Weitere besondere Inhaltsstoffe im CBD Hanföl

Im Gegensatz zu den Endocannabinoiden, die der Körper selbst herstellt, handelt es sich bei Phytocannabinoiden um pflanzliche Cannabinoide, die mit dem menschlichen (oder tierischen) Endocannabinoidsystem interagieren können. Diese mehrfach aktiven Wirkstoffe machen die Hanfpflanzen jeder Art so einzigartig und interessant für die Wissenschaft und Phyotherapie. Cannabidiol, welches für CBD Hanföl verwendet wird, wirkt nicht direkt an den CB1- und CB2-Rezeptoren, sondern blockiert das FAAH-Enzym. Dieses Enzym jedoch fördert den Abbau von Anandamid, einem Molekül, welches die Aktivität des CB1-Rezeptors erhöht und das Endocannabinoidsystem dadurch stimuliert. Doch neben den weit über 110 verschiedenen Cannabinoiden, die ein hochwertiges Vollspektrum CBD Hanföl enthält, finden sich noch zahlreiche weitere, wertvolle Inhaltsstoffe.

Cannabinoide zählen zu den Terpenen, sind aber in dieser Form einzig und allein in der Hanfpflanze enthalten. Bei Terpenen, auch Terpenoide genannt, handelt es sich um pflanzliche Öle, welche von den Drüsenhaaren der Cannabispflanzen ausgeschieden werden. Besonders viel Terpene sind auf den Blütenblättern und Blättern der weiblichen Pflanzen zu finden. Der Duft und der Geschmack der unterschiedlichen Terpene, wie Zitrone oder Lavendel, sagt darüber aus, um welche Sorte es sich bei der jeweiligen Pflanze handelt. In der Hanfpflanze sind etliche Terpenoide enthalten, zu denen auch verschiedene Hormone oder hormonähnliche Substanzen zählen.


Die verschiedenen Terpene im CBD Hanföl

Die unterschiedlichen Terpene kommen je nach Cannabissorte, in unterschiedlich hohen Konzentrationen in den Pflanzen und damit sowohl im CBD Hanfoel als auch im Hanföl, welches als Speiseöl Verwendung findet, vor. Folgende Terpene werden von den verschiedenen Cannabispflanzen produziert:

  1. Myrcen
    Dieses Terpen kommt sehr häufig in Cannabispflanzen vor und bereichert mit seinem moschusartigen Aroma auch hochwertiges Vollspektrum CBD Hanfoel.
    Auch Hopfen, Zitronen, Zitronengras und andere Pflanzen enthalten dieses aromatische Terpen.
  2. Limonen
    Limonen mit ihrem zitrusartigen Aroma kommen außer in manchen Cannabissorten auch in der Schale von Zitrusfrüchten, Wachholder und Rosmarinnadeln sowie weiteren Pflanzen vor. Ihnen werden zahlreiche positive Eigenschaften nachgesagt. So sollen sie unter anderem als natürliches Insektizid gelten.
  3. Terpineol
    Die Terpineole besitzen Aromen, die an Flieder und andere Frühlingsblüher erinnern. Sie kommen häufig in Cannabissorten mit hohem Pinen-Anteil vor und sollen ebenfalls etliche positive Wirkungen entfalten können.
  4. Pinen
    Bei Pinen handelt es sich um ein Terpen, welches unter anderem im Kieferharz, in Salbei und Rosmarin zu finden ist. Pinen ist oft Bestandteil anderer Terpene und soll unter anderem die Konzentrationsfähigkeit fördern. Es soll manche Wirkungen von THC hemmen können. In einem guten Hanföl ist es ebenso enthalten.
  5. Beta- Caryophyllen
    Beta-Caryophyllen ist in der Lage, direkt mit dem Endocannbinoidsystem zu interagieren.
    Es kommt außer in Cannabispflanzen auch im Thai-Basilikum, in Nelken und Pfeffer sowie weiteren Lebensmitteln mit einem leicht schärferen Aroma vor. Auch dieser Inhaltsstoff ist in einem CBD-haltigen Hanföl enthalten und entwickelt zahlreiche interessante, pharmakologische Eigenschaften.
  6. Alpha-Bisabolol
    Dieses Terpen mit seinem blumigen Aroma ist ebenfalls in der Kamille und der Schafgarbe enthalten. Es ist für seine Wirkung in der Wundbehandlung bekannt und ebenfalls Bestandteil in jedem hochwertigen Hanföl, welches auf schonenden Art und Weise hergestellt wurde.

Weitere Terpene im CBD Hanföl

Andere Terpene, die Bestandteil schonend hergestellter CBD-Hanföle sind, können ebenso Humulen, Valencen, Phellandren und weitere Terpene sein. Sie alle ergeben im Zusammenspiel miteinander eine jeweils besondere Note mit individuellen Eigenschaften.

Da die Konzentration der jeweiligen Terpene und Cannabinoide in den unterschiedlichen Pflanzen variiert, sind auch die Eigenschaften des jeweiligen Produktes individuell und einzigartig. Hieran und an der Ähnlichkeit zwischen Phytocannabinoiden und den menschlichen, aber auch tierischen Endocannabinoiden, kann man erkennen, dass Pflanzen und Menschen sich doch ähnlicher sind, als man gemeinhin glaubt.