden. Kosmetika und Medikamente für den Eigengebrauch stellen in der Regel keine Probleme dar, solang sie in der Menge mitgeführt werden, die für die Dauer der Reise benötigt wird. Bei einer Flugreise kann das CBD-Produkt entweder im Koffer oder im Handgepäck, ähnlich wie sonstige Flüssigkeiten, in einem durchsichtigen Plastikbeutel und mit einer Maximalmenge von 100 ml mitgenommen werden.

Medizinisches Cannabis

CBD für Haustiere

Die positive Wirkung von Cannabidiol beschränkt sich jedoch nicht nur auf uns Menschen. Auch bei Hunden, Katzen und Pferden wurde festgestellt, dass der Wirkstoff das emotionale Gleichgewicht der Tiere wiederherstellen kann. Dies führt dazu, dass Stresssituationen, Entzündungen und Schmerzen reduziert werden und die Beweglichkeit gefördert wird. Vor der Verwendung bei anderen Tierarten sollte zuvor ein Tierarzt konsultiert werden.